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Sonderveröffentlichung

Bestattungshaus Diekmann

Abschied — Trauer — Trost

Bestattungshaus Diekmann: Tag der offenen Tür nach erfolgtem Umbau am Kurzen Weg

Die neue weiße Fassade des Bestattungshauses Diekmann unterstreicht bereits von außen, dass die Trauernden ein angemessenes Ambiente erwarten können. Am Samstag wird das Abschiedshaus eingeweiht. Danach kann das modernisierte Bestattungshaus besichtigt werden. Foto Matthias Lehmkuhl
Die neue weiße Fassade des Bestattungshauses Diekmann unterstreicht bereits von außen, dass die Trauernden ein angemessenes Ambiente erwarten können. Am Samstag wird das Abschiedshaus eingeweiht. Danach kann das modernisierte Bestattungshaus besichtigt werden. Foto Matthias Lehmkuhl
Innerhalb von zehn Monaten ist das Bestattungshaus Diekmann am Kurzen Weg 4 in Gronau umgebaut worden. Am Samstag (7. Oktober) wird das modernisierte Abschiedshaus eingeweiht und stellt sich im Rahmen eines Tages der offenen Tür vor.

Ein letztes Mal Abschiednehmen von einem geliebten Menschen ist ein entscheidender Moment für die Trauer und hilft, den Tod anzunehmen und loszulassen. Im umgebauten Bestattungshaus Diekmann am Kurzen Weg 4 in Gronau haben Trauernde viel Zeit, In angenehmer Atmosphäre ihren Lieben angemessen Lebewohl zu sagen.

Markus Bültel, seit 2015 Inhaber des Bestattungshauses Diekmann, freut sich, dass nach zehnmonatiger und intensiver Umbauphase, das Traditionshaus am Samstag (7. Oktober) feierlich eingeweiht werden kann.

Markus Bültel übernahm das Bestattungshaus Diekmann bereits vor fast drei Jahren und ließ es Anfang des Jahres zu einem modernen Trauerhaus umbauen.

„Die Bestattungskultur befindet sich in einem ständigen Wandel, dem wir mit unserem Haus Rechnung tragen“, erklärt Markus Bültel, der seit zehn Jahren erfolgreich den Beruf des Fachwirts im Bestattungswesen ausübt.

Im neuen Besprechungsraum tauschen sich Ursula Diekmann und Markus Bültel über die anstehenden Trauerfeiern aus.
Im neuen Besprechungsraum tauschen sich Ursula Diekmann und Markus Bültel über die anstehenden Trauerfeiern aus.
Der 40 Jahre alte Fachmann ist darüber hinaus Groß- und Außenhandelskaufmann und Tischler. „Der Abschied ist in unseren Räumen bei normaler Zimmertemperatur möglich, da ein neuartiges System lediglich den Verstorbenen kühlt“, erklärt Bültel.

Diese Raumatmosphäre gebe den Trauernden körperlich ein behagliches Gefühl und erspart ihnen das Frösteln in der emotional schweren Situation. „Häufig kommt die Frage, ob der Verstorbene noch einmal gesehen werden kann“, schildert Bültel.

Ein ganz bewusster Abschied am offenen Sarg in den beiden Abschiedsräumen oder eine Abschiedsfeier, in der 30 Personen fassenden Kapelle in der auch ein gemeinsames Gebet gesprochen werden kann, sind ebenfalls im umgebauten Bestattungshaus Diekmann in entsprechender Umgebung möglich.

„In dem Bewusstsein, wie bedeutsam die letzte Begegnung mit dem Verstorbenen für die Trauer ist, möchten wir die Trauernden zu ihrem ganz persönlich Abschiedsritual ermutigen“, unterstreicht Markus Bültel. Wie das Leben gestaltet sich auch das Abschiednehmen immer individueller. Doch Abschiedsrituale spiegeln auch heute alte Traditionen, die sich entwickelt haben, um als Hinterbliebener mit dem Tod umzugehen und sich auf neue Wege begeben zu können.

Diese Formen des Abschieds werden mit modernen Elementen kombiniert. Vor Beginn des Tages der offenen Tür findet eine Einsegnungsfeier für die Räume und die Mitarbeiter durch Pastor Uwe Riese und Diakon Norbert Hoff statt. Für Fragen zum Abschiedshaus, aber auch anderen Themen, wie etwa der Bestattungsvorsorge, stehen Markus Bültel und Ursula Diekmann ab 11 Uhr in den Geschäftsräumen gerne zur Verfügung.

Klare Verhältnisse

Bestattungsfachwirt Markus Bültel rät zur Bestattungsvorsorge

Die lichtdurchflutete Kapelle im modernisierten Bestattungshaus Diekmann kann bis zu 30 Personen fassen. Inhaber Markus Bültel hat zusammen mit Fachleuten das Trauerkonzept entwickelt. Fotos(3): lem
Die lichtdurchflutete Kapelle im modernisierten Bestattungshaus Diekmann kann bis zu 30 Personen fassen. Inhaber Markus Bültel hat zusammen mit Fachleuten das Trauerkonzept entwickelt.
Fotos(3): lem
Die Kosten für eine Bestattung müssen privat getragen werden. Wenn keinerlei Vorsorge getroffen wird, werden die Hinterbliebenen dafür aufkommen müssen.

Dieser Sachverhalt wird auch Bestattungspflicht genannt. Bestattungsfachwirt Markus Bültel, Inhaber des Abschiedshauses Diekmann: „Wir wissen aus Erfahrung, dass diese Kosten manches Trauerhaus in finanzielle Bedrängnis bringen.“

Es ist beruhigend, zu wissen, dass im Falle eines Falles alles geregelt ist. „Wie Sie sich Ihre Bestattung vorstellen und diese Wünsche finanziell so absichern, dass dafür vorgesehene Beträge beispielsweise nicht auf Sozialleistungen angerechnet werden können, stellen wir gerne in einem unverbindlichen Beratungsgespräch dar“, erklärt Markus Bültel.

Die Urnenwand im neuen Bestattungshaus Diekmann.
Die Urnenwand im neuen Bestattungshaus Diekmann.
Und weiter: „Sie können nahezu alles verfügen, sofern es den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Dies gilt beispielsweise auch für eine etwaige Bestattung im Ausland. Anonyme Bestattungswünsche müssen zu Lebzeiten verfügt werden.

Grundsätzlich ist der erste Schritt, seine Vorstellungen so detailliert wie möglich festzuhalten.“

Die finanzielle Deckung aller Bestattungskosten, die einmal anfallen werden, kann grundsätzlich auf zweierlei Art und Weise erfolgen: Mit einer Einmalzahlung wird die vereinbarte Summe auf einem Treuhandkonto festgelegt und ist dort ausschließlich für diesen Fall vorgesehen.

„Selbstverständlich haben Sie selbst jederzeit die Möglichkeit die Konditionen zu ändern. Mit monatlichen Beiträgen finanzieren Sie eine sogenannte Sterbegeldversicherung“, erläutert der Inhaber des Bestattungshauses Diekmann weiter.

Sie zahlt im Todesfall die vereinbarte Summe aus. Die Beitragshöhe richtet sich nach dem Alter und der Summe, die für die Bestattung anberaumt werden soll.

Markus Bültel: „Welche Art der Vorsorge am günstigsten ist, können wir ganz individuell errechnen.“

Sinnbild des menschlichen Lebens

Blumen spiegeln Vergänglichkeit wider

Die Trauerfloristik ist sehr wichtig für den letzten Weg.
Die Trauerfloristik ist sehr wichtig für den letzten Weg.
Kranz- und Blumenspenden werden oft zugunsten eines guten Zwecks abgelehnt. Dennoch ist die Trauerfloristik sehr wichtig für den letzten Weg. Frische Blüten sind ein Zeichen der Lebendigkeit und Frische. „Sie sind immer eine Liebesgabe, gerade weil sie nach einigen Tagen welken und damit die Vergänglichkeit des Menschen widerspiegeln“, betont Markus Bültel, Inhaber des Bestattungshauses Diekmann. Für den Moment des Abschieds und auch in den Tagen nach der Beisetzung sind die Blumen auf dem frischen Grab ganz traditionell ein Sinnbild des menschlichen Lebens.

Mit blühenden Pflanzen lässt sich der letzte Weg eines geliebten Menschen sehr persönlich gestalten. Grundsätzlich steht die Natur sinnbildlich für das Leben. Dabei gibt es allerdings eine gesonderte Sprache der Pflanzen. Verschiedene Arten symbolisieren bestimmte Themen des Lebens. Sie können Trost spenden, Erinnerung wecken oder Hoffnung verbreiten. Das Bestattungshaus Diekmann hat eigene Floristen, die auf die Gestaltung von Trauerfloristik spezialisiert sind.