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Sonderveröffentlichung

So denkt Kinderhaus

Besinnlich im Kreis der Familie

Bräuche werden gepflegt

Klaudius Kotalla
Klaudius Kotalla
Die Vorfreude ist bereits spürbar, viele Vorbereitungen schon erledigt – die Kinderhauser scheinen für die Weihnachtstage gut gerüstet. So war im Zentrum des Stadtteils keine große Hektik spürbar bei unserer kleinen Umfrage zu den nahenden Festtagen.

So wirkt Katharina Nolden ganz entspannt beim Geschenkekauf. „Ideen für alle habe ich schon“, sagt sie und freut sich bereits auf Weihnachten. Die Festtage verbringt sie im Kreise der Familie, die Weihnachtsbäume stehen bei den Eltern.

Ähnlich verbringen viele Kinderhäuser die Weihnachtstage, so das – nicht repräsentative – Ergebnis der Befragung. Und die Freude auf gemeinsame Stunden ist dabei groß. In vielen Haushalten werden an den Weihnachtstagen zudem Bräuche gepflegt und bewahrt.

Wie etwa bei Klaudius Kotalla. Seit über 30 Jahren lebt der gebürtige Pole mittlerweile in Deutschland. Heiligabend feiert er „klassisch“ im Familienkreis. Besonders die Kinder im Alter von neun und sechs Jahren freuen sich schon darauf. „Natürlich ist das aufregend für die“, weiß Kotalla. Wie in Polen noch häufig üblich wird dabei während des Tages gefastet. Mit einem leckeren Essen wird die Feier dann begonnen. Dazu gibt es bei Familie Kotalla traditionell zunächst Erbsensuppe, dann Fisch mit Brot. Die Bescherung schließt sich an.

Barbara Peckmann
Barbara Peckmann
Peter Schröder
Peter Schröder
Besinnlich beginnt Heiligabend auch für Barbara Peckmann (rundes Bild unten). Gemeinsam mit Ehemann Mathias und den Kindern Paul und Ida wird zunächst der Baum geschmückt, anschließend gemeinsam gegessen und spazieren gegangen. An den Weihnachtstagen wird zudem mit den Großeltern gefeiert.

Groß ist die Runde bei Peter Schröder bereits am Heiligen Abend. Der hatte gerade den Weihnachtsbaum gekauft, der am 24. von den Kindern geschmückt wird. Der Nachwuchs kommt für die Feiertage aus Bonn, Hamburg und der Schweiz in die Heimat, um im Familienkreis außergewöhnlich zu feiern. Denn wie schon seit vielen Jahren führen die Schröders gemeinsam mit den Omas und Opas stets ein eigenes Krippenspiel auf. „Die Kinder fanden das toll“, erzählt Schröder. Und so wird nach dem Kirchgang stets der gute Brauch gepflegt, an dem sich alle Familienmitglieder gern beteiligen. Bescherung und Bratapfelessen schließen sich an, „das dauert lange“, freut sich Peter Schröder schon auf einen gemütlichen Abend in angenehmer Runde.

Fabian Schnelle
Fabian Schnelle
Ruhig unter dem Tannenbaum plant Jennifer Podlich-Tewes, hier mit Tochter Theresa und Nichte Karla (l.) die Weihnachtstage. Fotos: Peter Imkamp
Ruhig unter dem Tannenbaum plant Jennifer Podlich-Tewes, hier mit Tochter Theresa und Nichte Karla (l.) die Weihnachtstage. 
Fotos: Peter Imkamp
Darauf hofft auch Fabian Schnelle, dem aktuell jedoch noch gar nicht weihnachtlich zumute ist: „Viel zu viel Arbeit.“ Sohn Luca dagegen ist dank eines tollen Adventskalenders im Kindergarten bereits in bester Laune. In gemütlicher Runde wird die vierköpfige Familie bei Raclette Weihnachten feiern: „Da kann jeder machen, was er möchte, man ist unter sich und hat richtig Zeit“. Und später kommt die Oma vorbei und feiert mit.

Wie auch bei Jennifer Podlich-Tewes, die mit Tochter Theresa und Nichte Karla unterwegs ist. Besinnlich wird es bei der Bescherung unter dem Tannenbaum nach dem Kirchgang. In großem Kreis geht es dann abends weiter. Dabei finden Theresa und Karla möglicherweise ähnliche Geschenke unterm Baum. Stehen doch bei beiden Mädchen „Puppe und Kinderwagen auf dem Wunschzettel“. (pi)


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