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Sonderveröffentlichung

Sport aus Ostbevern und Telgte

BSV-Frauen sollen fitter und flexibler werden

Westfalenligist hofft zwischen Platz sechs und acht zu landen

Die Neuzugänge (obere Reihe v.l.) Svenja Silkenbäumer, Lea Brune und Frieda Kemper umrahmen Co-Trainerin Verena Seiling (2.v.r.), während Coach Andrew Celiker Nele Koenen (l.) und Sarah Uthmann (r.) neben sich sitzen hat.Foto: Aumüller
Die Neuzugänge (obere Reihe v.l.) Svenja Silkenbäumer, Lea Brune und Frieda Kemper umrahmen Co-Trainerin Verena Seiling (2.v.r.), während Coach Andrew Celiker Nele Koenen (l.) und Sarah Uthmann (r.) neben sich sitzen hat.
Foto: Aumüller
Von Karl-Heinz Kock 

In der Vorsaison mussten die Fußballerinnen des BSV Ostbevern lange um den Klassenerhalt in der Westfalenliga zittern. Letztlich sprang dann Rang elf heraus. „Mein Ziel ist es, diesmal Sechster zu werden“, sagt BSV-Trainer Andrew Celiker. „Zufrieden wäre ich mit einem Abschneiden zwischen Platz sechs und acht. Das ist machbar. Wir wollen keinen Abstiegskampf und den Klassenerhalt diesmal früher klären.“ Ein Vorhaben, das bei der starken Konkurrenz in der vierthöchsten deutschen Spielklasse nicht leicht in die Tat umzusetzen sein wird.

Mehr taktische Flexibilität soll ein Mittel zum Erreichen dieses Ziels sein. Celiker möchte sein Aufgebot dahin bekommen, dass es während des Spiels problemlos das System wechseln kann. „Außerdem werden wir den Fokus auf eine hohe Fitness legen.“ Konditionell und läuferisch soll kein Gegner seinem Team voraus sein.

Dazu befindet sich das Ostbeverner Aufgebot seit dem 21. Juli in der Vorbereitung. Schon der erste Gegner im Westfalenpokal wird nicht von Pappe sein. Mit Wacker Mecklenbeck trifft man auf einen ehemaligen Liga-Rivalen, der im Frühjahr die Rückstufung in die Landesliga hinnehmen musste, sich im Kreispokal-Endspiel beim 3:0-Erfolg gegen den BSV allerdings schadlos hielt. Und auch im Kreispokal sind die Blau-Weißen von Beginn an gefordert, schließlich geht‘s in Runde eins zum Landesliga-Absteiger VfL Wolbeck.

Zum Start der Punkterunde am 10. September gibt‘s ein Wiedersehen mit Frank Schlichter. Der ehemalige BSV-Coach betreut bekanntlich seit gut einem Jahr Arminia Ibbenbüren und empfängt seine alte Mannschaft zum Auftakt am Teutoburger Wald. Zum ersten Heimspiel gastiert der FC Dröschede im Beverstadion, dann folgen Höntrop, Borchen und Aufsteiger SC Gremmendorf als Gegner. „Die ersten fünf Spiele sind machbar“, mag sich Celiker nicht beklagen.

Linda Reglin wird eine halbjährige Pause einlegen, hat ihren Spielerpass jedoch beim BSV belassen. Manuela Imholt zieht sich auf das Amt der Torwart-Trainerin zurück, für sie rückt Nachwuchs-Torhüterin Anne Kemper ins Westfalenliga-Aufgebot. Neben den Neuzugängen Nele Koenen und Svenja Silkenbäumer könnte sich vor allem die offensiv ausgerichtete Frieda Kemper als echte Verstärkung erweisen. Abzuwarten bleibt, wer sich von den Talenten aus den eigenen Reihen durchsetzen kann und ob sich Kira Manns noch einmal fit zurückmeldet.

Farbwelten - Christian Wende
Michael Herbert

BSV-KADER

Zugänge: Nele Koenen (Westfalia Kinderhaus), Svenja Silkenbäumer (GW Amelsbüren), Frieda Kemper (SC Gremmendorf U 17), Anne Kemper, Lea Brune, Luisa Mersbäumer, Madlen-Colette Möhring, Sarah Uthmann (alle eigene Jugend)

Abgänge:
Linda Reglin (pausiert ein halbes Jahr), Jana Borgmann (zweite Mannschaft), Manuela Imholt (Torwart-Trainerin)

Kader: Nina Potthoff, Anne Kemper, Chiara Dießelberg, Melanie Kuhlenkötter, Sarah Fipke, Charlotte Heithoff, Lisa Kölling, Astrid Gerdes, Lisanna Mahnke, Sarah Peitz, Michelle Schlattmann, Julia Mende, Kira Lücke, Laura Glenzki, Petra Groth, Zoe Gismann, Nicole Eichholt, Johanna Meimann, Clara Haverkamp, Kira Manns, Nele Koenen, Sv. Silkenbäumer, Fr. Kemper, Anne Kemper, Lea Brune, L. Mersbäumer, M. Möhring, S. Uthmann