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Sonderveröffentlichung

Bestes Handwerk - Schönes Zuhause: Kompliment, altes Haus

An besten aufsplitten

Mit System auf den neusten energetischen Stand

Wo anfangen bei einer energetischen Sanierung? Bietet es sich etwa an, zuerst die Kellerdecke zu dämmen? Foto: dpa
Wo anfangen bei einer energetischen Sanierung? Bietet es sich etwa an, zuerst die Kellerdecke zu dämmen? Foto: dpa
Das Haus zu sanieren und auf den neuesten Energiestandard zu bringen, kann zu einer großen Investition werden. Wer eine energetische Sanierung plant, sollte daher so effizient wie möglich vorgehen: Wovon habe ich am ehesten direkten Nutzen? Was sollte ich als Erstes umsetzen, was kann warten? Die wichtigsten Antworten:

Kann ich die Sanierungsschritte aufspalten?

Möglich ist das. Nicht alles muss in einem Zug erledigt werden, erläutert Hermann Dannecker von Deutschen Energieberater-Netzwerk. Die Sanierung kann sogar über mehrere Jahre gestreckt werden.

Was ist als Erstes dran?

„Eine veraltete Heizung, undichte Fenster, schlecht gedämmte Dächer und Fassaden sowie ungedämmte Kellerdecken sind die größten Energiefresser in alten Häusern“, zählt Dannecker auf. „Einen optimalen Fahrplan für die energetische Sanierung gibt es nicht“, sagt Ulrich Tschorn vom Verband Fenster + Fassade. „Jeder sollte dort beginnen, wo etwas kaputt oder verschlissen ist.“

Gibt es dann ein Optimal-Konzept zur Reihenfolge?


Nur mal angenommen: Ich habe das Geld, will mich für die Zukunft rüsten, und mein Haus leidet unter keinem besonderen Verschleiß. Wie sollte mann dann vorgehen? Wenn möglich, sollte die Sanierung von außen nach innen geschehen. „Zuerst die Gebäudehülle dämmen, dann die Heizung auswählen“, rät Dannecker. „Eine gute Dämmung verringert den Energiebedarf, so dass die Heizung am Ende viel kleiner ausfallen kann.“ Tschorn rät aber, eine Maßnahme anzugehen, wenn es einen weiteren Grund als nur die energetische Verbesserung gibt – etwa Einbruchschutz bei Fenstern. (dpa)