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Eine Sehnsucht erfüllt sich

Simone Oetting-Prange als neue Presbyterin der evangelischen Kirchengemeinde in Laer eingeführt

Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling (l.) überreichte Simone Oetting-Prange, die von ihrem Mann Detlev Prange begleitet wurde, einen Schirm, der sie immer gut behüten soll. Foto: Nix
Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling (l.) überreichte Simone Oetting-Prange, die von ihrem Mann Detlev Prange begleitet wurde, einen Schirm, der sie immer gut behüten soll. Foto: Nix
Von Rainer Nix 

LAER. Die Evangelische Kirchengemeinde Borghorst-Horstmar führte in Laer jetzt eine neue Presbyterin ein. Simone Oetting-Prange wird nun gemeinsam mit den Pfarrern und den Prädikanten dafür Sorge tragen, „dass Gottes Wort recht verkündet wird“. Sie beteiligt sich Kraft ihres Amtes an der Gemeindeleitung. Mit den Worten „Ich gelobe es“, besiegelte Oetting-Prange die Berufung zur Presbyterin vor Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling.

„Ich möchte gern die Gemeinde unterstützen und hoffe besonders in der Jugendarbeit etwas bewegen zu können."

Simone Oetting-Prange
„Damit erfüllt sich unsere Sehnsucht hier jemanden als Presbyter zu wissen, der in Laer gut vernetzt ist und diesen Standort besonders im Blick hat“, so die Pfarrerin. „Quelle und Richtschnur des Wirkens ist das Zeugnis der Heiligen Schrift“, sagte Spelsberg-Sühling bei Einführung der neuen Amtsinhaberin. Diese versprach mit dem Geld der Gemeinde sorgfältig umzugehen, die ihr anvertrauten Ordnungen, Aufgaben und Dienste zu übernehmen und beizutragen, dass hier Glaube und Liebe wachsen.

„Ich möchte gern die Gemeinde unterstützen und hoffe besonders in der Jugendarbeit etwas bewegen zu können“, kündigte Oetting-Prange an. Diese sei in letzter Zeit zu kurz gekommen. „Wir planen gerade wieder eine Kinderbibelwoche zu Ostern 2018“, so die frisch ernannte Presbyterin. Sie leitete vor drei Jahren die sich über drei Tage erstreckende ökumenische Bibelwoche bereits mit. Oetting-Prange, Frau des ehemaligen Bürgermeisters Detlev-Prange, verfügt über reiche Erfahrung in der Kirchenarbeit. Seit ihrer Kindheit ist sie auf diesem Sektor bereits aktiv. Seit fünf Jahren leitet sie den „Runden Tisch“, an dem Ehrenamtliche zusammenkommen, um die jeweils nächsten Projekte zu planen.

Bei der Einführungs-Zeremonie überreichte die Pfarrerin an das neue Mitglied der Gemeindeleitung auch einen großen bunten Schirm, der sie nicht nur vor Regen, sondern auch symbolisch immer gut behüten soll. An die Gemeinde appellierte Spelsberg-Sühling, den Dienst der Presbyterin zu achten, ihr beizustehen und für sie zu beten. Auch Dr. Esther Sühling, die als angehende Prädikantin die Liturgie gestaltete, hieß Oetting-Prange willkommen. Dem Kirchkaffee nach der Zeremonie schloss sich eine deutsch-iranische Bibelstunde für Migranten an.

Arbeit vor dem Vergnügen

Nach Prüfungen genießen Nachwuchsmusiker ihren Ausflug

Vor der Sommerpause genossen die Laerer Nachwuchsmusiker ihren Ausflug in den Freizeitpark Hellendoorn.
Vor der Sommerpause genossen die Laerer Nachwuchsmusiker ihren Ausflug in den Freizeitpark Hellendoorn.
LAER. Auch die Nachwuchsmusiker des Laerer Blasorchesters lassen es sich in der Sommerferienzeit gut gehen. Nachdem das Jugendorchester vor wenigen Wochen unter der Leitung von Sarah Niehaus gemeinsam mit dem Hauptorchester ein kleines Platzkonzert präsentiert hat, traf man sich in den darauf folgenden Wochen unter verschärften Bedingungen, denn für einige Musiker galt es, die theoretische wie praktische Orchesterprüfung O1 zu bestehen (konzipiert in Anlehnung an die D1-Prüfung des Volkmusikerbundes.)

Mit gutem wie sehr gutem Erfolg konnten Max Reidegeld, Felix Koch (beide Trompete) wie auch Johannes Volkermann (Posaune) stolz über ihre Leistung die Urkunde und Anstecknadel in Empfang nehmen.

Bevor es dann in die verdiente Sommerpause ging, konnten die Nachwuchsmusiker entspannt den gemeinsamen Ausflug in den Freizeitpark Hellendoorn nach Holland genießen.

Das Jugendorchester nimmt seine Proben erst nach den Schulferien wieder auf. Genauer Termin ist der 30. August (Mittwoch) um 18 Uhr in der Laerer Grundschulaula. Dazu willkommen sind auch junge Musiker, die nach ein bis zwei Jahren Unterricht auf ihrem Instrument in das Jugendorchester einsteigen können.

Weitere Informationen zum Haupt- wie Jugendorchester gibt es unter

www.blasorchester-laer.de

Kindercamp Laer ist bestens gerüstet

Am 7. August geht es nach Oer-Erkenschwick

Glückliche Gesichter bei der T-Shirt-Übergabe mit Linus Wundrig, Tim Uhle, Stefan Hessmann, Neele Schleusener und Anneke Schleusener (v.l.).
Glückliche Gesichter bei der T-Shirt-Übergabe mit Linus Wundrig, Tim Uhle, Stefan Hessmann, Neele Schleusener und Anneke Schleusener (v.l.).
LAER. Das Kindercamp Laer steht in den Startlöchern, alle Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. Während eines Kennenlern-Nachmittags im Pfarrzentrum wurden die Gruppen eingeteilt. Abends kamen die Eltern, um Einzelheiten zu erfahren. Die Leitung haben Svenja Schröder, Tim Uhle, Frank Waterkamp und Lucas Böhmer übernommen. Sie werden von 18 weiteren Betreuern unterstützt. Hinzukommen Ralf Braun und Stefan Lammers, die in der Küche für das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgen.

„Es wird eine Tagesaktion außerhalb des Geländes in Oer-Erkenschwick geben“, kündigen die Verantwortlichen eine Überraschung an. Stefan Hessmann aus Laer hat T-Shirts besorgt und gesponsert. Damit erleichtert er allen Betreuern auf den ersten Blick zu erkennen, welche Mädchen und Jungen während des Tagesausflugs zum Kindercamp gehören. Dieses startet am 7. August (Montag) ab 10 Uhr vom Schul- und Sportzentrum. Dort wird am 11. August (Freitag) gegen 13.30 Uhr auch die Rückkehr erwartet.

Weitere Infos finden sich auf der Facebookseite Kindercamp Laer.

Frauen erkunden Moschee „Marxloh“ in Duisburg

Gemeinsam besuchten die Frauen der Kfd Holthausen-Beerlage und der Kfd aus Altenberge die Moschee „Marxloh“ in Duisburg.
Gemeinsam besuchten die Frauen der Kfd Holthausen-Beerlage und der Kfd aus Altenberge die Moschee „Marxloh“ in Duisburg.
LAER-HOLTHAUSEN/ALTENBERGE. Die im Oktober 2008 neu eröffnete Moschee „Marxloh“ in Duisburg war das Ziel eines gemeinsamen Ausflugs der Kfd Holthausen-Beerlage und der Kfd aus Altenberge. Die Führung übernahm Nerve Köylie, die die 50 Besucherinnen im Eingangsbereich begrüßte. Nachdem die Schuhe abgestellt und die Socken angezogen waren, betraten die Gäste den Gebetsraum. Dort erfuhren die Frauen, dass sich die Moschee zu einem Ort des interkulturellen und interreligiösen Austauschs entwickelt hat. So ist in dem Gebäudekomplex auch eine Begegnungsstätte entstanden. Nerve Köylie erklärte der Gruppe den Ablauf des Gebets und das Ritual, was damit verbunden ist. Im Anschluss gab es viele Fragen zur Stellung der Frau im Islam und zur Kleidung. Dem Bericht folgte das Mittagessen in der Begegnungsstätte .Anschließend ging es mit dem Bus nach Oberhausen. Dort hatten die Frauen Gelegenheit zu shoppen oder die im Gasometer die Ausstellung „Wunder der Natur“ zu besichtigen. Abschließend trafen sich die einzelnen Gruppen bei Kaffee oder Eis.