Sonderveröffentlichung

Martinusmarkt in Greven

Einfach eine runde Sache

Martinusmarkt mit buntem Programm

Die Grevener Innenstadt wird am Sonntag garantiert wieder gut besucht sein.
Die Grevener Innenstadt wird am Sonntag garantiert wieder gut besucht sein.
Im September haben wir 40 Jahre Cityfest gefeiert“, blickt Johann-Christoph Ottenjann nur kurz zurück. Denn das nächste große Ereignis in der Grevener Innenstadt steht bevor: der Martinusmarkt (Sonntag, 5. November). „Dies wird die 20. Auflage mit verkaufsoffenem Sonntag“, fährt der Vorsitzender der Grevener Werbegemeinschaft fort.

„Seit dem ersten Jahr mit interessanten Aktionen dabei ist die Forst- und Landwirtschaft“, sagt Greven Marketing-Vorsitzender Peter Hamelmann: „Auch in diesem Jahr bilden sie den Programmschwerpunkt.“ Im Niederort wird das Landleben vorgestellt, beispielsweise in Form einer Maschinenausstellung. „Der Platz wird voll“, verspricht Matthias Langkamp, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbands. Mit ihm und seinen Kollegen können die Besucher am Info-Mobil ins Gespräch kommen. Alte Bekannte sind die Strohburg, auf der Kinder herumtoben können, das Gänsegatter und die Gansversteigerung. Der Rassegeflügelzuchtverein baut Volieren auf, und die „Rollende Waldschule“ der Jäger informiert über die heimische Flora und Fauna. Für das leibliche Wohl sorgen die Landfrauen mit Struwen und Schwein vom Spieß. Der Erlös der Aktion fließt an einen guten Zweck.

Der zweite Programmschwerpunkt am Sonntag ist der Hollandmarkt an der Rathausstraße. Etwa 34 Stände bieten niederländische Spezialitäten an. „Von Blumenzwiebeln über Backfisch bis zu Lackritz ist alles dabei“, sagt Henk ter Hennepe.

Darüber hinaus haben zwischen 13 und 18 Uhr die Geschäfte geöffnet. Die Martinusmarkt-Besucher können bei einem gemütlichen Einkaufsbummel durch die Innenstadt schlendern.

Daneben runden der Flohmarkt an der Alten Münsterstraße, das Aktionsprogramm im Heimathaus, der „Greven Express“ – die Kleineisenbahn von Greven Marketing –, ein Karussell auf dem Marktplatz, diverse Aussteller sowie Imbiss- und Infostände das Programm ab.

Zudem verkehrt während des Martinusmarkts der kostenlose Shuttle-Bus der Stadtwerke zwischen Greven und Reckenfeld. (jpj)

Ahlert

Was machen eigentlich Landwirte?

Aktionen und Gespräche sorgen für Klarheit

Auf der Strohburg können die Kinder herumtoben, und an der Melkmaschine einmal selbst Hand anlegen.
Auf der Strohburg können die Kinder herumtoben, und an der Melkmaschine einmal selbst Hand anlegen.
Seit 20 Jahren gibt es den Martinusmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag, und seit 20 Jahren ist auch die Forst- und Landwirtschaft immer mit dabei, sagt Peter Hamelmann, Vorsitzender von Greven Marketing. Mit interessanten Aktionen im Niederort bilden diese den Programmschwerpunkt. „Wir wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen“, ergänzt Matthias Langkamp, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbands. „Wir wollen, den Menschen zeigen, was wir machen, wie Landwirtschaft funktioniert.“ Das ist beispielsweise am Info-Mobil möglich.

Besonders interessant dürfte für die Martinusmarkt-Besucher die Maschinenausstellung sein. „Wir kommen mit schwerem Gerät“, so Langkamp. Und so viel ist sicher: Der Niederort wird rappelvoll. Zu sehen gibt es eine Erntemaschine, eine Sähmaschine und diverse Bodenbearbeitungsmaschinen.

Gesetzt sind die Gansversteigerung, das Gänsegatter und die Strohburg, auf der die Kleinen klettern und herumtollen können. „Das wird immer gerne angenommen“, sagt Langkamp.

Gesetzt sind die Gansversteigerung, das Gänsegatter und die Strohburg, auf der die Kleinen klettern und herumtollen können. „Das wird immer gerne angenommen“, sagt Langkamp.

Die Jäger sind mit der „Rollenden Waldschule“ vor Ort, stellen Tiere aus und stehen ebenfalls als Gesprächspartner bereit.

Eng verbunden ist der Programmpunkt auch mit dem Rassegeflügelzuchtverein Greven. „Es werden fünf Volieren aufgebaut, in denen jeweils andere Hühner sind“, so Franz Schründer. Die Palette reicht vom Zwerghuhn bis zum großen Hahn. Ebenfalls verspricht er, dass die Brutmaschine läuft. „Wir hoffen, Kücken beim Schlüpfen zeigen zu können.“ Das könne man auf die Stunde genau timen. „Das ist spektakulär, wie die Kücken sich durchpicken – für alle, aber besonders natürlich für Kinder“, fügt Hamelmann hinzu.

Die Landfrauen sorgen dafür, dass niemand hungrig bleiben muss. Erfahrungsgemäß bilden sich lange Schlangen am Struwen-Stand. „Da freuen sich viele drauf“, so Langkamp. Wer es herzhafter mag, greift zu Schwein vom Spieß mit Kartoffelecken und/oder Krautsalat. Und wenn es etwas kühler wird, kann der erste Glühwein genossen werden.

Der Erlös kommt wie immer einem guten Zweck zugute. (jpj)

Schnell überklebt

Parken ist am Sonntag kostenfrei

Zugeklebt sind die Geldschlitze. Foto: Jan-Philipp Jenke
Zugeklebt sind die Geldschlitze. Foto: Jan-Philipp Jenke
Woanders müssen Besucher, die mit dem Auto anreisen, tief in die Tasche greifen, um ihren Wagen zu parken. Beim Martinusmarkt bleibt der Geldbeutel dagegen geschont. Denn das Parken ist im gesamten Innenstadtgebiet am Sonntag, 5. November, kostenfrei. „So steht einem entspannten Einkaufsbummel nichts mehr im Wege“, freut sich der GWG-Vorsitzende Johann-Christoph Ottenjann.

Um auch wirklich jedem dies zu verdeutlichen, wird die Grevener Werbegemeinschaft sämtliche Parkautomaten mit Aufklebern mit der Aufschrift „Heute kostenloses Parken“ versehen.

„Rund 1000 kostenfreie Parkplätze“, rechnet Ottenjann vor, stehen den Besuchern aus nah und fern zur Verfügung. Zu den sonstigen öffentlichen Parkmöglichkeiten in der Innenstadt wie Parkhaus und Busbahnhof wird das Parkhaus am Bahnhof als Parkfläche bereitgestellt. Da der Wilhelmplatz beim Martinusmarkt nicht als Aktionsfläche genutzt wird, steht dieser ebenso als Parkraum zur Verfügung. (jpj)



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