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Sonderveröffentlichung

Mariä-Geburts-Markt 2017

Früher Ställe, heute Markisen

Maschinenausstellung richtet sich inzwischen nicht nur an Landwirte, sondern auch an Hausbesitzer

Mit über 40 Ständen wird auf der Maschinenausstellung eine große Vielfalt geboten. Vor allem Hausbesitzer finden hier allerhand Nützliches für ihr Heim und ihren Garten. Foto: Röttig
Mit über 40 Ständen wird auf der Maschinenausstellung eine große Vielfalt geboten. Vor allem Hausbesitzer finden hier allerhand Nützliches für ihr Heim und ihren Garten. Foto: Röttig
Mit über 40 Ständen bereichert in diesem Jahr die Maschinenausstellung den Telgter Mariä-Geburts-Markt. Hier finden inzwischen nicht nur Landwirte die richtigen Fahrzeuge und Geräte, auch Hausbesitzer können sich am Dienstag, 12. September, über allerhand Nützliches für Heim und Garten informieren. „Früher wurden dort Schweineställe präsentiert, heute sind es eher Markisen“, beschreibt Susanne Fuhlrott von der Telgter Stadtverwaltung die Veränderung bei den angebotenen Produkten.

Neben Sonnenschutz können sich die Besucher aber auch über Pelletheizungen, Wasserpumpen, Gartengeräte und Gebäudereinigung informieren. Und natürlich kann der Nachwuchs auch mal auf den modernen Traktoren Platz nehmen, die weiterhin zum Bild der Maschinenausstellung gehören. Verträge werden auf der Präsentation zwar selten abgeschlossen, doch die Aussteller verzeichnen immer wieder Nachfolgegeschäfte. Nicht umsonst spricht Fuhlrott von einer „guten Nachfrage“ in Bezug auf die Maschinenausstellung. (dix)

Es gab ihn schon vor Jahrhunderten

Erste Erwähnung des Markts im Jahr 1615

Der Mariä-Geburts-Markt hat eine lange Tradition. Foto: WN
Der Mariä-Geburts-Markt hat eine lange Tradition. Foto: WN
Der Mariä-Geburts-Markt kann in seiner heutigen Form, bestehend aus Kirmes, Pferdemarkt, Krammarkt, Maschinenausstellung und Reitturnier, auf eine über 390 Jahre alte Tradition zurückblicken. Erstmals erwähnt wird er 1615. Aufgrund eines Antrages des Rates der Stadt Telgte genehmigte das Fürstbischöfliche Amt in Wolbeck die Verlegung des Markttermins vom „Gudenstag“, dem Mittwoch nach Martini, in den spätsommerlichen Herbst. Vermutlich waren die regelmäßig wiederkehrenden Hochwasser und die damit verbundenen Verkehrsschwierigkeiten der Grund für die Verschiebung.

An den Markttagen konnten auch auswärtige Händler ihre Waren anbieten, was an den übrigen Tagen des Jahres nur den Handels- und Gewerbetreibenden der Stadt vorbehalten war. Mit dabei war schon ziemlich früh das „fahrende Volk“, bestehend aus Spielleuten, Gauklern, Artisten und „Schaustellungen aller Art“.

Infos für die Großen, Ballons für die Kleinen

Stadtwerke ETO haben eigenen Stand

Auch die Stadtwerke ETO sind in diesem Jahr wieder mit einer Mischung aus Infos und kompetenter Beratung rund um das Thema Energie auf dem Mariä-Geburts-Markt vertreten.

Neu im Angebot sind Photovoltaikanlagen mit Stromspeicher. Die Mitarbeiter zeigen, wie Verbraucher sauberen Strom selbst erzeugen, speichern und bis zu 70 Prozent des eigenen Stroms nutzen können. Für Kinder gibt es wieder Luftballons sowie Entenangeln mit kleinen Preisen.

Einen weiteren Pluspunkt gibt es für ETO-Kunden. In den Kundencentern in Telgte und Ostbevern gibt es im Vorverkauf verbilligte Eintrittskarten. Damit können Besucher einen Euro sparen.
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