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Sonderveröffentlichung

Amelsbürener Herbst

Gaudi in der Reithalle

Amelsbürener Herbst mit Wein- und Oktoberfest

Trachten sind beim Amelsbürener Herbst natürlich gern gesehen. Das Fest in der Reithalle geht am kommenden Samstag in die fünfte Runde, Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf. Fotos: Volmer
Trachten sind beim Amelsbürener Herbst natürlich gern gesehen. Das Fest in der Reithalle geht am kommenden Samstag in die fünfte Runde, Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf. Fotos: Volmer
Wenn sich die Ambelsbürener in Dirndl und Tracht werfen, dann ist Oktoberfestzeit. Am kommenden Samstag, 7. Oktober wird die Reithalle (Am Böckenhorst 17) wieder zum großen Festzelt – vorzugsweise in blauweiß geschmückt.

Zum fünften Mal veranstalten die Amelsbürener Karnevals Gesellschaft Emmerbachgeister e.V. (AKG) , der Gewerbe- und Handwerkerverein Amelsbüren e.V. (GHA) und der Reitverein 1876 Amelsbüren, den „Amelsbürener Herbst“.

Dabei wurde am erfolgreichen Konzept nicht gedreht, hat sich die Veranstaltung doch längst vom Geheimtipp zum äußerst beliebten Event gemausert. Kein Wunder, steckt doch viel Fleißarbeit des Orgateams drin, die Jahr für Jahr bayerisches Flair ins tiefste Westfalen zaubern.

Kleinere Änderungen gibt es aber. So wird die Happy Hour von 19 bis 20 Uhr erstmals nicht nur für den Bierstand, sondern auch für den Weinstand gelten. Dann gibt es zwei Getränke zum Preis von einem.

Offiziell beginnt der Amelsbürener Herbst dann um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Natürlich darf der Fassanstich als Symbol für den Gaudistart nicht fehlen. Diesen übernimmt Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt.

Es herrscht zwar keine Trachtenpflicht, aber natürlich sind beim Oktoberfest Dirndl, Lederhose und Kniestrumpf gerne gesehen. „Es kommen sehr viele in Tracht, das freut uns natürlich und sorgt für eine prima Atmosphäre“, erläutert Melanie von Schroetter vom Orga-Team.

„Wir waren überrascht, dass schon beim ersten Oktoberfest sehr viele direkt in Tracht gekommen sind“, blickt sie zurück, „aber das macht die Stimmung natürlich auch aus“. Das Erfolgsrezept liegt für die Organisatoren in der familiären Atmosphäre des Festes, die sich deutlich von den anonymen Massenveranstaltungen abhebt.

Apropos Stimmung: Ganz entscheidend bei einem Oktoberfest ist da natürlich die passende Musik. Die liegt zum einen in den bewährten Händen von DJ Frerik Günter, aber auch neue Gesichter sind am Start.

So wird das Stadtfanfarenkorps Münster den Gästen einheizen. Die Truppe ist erstmals dabei und macht sich daran, die Herzen der Amelsbürener im Sturm zu erobern.

Feiern macht bekanntlich hungrig, und natürlich gehören Leberkäs und Schweinshaxe zum Oktoberfest wie Dirndl und Bier. „Wir haben allerlei Spezialitäten vor Ort, für jeden Geschmack lässt sich da sicher etwas finden“, versprechen die Organisatoren. Beim Weinfest ist das Weingut Reinhold, das mit Pfälzer Weinen vor Ort sein wird, neu an Bord.

Nur sieben Personen stemmen die Vorbereitung. „Die wichtigen Säulen stehen ja schon“, betont Melanie von Schroetter. So muss lediglich noch der Feinschliff erfolgen, bevor sich am kommenden Samstag die Türen der Reithalle zum Oktoberfest öffnen.

Der Eintritt kostet wie immer zehn Euro. Karten gibt es zwar noch an der Abendkasse für zwölf Euro, aber nur, wenn die Nachfrage beim Vorverkauf das noch zulässt. Die Personenzahl ist begrenzt. Wer sichergehen will, sollte sich sein Ticket daher im Vorverkauf sichern. (as)

Vorverkaufsstellen

Foto: Volmer
Foto: Volmer
Karten gibt es für zehn Euro bei

► Eymann Sauna
► Autohaus Wiesmann
► Feuerschutz Mohr
► Getränke Zimmermann
► Reisebüro Amelsbüren
► Volksbank Amelsbüren

Tickets sind auch online zuzüglich einer Vorverkaufsgebühr von einem Euro erhältlich unter

www.amelsbuerener-herbst.de

Die Mischung macht‘s!

DJ und Fanfanrenkorps heizen ein

Wenn DJ Frerik Günter auflegt, tobt die ganze Reithalle. Foto: RV Amelsbüren
Wenn DJ Frerik Günter auflegt, tobt die ganze Reithalle.
Foto: RV Amelsbüren
Der eine ist bereits gern gesehener Gast beim Amelsbürener Herbst, die anderen sind neu. Sicher ist, dass die Gäste beide Musikacts gebührend feiern werden.

Das Stadtfanfarenkorps Münster steht seit über 50 Jahren für beste Brass- und Unterhaltungsmusik. Die Musiker beeindrucken dabei vor allem durch ihre Liveauftritte. Beste Stimmung ist garantiert, wenn die Musiker mit bekannten Klassikern auch musikalisch für die richtige Oktoberfestatmosphäre sorgen.

DJ Frerik Günter lässt es sich als Mitglied der Gewerbe- und Handwerkervereins natürlich nicht nehmen, auf „seiner“ Veranstaltung aufzulegen. Der Lokalmatador hat längst eine treue Fangemeinde, ein Händchen für den passenden Song zur rechten Zeit und lässt es im Festzelt bis in die frühen Morgenstunden krachen. Denn auch das gehört zum Amelsbürener Herbst – die Party dauert so lange, wie die Besucher mitziehen. Und das – so zeigt es die Erfahrung der vergangenen Jahre – kann durchaus sehr spät beziehungsweise früh werden. (as)

Echte Gemeinschaftssache

Drei Veranstalter, einmal Spaß

Die Organisatoren sind startklar (v.l.): Melanie von Schroetter, Lisa Eymann, Stefan Schmidt und Angela Thieme. Zum Team gehören außerdem Franz Wiesmann, Eckhard Rehbein und Stephan Dewair (nicht im Bild). Foto: von Schroetter
Die Organisatoren sind startklar (v.l.): Melanie von Schroetter, Lisa Eymann, Stefan Schmidt und Angela Thieme. Zum Team gehören außerdem Franz Wiesmann, Eckhard Rehbein und Stephan Dewair (nicht im Bild). Foto: von Schroetter
Dass der Amelsbürener Herbst sich in nur fünf Jahren so einen Namen gemacht hat, ist eine echte Gemeinschaftsleistung. Mit Gewerbe- und Handwerkerverein (GHA), Karnevalsgesellschaft (AKG) und Reit- und Fahrverein (RV 1876) sind gleich drei starke Partner im Boot, die in jedem Jahr die Vorbereitung stemmen. „Klar freuen wir uns, dass die Leute schon früh nach dem nächsten Termin und Karten fragen“, so die Organisatoren. Dass das Fest auch in diesem Jahr nicht in die Herbstferien fällt, spielt den Organisatoren einmal mehr in die Karten. Wobei sie sich auch in den vergangenen Jahren bei hohen dreistelligen Besucherzahlen nicht beschweren konnten.

Die Kombination aus Wein- und Oktoberfest passt einfach und hat den Nerv der Zeit getroffen.

Keine Frage, dass die Organisatoren bei gutem Zuspruch auch in den kommenden Jahren zum Amelsbürener Herbst einladen werden. (as)