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Tierisch gut! Magazin für Tierliebhaber

Geduld ist gefragt

Hunde und Katzen aneinander gewöhnen

So einträchtig kann es zugehen: Wer Hund und Katze zusammen halten möchte, muss viel Geduld mitbringen.Foto: dpa
So einträchtig kann es zugehen: Wer Hund und Katze zusammen halten möchte, muss viel Geduld mitbringen.
Foto: dpa
Entweder Hunde oder Katzen: Nicht alle Halter wollen sich für eine Tierart entscheiden. Wer möchte, kann beide Vierbeiner zusammen halten. Damit es keinen Zoff gibt, müssen Besitzer aber viel Geduld beweisen und einiges über die Fellnasen und deren Eigenarten wissen.

Zunächst einmal müssen Hunde und Katzen richtig erzogen sein: Beide sollten in Anwesenheit des anderen Tiers entspannt bleiben und im Notfall auf Kommandos des Menschen reagieren. Der Hund sollte zuverlässig auf Abruf- und Abbruchsignale wie „Bei Fuß“ oder „Lass“ hören, Katzen könnten durch ein Clickertraining ebenfalls bestimmte Verhaltensweisen lernen, erklärt Lea Schmitz (rundes Bild) vom Deutschen Tierschutzbund.
„Dann ist das Projekt gescheitert.“

Ursula Bauer, Aktion Tier rät zu mindestens zwei Wochen Testphase
Das Zusammenführen der Tiere sollte nach und nach erfolgen. Zunächst sei es ratsam, die Vierbeiner an den Geruch des jeweils anderen zu gewöhnen – beispielsweise mit Hilfe von einer Bürste oder eines Halsbandes, rät Lea Schmitz.

Eine andere Möglichkeit ist, das Haustier mit zum Aussuchen des neues Mitbewohners zu nehmen, sagt Hundetrainer Heiko Kasner aus Stuttgart: „So kann der Halter schauen, wie die Tiere aufeinander reagieren.“ Bestenfalls seien sie bei diesem ersten Treffen durch ein Gitter getrennt.

Allen Bemühungen zum Trotz: Es gibt immer wieder Tiere, bei denen ein Zusammenleben nicht möglich ist, erklärt Heiko Kasner. Schließlich kommt das in der Natur auch nicht vor. Hunde, die beispielsweise einen stark ausgeprägten Jagdinstinkt haben, sind eher nicht für die Gemeinschaft mit einem anderen Tier geeignet: Sie sehen die Katze möglicherweise als Beute.

Aus diesem Grund rät Ursula Bauer von der Aktion Tier nicht zu endlosen Testphasen: „Wenn die Tiere nach zwei Wochen Eingewöhnungszeit immer noch überhaupt nicht miteinander auskommen, ist das Projekt gescheitert.“ (dpa)

Mit dem Hund ins Freibad

In vielen Freibädern der Region wird jetzt das Ende der Saison eingeläutet. Doch wenn die letzten Schwimmer das Becken verlassen haben, ist in vielen Bädern noch nicht Schluss mit Schwimmen. Denn die Initiative #hundimfreibad setzt sich immer erfolgreicher für besondere Hundeschwimmtage ein. Und das hat auch in der Region schon ein recht reges Echo gefunden. Hier eine Auflistung der Bäder, die in den kommenden Wochen ihre Becken für Hund und Herrchen oder Frauchen öffnen:

► 4. Billerbecker Hundeschwimmen am Sonntag, 17. September, von 12 bis 16 Uhr
► Hundeschwimmtag im Freibad Bad Iburg am Sonntag, 17. September, von 14 bis 18 Uhr
► 2. Hundimfreibad Tag im Freibad Havixbeck am Samstag, 23. September, von 10 bis 17 Uhr
► Aquadog-Festival im AqAhaus in Ahaus am Sonntag, 24. September, von 11 Uhr bis 17 Uhr
► Hundeschwimmen 2017 im Bültenfreibad Gronau-Epe am Sonntag, 1. Oktober, von 10 bis 16 Uhr.

Weitere Infos zur Initiative und den Aktionstagen gibt es im Internet.

www.hundimfreibad.de