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Sonderveröffentlichung

Diagnose Schmerz

Meist hilft die PECH-Regel

Zerrung: Kleine Risse in den Muskelfasern / Ursache meist unzureichendes Aufwärmen

Beim Sport holt man sich immer mal wieder Blessuren. Meist hilft die PECH-Regel: Pause, Eis, Compression und Hochlagern. Foto: dpa/Christin Klose
Beim Sport holt man sich immer mal wieder Blessuren. Meist hilft die PECH-Regel: Pause, Eis, Compression und Hochlagern. Foto: dpa/Christin Klose
Bei einer Zerrung ist ein Muskel schmerzhaft überdehnt, es treten kleine Risse in der Muskelfaser auf. „Ursache ist oft ein unzureichendes Aufwärmen vor der sportlichen Betätigung“, erklärt Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten. Auch die zu starke Belastung eines Muskels kann eine Zerrung zur Folge haben.

Betroffene haben Schmerzen bei der Muskelanspannung und bei Belastung oder Bewegung. Zudem ist die Beweglichkeit eingeschränkt. An der betroffenen Stelle zeigen sich in aller Regel ein Bluterguss und eine Schwellung. Bei einer Zerrung sollte das Sporttraining für mindestens eine Woche ausgesetzt werden. „In der zweiten Woche sollte das verletzte Gewebe mit dosierten Übungen im schmerzfreien Bereich gezielt belastet werden“, erklärt Repschläger weiter.

Grundsätzlich gilt: Wer Verletzungen vorbeugen möchte, sollte unbedingt ein auf die jeweilige Sportart abgestimmtes Aufwärmtraining machen. „Wichtig ist auch die richtige Ausrüstung“, betont Professor Rüdiger Reer vom Deutschen Sportärztebund. So braucht ein Mensch mit O-Beinen, der etwa joggt, speziell auf seine Körperkonstitution ausgerichtete Laufschuhe. Ebenfalls wichtig: Zum Sporttreiben gehört auch eine Regenerationsphase. Wenn der Körper stark überanstrengt wurde, muss er nach und nach in seinen üblichen Rhythmus zurückgeführt werden. Das ist auch für das Herz-Kreislauf-System gut. (dpa)
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