Sonderveröffentlichung

Bestes Handwerk - Schönes Zuhause: Kompliment, altes Haus

Umfassende Informationen

Heizmarkt am 17. Februar

Beim Heizmarkt in Münster informieren Hersteller, Handwerker und Institutionen umfassend zum Thema Energiesparen. Foto: ah
Beim Heizmarkt in Münster informieren Hersteller, Handwerker und Institutionen umfassend zum Thema Energiesparen. Foto: ah
Einen optimalen Weg zu geringeren Energiekosten möchten die in der Innung Sanitär Heizung Klima Münster zusammengeschlossenen Handwerker Interessierten beim Heizmarkt am Samstag, 17. Februar, von 10 bis 18 Uhr auf dem Stubengassenplatz zeigen. Die Veranstaltung mit umfassender Beratung und Informationen hat bereits Tradition. Und auch in diesem Jahr bieten Industrie, Handwerk, die Stadt Münster, die Verbraucherzentrale, die Energieagentur NRW und die Schornsteinfeger wieder ein umfassendes Angebot für alle Interessenten aus allererster Hand.

Dabei können vor Ort in attraktiven Pagodenzelten alle Arten von Kesseln in Augenschein genommen werden. Auch eine Pelletheizung und Wärmepumpen finden sich unter den ausgestellten Geräten.

Fragen zu Technik und Wartung erläutern dabei Vertreter der Hersteller ebenso wie die heimischen Handwerker. So kann sich umfassend schlau machen, wer einen Kesseloldie im Heizkeller stehen hat und sich Gedanken über eine umweltfreundliche Modernisierung macht. Auch Informationen zu Förderprogrammen von Bund, land und Stadt sind erhältlich.

Baugewerbe hilft beim Sparen

Clevere Gebäudeeigentümer nutzen Vor-Ort-Beratung

Seit Dezember vergangenen Jahres können Gebäudeeigentümer die geförderte Energieberatung durch einen Handwerksbetrieb, der gleichzeitig auch Gebäudeenergieberater HWK ist, nutzen. Dieses ermöglicht die neue Förderrichtlinie zur Vor-Ort-Beratung für die energetische Modernisierung von Wohngebäuden der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

„Investitionsentscheidungen bedürfen einer soliden Beratung. Dies gilt besonders bei der Energieeinsparung im Gebäudebereich. Durch ihre umfassende Ausbildung und die praktischen Erfahrungen haben Gebäudeenergieberater HWK die besten Voraussetzungen für eine kompetente Beratung der Eigentümer,“ so Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe.

Beim Haus sind Gebäudehülle und Anlagentechnik optimal aufeinander abzustimmen. Was an Dach, Fassade, Kellerboden oder der Anlagentechnik möglich ist, kann ein Gebäudeenergieberater HWK am besten erkennen.

Diese Beratung wird von der BAFA dann gefördert, wenn gleichzeitig ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt wird. Auf dieser Grundlage kann der Gebäudeeigentümer seine Investitionsentscheidung individuell treffen und dort anfangen, wo es am sinnvollsten ist.

Oftmals sind es auch dringend anstehende Sanierungen oder Reparaturen einzelner Bauteile bzw. der Anlagentechnik. Dabei kann die akut anstehende Maßnahme so umgesetzt werden, dass weitere energetische Maßnahmen bereits Berücksichtigung finden, beispielsweise beim Dachüberstand, den Fensteranschlüssen oder auch der Anlagentechnik.

Aber nicht nur für die Beratung und für die Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans gibt es Zuschüsse des Bundes, sondern auch für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen kann bei der KfW eine Förderung beantragt werden. Ob als Zuschuss oder mit günstigen Krediten – jedenfalls hilft der Staat bei der Verbesserung der Energieeffizienz und damit der Reduzierung von Heizkosten.