Startseite > Sonderthemen > Vorreiter für modernes Arbeiten
Sonderveröffentlichung

Neuer Erweiterungsbau der GWS

Vorreiter für modernes Arbeiten

Gebäude spiegelt die teamorientierte Kultur des Unternehmens wider

Wesentlich erweitert hat die GWS Unternehmensgruppe in Münster ihren Standort am Willy-Brandt-Weg. In dem Neubau kommen modernste und agilste Arbeitsmöglichkeiten zum Einsatz. Foto: GWS
Wesentlich erweitert hat die GWS Unternehmensgruppe in Münster ihren Standort am Willy-Brandt-Weg. In dem Neubau kommen modernste und agilste Arbeitsmöglichkeiten zum Einsatz. Foto: GWS
Nach gut 14 Monaten Bauzeit weiht die GWS Unternehmensgruppe in Münster, einer der führenden Anbieter von ERP-Lösungen für den Handel in Deutschland, ihren Erweiterungsbau heute offiziell ein. An einem festlichen Empfang werden neben den Mitarbeitern und der Geschäftsführung auch Münsters Bürgermeisterin Wendela-Beate Wilhjalmsson, der Bauträger und Vertreter des Bürokonzeptes teilnehmen. Die Verantwortlichen wollen besonders auf die außergewöhnliche Innenraumgestaltung mit sogenannten Smart Working Places sowie auf die aktive Beteiligung der Mitarbeiter bei der Planung hinweisen. Das Gebäude ist besonders teamfördernd konzipiert und hat eine Vorbildfunktion für moderne Bürowelten.

Die Planungen für die neue Immobilie neben dem jetzigen Hauptgebäude im Willy-Brandt-Weg starteten im Frühsommer des vergangenen Jahres. Für die Verantwortlichen stand damals fest: Der Anbau soll nicht einfach nur ein neuer Bürotrakt mit Platz für 160 Mitarbeiter sein. Er soll vielmehr ein Ort sein, der die moderne und teamorientierte Kultur des Unternehmens widerspiegelt, mit dem auf das weitere Mitarbeiterwachstum reagiert werden kann und in dem modernste und agilste Arbeitsmöglichkeiten zum Einsatz kommen. Bei der Gestaltung wurden die Mitarbeiter aktiv mit eingebunden.
Die GWS-Doppelspitze: die Geschäftsführer Georg Mersmann (l.) und Udo Lorenz. Foto: GWS
Die GWS-Doppelspitze: die Geschäftsführer Georg Mersmann (l.) und Udo Lorenz. Foto: GWS
Das Ergebnis zeigt sich heute vor allem im Inneren des mit modernster IT und Ergonomie ausgestatten Gebäudes. Als sogenannte Smart Working Places bezeichnet, finden sich hier nicht nur speziell gestaltete Regenerations- und Kreativitätszonen, sondern auch Arbeitsplätze, die ganz dem Flexibilitäts-Prinzip folgen. Mitarbeiter können heute nach aktuellen Anforderungen flexibel, zum Beispiel in Projektteams, an freie Arbeitsplätze gehen und dort sofort mit ihrem Laptop via „plug and work“ arbeiten.

Großen Raum in der Gestaltung nimmt die informelle Kommunikation ein. So gibt es für die Erholungsphasen unterschiedliche Möglichkeiten: zum Beispiel einen „Down to earth“- Raum (ohne Technik und Animation) oder Bereiche mit Kicker, Billard und einer digitalen Autorennbahn, wo kleine Auszeiten genommen werden können. Im Gebäude sind außerdem ein Videokonferenzraum und ein sogenannter „Me to you“-Bereich für Zweiergespräche sowie unterschiedlich gestaltete Konferenz-Räume vorhanden.

Udo Lorenz und Georg Mersmann, Geschäftsführer der GWS Unternehmensgruppe, sind sich einig: „Wir wissen, dass unsere Mitarbeiter täglich gute Leistungen bringen, die auch schon mal über die reguläre Arbeitszeit hinausgehen. Wir möchten unserer Mannschaft und auch neuen Kollegen eine moderne und angenehme Büroumgebung schaffen, auf die sie sich jeden Tag freuen können. Unser Gebäude spiegelt die Werte wieder, die wir leben wollen: Zukunftsorientierung, Modernität und Erfolg.“
GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts- Systeme mbH

„Ein individuelles Bürokonzept von Mitarbeitern für Mitarbeiter“

Drei Fragen an Die Gestaltungs-Experten des neuen GWS-Büro- und Arbeitskonzeptes

Bei der Entwicklung und Ausgestaltung des modularen Arbeitsumfeldes wurden die Mitarbeiter mit einbezogen. 
Bei der Entwicklung und Ausgestaltung des modularen Arbeitsumfeldes wurden die Mitarbeiter mit einbezogen. 
Geplant und realisiert wurde das Projekt durch die Firma Soennecken in Kooperation mit ihren angeschlossenen Fachhandelsunternehmen aus der Region Münster. Wir sprachen mit dem verantwortlichen Projektleiter Torsten Buchholz.

Was waren die wesentlichen Beweggründe und Anforderungen zur Realisierung des Büro- und Arbeitskonzeptes?

Torsten Buchholz: Die GWS forderte als Lösungsanbieter für ERP-Systeme eine neue Büro- und Arbeitswelt, die es den Mitarbeitern ermöglicht, innovativ, agil und teamorientiert in der digitalen Welt zu arbeiten. Also der Anspruch, dass die neue Arbeitswelt der GWS als Pionierprojekt für Mitarbeiter und Kunden gesehen werden soll. Dabei haben wir aufgrund der flexiblen Arbeitsmethoden ein gesamtheitliches Konzept entwickelt, das auf der einen Seite für Leistungsfähigkeit und eine höhere Produktivität sorgt und auf der anderen Seite ein besseres Wohlbefinden und eine höhere Arbeitszufriedenheit für Mitarbeiter schafft.
Torsten Buchholz, Projektleiter. Foto: Soennecken
Torsten Buchholz, Projektleiter.
Foto: Soennecken
Was zeichnet das neue GWS-Büroprojekt aus und was sind die Besonderheiten dieser neuen Arbeitswelt?

Torsten Buchholz: Das neue gWork – so der interne Projektname der GWS – verfolgt einen neuen und modernen Ansatz. Statt einheitlicher Bürostrukturen und gleich gestalteter Arbeitsräume haben wir ein GWS-spezifisches, modulares Arbeitsumfeld geschaffen, das vier unterschiedliche Arbeitsbereiche ermöglicht. Neben einem persönlichen Arbeitsplatz, den wir als persönlichen Heimatort für unerlässlich halten, finden die Mitarbeiter zahlreiche Bereiche für konzentriertes Arbeiten. Neben speziell gestalteten Räumlichkeiten für Scrum-Meetings, finden die Mitarbeiter in den Work-Cafés Platz für Kommunikation und den Austausch untereinander – wie man es von einem Café eben kennt. Darüber hinaus finden die Mitarbeiter unterschiedlich gestaltete Arbeitsplätze, an denen man zum Beispiel wie an einem Strand arbeiten kann. Das fördert die Kreativität und das Ideenreichtum der Mitarbeiter. Aber auch in den Rekreationszonen finden die Mitarbeiter Möglichkeiten, sich vom Arbeitsall tag zu lösen. So können sie zwischendurch zum Beispiel einfach ein paar Runden auf dem eigens entwickelten digitalen Rennparcours der GWS drehen.

In Work-Cafés ist Platz für Kommunikation und den Austausch untereinander. Foto: GWS
In Work-Cafés ist Platz für Kommunikation und den Austausch untereinander. Foto: GWS
Für Erholungsphasen steht ihnen zum Beispiel eine digitale Autorennbahn zur Verfügung. Fotos: GWS
Für Erholungsphasen steht ihnen zum Beispiel eine digitale Autorennbahn zur Verfügung.
Fotos: GWS
Warum glauben Sie an den Erfolg des Bürokonzeptes?

Torsten Buchholz: Weil es ein Bürokonzept ist, das die GWS-DNA trägt und es damit erfolgreich macht. Seit Beginn des Projektes vor gut eineinhalb Jahren war es uns wichtig, dass wir bei der Entwicklung und Ausgestaltung der Arbeitsmöglichkeiten einen neuen und partizipativen Ansatz unter Einbezug der Mitarbeiter beibehalten. Dieser Weg war neu für die GWS und hat auch im Hinblick auf die Gesamtstrategie der GWS gezeigt, dass er der richtige war. Denn ein neues Büro zeichnet sich nicht alleine durch tolle Möbel und Farben aus. Sondern im Fokus steht die Büro- und Unternehmenskultur, das heißt, wie arbeiten die Menschen miteinander und was braucht es dafür, damit diese dort erfolgreich arbeiten können. Hierzu haben wir von Anfang an in regelmäßigen Runden das Feedback der Mitarbeiter eingeholt und mit unterschiedlichen Kreativtechniken den Change-Prozess für ein erfolgreiches Bürokonzept vom Start bis zum Einzug begleitet.