Sonderveröffentlichung

Bestes Handwerk - schönes Zuhause: Ökologisch gut gebaut
Abzocker nutzen Notlage aus

Wespen-Nest am Haus

Samstag, 10.08.2019, 11:23 Uhr

Foto: dpa
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Ob Eichenprozessionsspinner im Garten oder ein Nest mit Wespen im Rollladenkasten: Die meisten Menschen wollen ungebetene Insekten-Gäste schnell wieder los werden. Wer dafür einen Dienstleister beauftragt, sollte möglichst vorher einen Festpreis vereinbaren. Denn statt seriöser Profis gibt es auch viele Abzocker, die ihre Dienste im Netz anbieten, warnt die Verbraucherzentrale NRW.

Unseriöse Anbieter nutzen oft die Notlage der Betroffenen aus: Sie stellen Kunden teils hohe Kosten für lange Anfahrten sowie für schnelles Handeln in Rechnung.

Dabei liegen die Preise üblicherweise zwischen 80 und 150 Euro – einschließlich Anfahrt. Voraussetzung ist, dass kein besonderer Aufwand nötig ist, um das Wespennest zu entfernen. Geeignete Ansprechpartner sind unter anderem Imker, zugelassene Schädlingsbekämpfer und Kammerjäger.

Wer einen seriösen Fachmann in der Nähe sucht, erhält bei der Stadtverwaltung, bei Umweltämtern oder Berufsverbänden der Schädlingsbekämpfer Hilfe. Bei der Recherche auf eigene Faust im Internet unbedingt das Impressum auf Vollständigkeit prüfen – und am besten vorab einen Festpreis vereinbaren.

Wespen darf man ohne triftigen Grund übrigens nicht umsiedeln oder töten. So steht es im Bundesnaturschutzgesetz. (dpa)

Mit Naturmaterialien wie Holz, Hanf und Kork

Ökologisch dämmen
Eine gute Dämmung am Gebäude macht das Wohnen angenehmer. Doch welches Material ist am besten geeignet? Den passenden Dämmstoff für die eigene Fassade findet, wer sich klar macht, was ihm selbst am wichtigsten ist, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ein Überblick:

> Dämmwirkung: Alle Dämmstoffe können zwar dieselbe Wirkung erzielen, sie müssen dafür aber unterschiedlich dick angebracht werden. Hier haben Kunststoffe wie Phenolharz und Polyurethan die Nase vorn – sie benötigen die geringste Materialstärke. Es folgen Polystyrol, Mineralwolle und dann Naturfasern wie Holz und Hanf.

> Kosten: Bei der Fassadendämmung machen die Arbeits-, Gerüst- und andere Materialkosten den größten Anteil aus. Die Preisunterschiede von Dämmstoffen fallen dagegen nicht so stark ins Gewicht. Am günstigsten ist Polystyrol. Phenolharz bildet das andere, also teure Ende der Skala. Dazwischen liegen Naturfasern.

> Ökobilanz: Mit Blick auf die Umweltfolgen sind natürliche Rohstoffe wie Holz, Hanf oder Kork zum Dämmen zu empfehlen. Sie bestehen aus nachwachsenden Ressourcen, ihr Recycling ist unproblematisch. Hanf und Kork haben zudem den Vorteil, dass ihre Herstellung viel weniger Energie benötigt als die von Kunststoffen. Auch für die künstlichen Dämmstoffe gilt aber: Ihr Einsatz spart innerhalb weniger Jahre mehr Energie ein, als für ihre Herstellung vorab schon verbraucht worden ist. (dpa)
   
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