Sonderveröffentlichung

2. Münsterländischer Vermögenstag 2018
Anderen eine Chance geben

Vermögensverwalter Kroos erläutert den Stiftungsgedanken

Freitag, 09.11.2018, 07:47 Uhr

Peter Lackamp
MÜNSTER. Das Interesse an Stiftungen nimmt zu. Hier ein Fall-Beispiel zu diesem Thema:

Helga D. hatte sich in ihrer neuen Wohnung in der Seniorenresidenz eingerichtet und dachte nun über ihr weiteres Leben nach. Ihre neuen Nachbarn kennenzulernen, war ihr ein besonderes Anliegen. Denn eigene Kinder und Enkel, die sich um sie hätten kümmern können, hatte Helga D. nicht.

Als ehemalige Lehrerin hatte sie schon vor Jahren den Plan gefasst, ihr Vermögen nach ihrem Tod in eine Stiftung einzubringen. Sie wusste auch genau, was sie mit ihrer Stiftung erreichen wollte. In ihrer Heimatstadt Münster sollten junge Frauen und Kinder durch die Stiftung eine Chance bekommen. Eine Chance, durch Ausbildung ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Doch wie sollte sie diesen Plan in die Tat umsetzen?

Mit ihrer Idee wandte sich Helga D. an ihren langjährigen Vermögensverwalter, Peter Lackamp, Prokurist der Kroos Vermögensverwaltung AG, der ihr Hilfe bei der Umsetzung ihres Stiftungsgedankens versprach. Die wichtigsten Schritte hatte Helga D. bereits gemacht. Sie hatte den Entschluss zur Gründung einer Stiftung gefasst und für sich festgelegt, welche Ziele die Stiftung verfolgen sollte.

Als Nächstes wurden Gespräche mit dem Regierungspräsidium geführt. Hier waren die Mitarbeiter bei der korrekten Erstellung einer Satzung für die Stiftung behilflich. Nachdem alle Formalien erfüllt waren, erteile die Behörde die Genehmigung zur Gründung. Ein großer Schritt für die Stifterin.

In einem feierlichen Rahmen wurde die Stiftungsurkunde durch den Regierungspräsidenten an Helga D. übergeben. Für sie ein bewegender Moment. Damit konnte die eigentliche Arbeit beginnen. Helga D. hatte ihren Berater, Peter Lackamp, gebeten, sich als Stiftungsvorstand ehrenamtlich an der Arbeit der Stiftung zu beteiligen. Gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern ging es ans Werk. Jahr für Jahr wird mit den Mitteln der Stiftung jungen Menschen in und um Münster geholfen, ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden.

Helga D. konnte die ersten Jahre ihrer Stiftung noch selbst begleiten. Inzwischen lenken die Vorstände die Geschicke der Stiftung ohne ihre Mithilfe, aber ganz in ihrem Sinn. Auf diese Weise lebt der Name der Stifterin in und um Münster dauerhaft weiter. Und jeder, der jetzt ihren Namen hört, verbindet Gutes damit.

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