Sonderveröffentlichung

Aus zwei wird eins

St. Antoni und St. Martinischützen feiern gemeinsam

Freitag, 14.06.2019, 10:05 Uhr

Freude pur bei Fritz Greve nach seinem finalen Schuss. Er wird sich am Samstagabend mit seinem Thron als König verabschieden. Foto:Dieter Klein
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Es ist viel mehr als nur eine „Vernunftehe“. Als sich im vergangenen Jahr die beiden Schützenvereine St. Antoni und St. Martini entschlossen haben, ein gemeinsames Fest zu feiern, da wuchs letztlich nur zusammen was immer schon zusammen gehört hat. 
 
Denn schließlich sind es die ehemaligen Schützenbrüder der Martini-Bruderschaft, die schließlich in die St. Antoni-Bruderschaft wechseln. Beide Vereine blicke auf eine sehr lange Tradition zurück und zählen zu den ältesten Schützenvereinen in der Region.

Im vergangenen Jahr hieß es für beide Vereine bereits zum letzten Mal, getrennt voneinander anzutreten – das aber bereits mit einer gehörigen Portion Vorfreude auf dieses Jahr, war doch bereits klar, dass es nun ein gemeinsames Fest geben wird.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit dem günstigeren früheren Termin gibt es nun auch für alle Mitglieder der Martini-Bruderschaft die Möglichkeit, mitzufeiern. Deren Schützenfest war nämlich in der Vergangenheit gerne mal in die Sommerferien gefallen, viele Schützenbrüder und deren Familien und Freunde hatten so keine Chance, an dem Fest teilzunehmen.

Natürlich wird der logistische und finanzielle Aufwand ebenfalls geringer, wenn zwei Vereine ihre gebündelten Kräfte in ein Fest stecken. Natürlich wird es wieder einen Thron pro Verein geben, nur dass eben beide Vogelschießen gemeinsam stattfinden.

Es soll ein großes Fest für den ganzen Ort werden, richtig großes Kino in der malerischen Kulisse des Stiftsdorfes. Alles ist vorbereitet und alle stehen parat, um das erste gemeinsame Schützenfest als „Bürgerschützenfest“ zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen.

Besonders gespannt sind natürlich die beiden amtierenden Könige Fritz Greve und Frederik Kötter deren Regentschaft am Samstag beim Festball im Zelt offiziell endet. Am Sonntag marschieren alle gemeinsam zur Vogelstange, wo dann direkt nacheinander zwei Königsschießen stattfinden werden.

Einer dürfte übrigens besonders wehmütig zur Stange blicken. Bernhard Laubrock hat nach vielen Jahren den letzten Vogel für die Bruderschaften gebaut. Er wird sein Amt in neue Hände übergeben. Vorher darf sein „Abschiedsvogel“ aber der erste sein, der beim gemeinsamen Schützenfest von der Stange geholt werden wird.

Ab 19.45 Uhr stellen sich die neuen Majestäten samt Thron im Festzelt dem Gefolge vor. Natürlich gehört auch zum Bürgerschützenfest ein zünftiger Abschluss. Dieser findet am Montag, 17. Juni ab 10 Uhr mit der Antonimesse, dem Frühstück und dem traditionellen Rundgang durch die Gemeinde statt. (as)
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