Sonderveröffentlichung

Autoschlüssel wird digital

Mit dem Handy starten

Donnerstag, 02.01.2020, 11:16 Uhr

Zum Öffnen wird das passende Handy mit NFC-Technologie an den Türengriff gehalten. Foto: dpa
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Seit ein paar Jahren lassen sich Fahrzeuge bereits per Handy öffnen. Dazu muss jedoch eine App auf dem Smartphone aktiviert werden. „Künftig öffnen Smartphones Autos automatisch und das Handy bleibt in der Tasche“, sagt Lambros Dalakuras, Produktmanager bei Bosch.

Die ersten Serienfahrzeuge mit dieser Technik kommen voraussichtlich 2020 in China auf den Markt, in Europa 2022. Die Systeme funktionieren nur bei Neufahrzeugen und lassen sich nicht nachrüsten. In virtuellen Schlüsseln lassen sich auch personalisierte Informationen wie die gewünschte Sitzeinstellung hinterlegen. Sie lassen sich mit Freunden und Bekannten digital teilen oder bestimmten Orten zuordnen. Laut Dalakuras sind die neuen Systeme sicherer als bisherige Schließsysteme: „Denn auch, wenn ein Smartphone gestohlen werden sollte, lässt sich der virtuelle Schlüssel fürs Auto sofort sperren.“ (dpa)

Was bei leerer Batterie tun?

Bei Autostarthilfe auf Anschlusspunkte achten

Moderne Autos haben Sensoren, Steuergeräte und Assistenzsysteme. Und die reagieren empfindlich auf Fehlbehandlungen, warnt der Tüv Süd. Schon Funkenbildung beim An- und Abklemmen der Überbrückungskabel kann zum Datenverlust führen. Zu Beginn der Aufladeaktion steht somit der Blick in die Bedienungsanleitung.

Wichtig ist laut Tüv vor allem, in welcher Reihenfolge die Kabel verbunden und wo die Klemmen platziert werden. Je nach Fahrzeug gibt es nämlich unterschiedliche Anschlusspunkte. In jedem Fall tabu: die schwarze Minuszange an den Minuspol der leeren Batterie zu klemmen. Dabei können sich Knallgase entzünden und Batteriesäure austreten. (dpa)

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