Sonderveröffentlichung

Berufswahl
Azubi-Ticket für Bus und Bahn

Verbesserte Mobilität

Samstag, 02.02.2019, 12:24 Uhr

Für 80 Euro im Monat können Azubis ab August Busse und Bahnen in ganz NRW nutzen. Foto: dpa
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ZfG St. Hildegard GmbH
Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.
Die rund 300 000 Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen sollen ab August ein verbilligtes Nahverkehrsticket erwerben können. Für 80 Euro imMonat können die Auszubildenden dann Busse und Bahnen in ganz NRW nutzen. Das Handwerk sowie die Industrie- und Handelskammern (IHK) begrüßten das Azubi-Ticket.

„Gerade für die Unternehmen im Münsterland, die häufig nicht alle Ausbildungsplätze besetzen können, ist es wichtig, dass das Ticket gegen einen Aufpreis von 20 Euro verbundübergreifend in ganz NRW genutzt werden kann“, betont Dr. Fritz Jaeckel, Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen: „Das Azubi-Ticket kann Jugendlichen aus der Emscher-Lippe-Region helfen, eine Ausbildung im Münsterland zu absolvieren.“ Attraktive Mobilitätsangebote könnten die Bereitschaft erhöhen, weitere Wege für die Ausbildung auf sich zu nehmen.

Wann sich eine dritte Seite lohnt

Kennenlern-Phase im Job

Nach einem langen Bewerbungsverfahren hat sich der Arbeitgeber endlich entschieden, und der erste Arbeitstag steht an. Doch sicher ist der neue Job noch nicht. Denn am Anfang steht oft die Probezeit. „Sie ist ein Instrument für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sich besser kennenzulernen“, erklärt Britta Beate Schön, Rechtsexpertin des Verbraucherportals Finanztip.

Gesetzlich vorgeschrieben ist die Probezeit nicht. Auch die Dauer kann individuell vereinbart werden. Allerdings gilt: Länger als sechs Monate darf die Probezeit nicht sein, denn dann können sich Beschäftigte auf das Kündigungsschutzgesetz berufen. Wird eine Probezeit vereinbart, verkürzt diese für den festgelegten Zeitraum die Kündigungsfrist für beide Seiten auf zwei Wochen, erklärt Christian Michels, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Mainz. Eine Besonderheit in der Probezeit: Wird einem Arbeitnehmer während der ersten sechs Monate des Arbeitsverhältnisses gekündigt, benötigt der Arbeitgeber keinen Kündigungsgrund.

Wer in der Probezeit erkrankt, muss das unverzüglich dem Arbeitgeber melden und gegebenenfalls ein Attest vom Arzt vorlegen. Geld gibt es trotzdem: Ab dem zweiten Monat im neuen Job gilt die Entgeltfortzahlung. „Und in den ersten vier Wochen springt die Krankenkasse mit dem Krankengeld ein“, erklärt Britta Beate Schön. Auch Urlaub zu nehmen ist erlaubt. Zwar haben Mitarbeiter nicht sofort den vollen Jahresurlaub zur Verfügung. Aber: In den ersten sechs Monaten erwerben Beschäftigte pro Monat ein Zwölftel ihres Jahresurlaubs. (dpa)

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