Sonderveröffentlichung

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Mit Fördermitteln umrüsten

Eine funktionierende Heizung alleine reicht nicht aus

Samstag, 26.01.2019, 11:59 Uhr

Die Fachleute aus der Heizungsbranche kennen sich aus und können auch zum Thema Fördermittel beraten, wenn es um den Austausch der alten gegen eine neue Heizung geht. Foto: IWO
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Mit einer funktionstüchtigen Heizungsanlage alleine ist es nicht getan. Denn bis auf wenige Ausnahmen müssen Hausbesitzer, die einen über 30 Jahre alten Kessel im Keller stehen haben, diesen aussortieren. So sieht es das Gesetz vor. Wer zum Kesseltausch verpflichtet ist, warum der Austausch oft schon früher sinnvoll ist und welche Fördermittel es dafür gibt, darüber klärt das Serviceportal www.intelligent-heizen.info auf.

Mit dem Winter und der Energieeinsparverordnung (EnEV) haben Hauseigentümer gleich zwei gute Gründe, die eigene Heizungsanlage unter die Lupe zu nehmen. Vor allem bei Häusern älteren Jahrgangs besteht Nachholbedarf: Während moderne Heizungsanlagen auf einen energiesparenden Betrieb ausgelegt sind, entsprechen viele ältere Modelle nicht mehr den heutigen Standards und müssen laut EnEV erneuert oder ausgetauscht werden.

Waren in den 1980er Jahren Heizkessel üblich, die mit konstanten Temperaturen arbeiten, gelten diese heute als veraltet. Hauseigentümer, die einen sogenannten Konstanttemperaturkessel betreiben, der älter als 30 Jahre alt ist, sind verpflichtet, diesen zu erneuern oder zu ersetzen – auch wenn der Kessel noch funktioniert. Der Grund: Sie verbrauchen unnötig viel Energie, da sie die Temperatur im Kessel nicht regulieren, sondern häufig auf einem überhöhten Niveau halten. Der Wechsel zahlt sich auch finanziell aus. Denn die modernen Heizkessel arbeiten in jedem Fall effizienter und verursachen dadurch weniger Kosten.

Moderne Brennwertkessel können mit niedrigeren Temperaturen betrieben werden und gewinnen sogar aus dem Abgas Wärme. Dadurch benötigen sie zehn bis 25 Prozent weniger Brennstoff als in die Jahre gekommene Heizwertkessel. Außerdem verbraucht die integrierte Heizungspumpe bis zu 90 Prozent weniger Strom als ihre Vorläufer aus den 1980er Jahren. Bei der Neuanschaffung werden Verbraucher durch verschiedene Förderprogramme unterstützt: So bietet die KfW Bank für den Einbau eines Brennwertkessels einen Zuschuss von zehn Prozent – wird die gesamte Anlage umfangreich optimiert, sind es im Rahmen des sogenannten „Heizungspakets“ sogar 15 Prozent. Wenn Verbraucher den Einbau eines Brennwertkessels mit einer Solarthermieanlage kombinieren, gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zudem einen Kesseltauschbonus. Welche weiteren Möglichkeiten es bei der Heizungsmodernisierung gibt, erfährt man im Internet unter www.intelligent-heizen.info.


Ebenso genial wie einfach

Speicheröfen mit massivem Kern überzeugen mit Komfort und Effizienz. Foto: Leda Werk/akz-o
Speicheröfen mit massivem Kern überzeugen mit Komfort und Effizienz. Foto: Leda Werk/akz-o
Bei modernen Kaminöfen hat der technische Fortschritt wahre Quantensprünge vollbracht. So bieten etwa die Speicheröfen aus dem Hause Leda neben einer bequemen Handhabung und hohem Wohnkomfort eine Menge Leistung und viel Effizienz.

Ihre Funktionsweise ist dabei so genial wie einfach: Im Inneren der Speicheröfen ist ein massiver Kern verbaut, bestehend aus Schamotte oder Gusseisen. Dieser nimmt die Hitze des Feuers während des Abbrandes auf und gibt sie nach und nach an den Aufstellraum ab, selbst nachdem die Flammen erloschen sind. Das macht die Öfen zu wahren Dauerwärmespendern.

Durch die zusätzliche Speichermasse lässt sich die Wärmeabgabe optimieren und die Energie effizienter nutzen. Das schont die Umwelt und kann die Zentralheizung insbesondere an kühlen Herbst-und Wintertagen entlasten. (akz-o)

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