Sonderveröffentlichung

Zertifiziertes Familienunternehmen in vierter Generation

Würdevoll Abschied nehmen

Frank (v.l.), Maik und Timo Hankemann sind stolz auf ihre Eltern Karl-Heinz (2. v.r.) und Renate Hankemann, die das Bestattungsunternehmen über viele Jahre geführt haben und ihnen heute noch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bereits 1935 hatte Linus Hankemann den Weg zum Bestatter eingeschlagen. (rundes Bild) Foto: privat/Denis Amato

3.04.2021

Seit drei Jahrzehnten ist das Bestattungsunternehmen Hankemann in Warendorf am Grabbehof 1 beheimatet. Seither steht der Name Hankemann für Vertrauen, kompetente Beratung und individuelle Betreuung. Nicht nur im Trauerfall, sondern ebenso in der Vorsorge und mit einer Vielzahl von Zusatzdienstleistungen stehen die Bestatter ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite.

Jedoch besteht das Bestattungshaus Hankemann genau genommen viel länger als drei Jahrzehnte. Die Anfänge gehen bis ins Jahr 1935 zurück. Damals war es Linus Hankemann, der Vater des Unternehmensgründers Karl-Heinz Hankemann, der in Emsdetten sowohl ein Bestattungshaus als auch ein Fuhrunternehmen leitete.

Hankemann Bestattungshaus

1984 wagte auch Sohn Karl-Heinz mit seiner Gattin Renate nach dem Tod des Vaters den Sprung in die Selbstständigkeit und gründete ein Beerdigungsinstitut in Emsdetten. Sieben Jahre später erfolgte die Übernahme der Firma Westbeld und damit auch der Umzug nach Warendorf. „Das war sehr mutig von meinem Vater, denn wir drei Jungen waren gerade erst im Grundschulalter“, erzählt Maik Hankemann, der vor 20 Jahren in das Geschäft seines Vaters eingestiegen war. Der 43-Jährige modernisierte nach und nach eine Vielzahl an Tätigkeitsbereichen und zeichnet vor allem für die Weiterentwicklung ihrer Abläufe durch elektronische Datenverarbeitung und moderne Dienstleistungen verantwortlich.

Vier Jahre später trat Bruder Timo Hankemann in den Betrieb ein. Der gelernte Zimmermann bereichert das Bestattungsunternehmen mit seinen handwerklichen Fertigkeiten und vielfältigen Kenntnissen. 2011 komplettierte Frank Hankemann das Führungsteam. Der Kaufmann verfügt über ein großes soziales Engagement, das er voll und ganz in den Betrieb mit einbringt.

Vor acht Jahren zogen Karl-Heinz und Renate Hankemann sich weitestgehend zurück. Sie unterstützen ihre Söhne aber noch heute gerne.

Im Laufe der Jahre hat sich das Unternehmen im ganzen Kreis etabliert. 2006 wurde die Filiale in Sassenberg, 2008 kam eine in Freckenhorst hinzu und 2010 in Kooperation eröffmetet Hankemann mit der Firma Brummert in Beelen eine Filiale. Als erstes Bestattungshaus überhaupt bietet es seit 1995 die Erstellung von Trauerdrucksachen aus der hauseigenen Druckerei an. So sind die Bestatter in der Lage, ganz individuelle, auf den Trauerfall zugeschnittene Trauerkarten zu fertigen. Und die können sie auch an Feiertagen sowie am Wochenende zeitnah erstellen und versenden. Zudem ist Vorsorge ein großes Thema. „Es macht Sinn, seine eigene Beerdigung zu planen und wir unterstützen das“, betont Maik Hankemann. Besonders hervorzuheben ist das Markenzeichen des Bundesverbandes Deutscher Bestatter, das hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllt. Hankemann hat sich den Anforderungen gestellt und ist zertifiziert für dieses begehrte Zeichen.

„Es ist wichtig, dass es bei den Abläufen nicht zu Fehlern kommt, denn eine Beerdigung ist einzigartig und Fehler daher unverzeihlich“, betont Frank Hankemann. Auch Nachhaltigkeit spielt in ihrem Institut eine wichtige Rolle. So gibt es nur Urnen aus regionalen Hölzern. Stahlurnen sind nicht im Sortiment.

Die Arbeit der Bestatter hat sich im Laufe der Zeit sehr gewandelt. Heute sind viele Dienstleistungen wie etwa Behördengänge und die Vorbereitung zur Trauerfeier hinzugekommen. Das Portfolio der Bestattungsarten, die Hankemann im Angebot hat, ist ebenso vielfältig und reicht von der Erd- und Feuerbestattung bis hin zur Seebestattung sowie ein Begräbnis im Friedwald oder der Trauerwaldoase. Auch können die Trauernden ganz persönliche Erinnerungsstücke bekommen. Wie einen Fingerabdruck des Verstorbenen auf einem Schmuckanhänger oder ein individuelles Kissen.

2008 wurde das Bestattungshaus mit vier eigenen Abschiedsräumen umfassend renoviert. Seither können die Trauernden rund um die Uhr mit einem persönlichen Schlüssel von ihrem Angehörigen Abschied nehmen. Es können zudem Trauerfeiern abgehalten werden.

2015 gab es mit der Umstrukturierung der Geschäftsräume noch einmal eine Erweiterung. „Wir sind sehr dankbar und haben großen Respekt vor den Leistungen unserer Eltern, die den Grundpfeiler für diese Firma gesetzt haben“, betonen die Brüder unisono. www.hankemann.eu