Sonderveröffentlichung

Heimatliches Brauchtum fördern

Seit 70 Jahren findet ohne Unterbrechung alljährlich das Schützenfest statt

Freitag, 16.08.2019, 03:56 Uhr

Der Große Zapfenstreich auf dem Marktplatz in Verbindung mit dem Marienbogen gehört wohl zu den schönsten Bildern des Schützenfestes der Warendorfer Bürgerschützen. Foto: Christopher Irmler
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Hermann Josef Vinke, der im Mai dieses Jahres sein Amt als Präses der Bürgerschützen Warendorf an Gerhard Leve abgab, kann eine Menge erzählen von der Historie des Vereins. Schließlich führt er seit Jahren das Archiv der Grün-Weißen. Gerne plaudert er über die Geschichte und gewährt Einblicke.

So weiß Vinke zu berichten, dass sie in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiern. Seit sieben Jahrzehnten findet das Schützenfest nunmehr ohne jede Unterbrechung statt. In den Jahren davor musste es das eine oder andere Mal schon mal ausfallen. So herrschte von 1914 bis 1918 der Erste Weltkrieg und da wurden keine Schützenfeste gefeiert 1919, also vor 100 Jahren, wurde ein zaghafter Versuch unternommen, das Schützenfest wieder aufleben zu lassen. Am Morgen des Mariä-Himmelfahrtsmontag fand ein Festzug statt, ein königliches Schießen wurde noch nicht durchgeführt.

Auch von 1940 bis 1948 wurden keine Schützenfeste wegen des zweiten Weltkrieges gefeiert. Doch seit 1949, also dem ersten Schützenfest nach dem Krieg, findet es kontinuierlich statt. Heute ist der Warendorfer Bürgerschützenverein ein offener Verein, der modern auftritt – im vergangenen Jahr konnten die Schützen gar eine Königin küren – aber auch an Traditionen festhält.
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Beim Rückblick auf die 175jährige Geschichte des Bürgerschützenvereins kann man deutlich sehen, wie eng die Verbindung von religiösem und weltlichem Brauchtum ist. Schon im ersten Jahr seiner Geschichte wurden das Schützenfest und das Mariä-Himmelfahrts-Fest zu einer Einheit. Schließlich ist der Zweck des Vereins von jeher die Förderung der Heimatkunde und des heimatlichen Brauchtums. So steht es in der Satzung der Warendorfer Schützen.
   
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