Sonderveröffentlichung

Berufswahl
BWL für den Historiker

Die richtigen Schlüsselqualifikationen lernen

Montag, 10.06.2019, 08:42 Uhr

In den Vorlesungen an der Hochschule nehmen Studierende vor allem Fachwissen mit. Foto: dpa
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Genderkompetenz, nonverbale Kommunikation, Business-Etikette oder Projektmanagement – die Liste der Schlüsselqualifikationen, die Studierende an der Hochschule erlernen können, ist meistens so vielfältig wie lang. Doch wie wählt man aus dieser Fülle aus, und was genau bringen diese Kurse eigentlich? 

Als Schlüsselqualifikationen werden alle Kenntnisse und Fähigkeiten bezeichnet, die keinen direkten Bezug zu konkreten praktischen Tätigkeiten im Beruf besitzen, aber in verschiedenen Situationen flexibel zum Einsatz kommen. Mittlerweile sind sie für Arbeitgeber essenziell. Um auf dem Bewerbermarkt zu überzeugen, lohnt es sich für Hochschulabsolventen also, das eigene Profil zu erweitern. Kurse für Schlüsselqualifikationen bietet nahezu jede Hochschule kostenlos an. An der Humboldt-Universität in Berlin (HU) macht das zum Beispiel das Career Center. „Das größte Interesse haben Studierende an Kursen zum Projektmanagement, zum Fundraising, aber auch Angebote zur gelungenen Selbstpräsentation oder auch Datenanalyse sind gut besucht“, berichtet Rosmarie Schwartz-Jaroß, die dort das Referat Beruf und Wissenschaft leitet. Wichtig sei es, über den Tellerrand zu schauen und keine Kurse auszuwählen, die zu nahe am eigenen Studienfach liegen. „Es ist beispielsweise nie verkehrt, ein Zertifikat für die IT- und Medienkompetenz zu haben“, sagt sie.

Als Faustregel gilt: Je spezialisierter der Studiengang, desto wichtiger seien die sozialen und personalen Kompetenzen, wie beispielsweise Arbeiten im Team, Widerstandsfähigkeit oder interkulturelle Kommunikation. „Grundsätzlich sollte jeder Studierende versuchen, möglichst breit aufgestellt zu sein. Für einen Historiker ist es beispielsweise nicht verkehrt, auch EDV- oder BWL-Kurse zu besuchen“, sagt Schwartz-Jaroß. (dpa)
  
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