Sonderveröffentlichung

Ausquartierte Schüler kehren zurück

Das große Fest wird nachgeholt

Am Donnerstagmorgen übergab Bürgermeister Carsten Grawunder die neuen und neugestalteten Räume – zur Pausenhalle gehören nun auch Sofa und Kickertische – offiziell ihrer Bestimmung.

7.11.2020

Zehn Monate lang wurde, gestemmt, gebohrt, gemauert und gestrichen: Nun hat die Zeit der Provisorien für die 141 Schüler der Walstedder Lambertusschule ein Ende. Am Donnerstag besuchte Bürgermeister Carsten Grawunder Schulleiterin Birgitta von Rosenstiel, um die neuen Räume ihrer Bestimmung zu übergeben. Und das, obwohl in den kommenden Tagen noch einiges erledigt werden muss.

Auf Hausmeister Thomas Gerkamp wartet noch Arbeit. Nicht nur, um sein neues Büro am Rande der Pausenhalle einzurichten. Vielmehr wollen auch unzählige Kleiderhaken, Bilder und Co. pünktlich bis zum 9. November angebracht werden. Dann nämlich geht es auch für die Schüler, die bislang provisorisch ausquartiert waren, zurück in die nun frischen Räume der Lambertusschule.

Was die eigentlichen Bauarbeiten betrifft, so wurden in den zurückliegenden Monaten zunächst umfangreiche Umbauten im Bestand durchgeführt, erläutert Bauamtsleiter Christoph Britten. Dazu zählten zum einen Brandschutzmaßnahmen. Zudem galt es, ein modernes Büro für den Hausmeister, einen Lagerbereich und ein barrierefreies WC einzurichten. Des Weiteren wurden Raumzuschnitte geändert, um dem Schulbetrieb in seinem Ablauf zu optimieren.

Im Erdgeschoss wurde der Bereich für die Offene Ganztagsschule um etwa 60 Quadratmeter erweitert. „Die OGS kommt somit zukünftig auf eine nutzbare Gesamtfläche von rund 150 Quadratmetern“, berichtet Britten. Für den regulären Schulbetrieb sind im Erdgeschoss außerdem ein 30 Quadratmeter großer Mehrzweckraum, ein 62 Quadratmeter großes Klassenzimmer sowie ein Besprechungsraum mit einer Fläche von 41 Quadratmetern entstanden. Hinzu kommen im Obergeschoss ein Differenzierungsraum, zwei Klassenzimmer und eine rund 40 Quadratmeter große Bibliothek. „Für den Schulbetrieb standen vorher sieben Klassenzimmer und zwei Differenzierungsräume zur Verfügung. Nach der Erweiterung und Umstrukturierung der vorhandenen Räume verfügt die Schule in Summe über acht Klassenzimmer, vier Differenzierungsräume und die Bibliothek“, so Britten weiter.

Im Außenbereich wurde außerdem ein sogenanntes „Kaltlager“ zur Unterbringung von Mülltonnen und Außenspielgeräten geschaffen. Und nicht zuletzt ist die Grundschule durch den Einbau eine Aufzuges nun auch barrierefrei zugänglich. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betragen rund 2,5 Millionen Euro. Die Corona-bedingt ausfallende feierliche Eröffnung soll nachgeholt werden. (dje)