Sonderveröffentlichung

Nachgefragt: Das denkt Kinderhaus

Das Wetter spielt keine Rolle

Abwechslungsreiches Sportangebot wird gerne genutzt

Spiel und Spaß für Familien bietet in den Wintermonaten das sonntägliche Sporteln wie hier bei der Saisoneröffnung in der Sporthalle Berg Fidel. Auch in Kinderhaus erfreut sich das Spiel- und Spaßangebot großer Beliebtheit Foto: Stadt Münster
Spiel und Spaß für Familien bietet in den Wintermonaten das sonntägliche Sporteln wie hier bei der Saisoneröffnung in der Sporthalle Berg Fidel. Auch in Kinderhaus erfreut sich das Spiel- und Spaßangebot großer Beliebtheit Foto: Stadt Münster
Früh setzt aktuell die Dunkelheit ein, es wird kalt und das Wetter bisweilen ungemütlich. Keine gute Zeit für Menschen, die im Freien Sport treiben möchten. Doch viele Aktive im Stadtteil lassen sich davon nicht beeinträchtigen.

Für den Nachwuchs gibt es da in den Herbst- und Wintermonaten zudem eine attraktive Alternative: Das Sporteln am Wochenende. Das organisiert der SC Westfalia Kinderhaus im Stadtteil und lädt zum Toben in die Sporthalle der Grundschule West an der Josef-Beckmann-Straße ein. Jeweils sonntags von 10 bis 13 Uhr (das nächste Mal am 3. Dezember) ist dort Spiel und Spaß für Familien mit Kindern gegen einen kleinen Obolus garantiert.

Das Rezept der beliebten Veranstaltung ist dabei einfach. Man nehme Mattenlandschaften, schräge Ebenen, Ringe, Bälle, Schaukeln jeder Art und freie Spielflächen – fertig ist der winterliche Spiel- und Tobespaß in der Halle. Zudem lassen die erfahrenen Betreuer des SC Westfalia Kinderhaus auch der Fantasie freien Lauf, sodass Groß und Klein auf ihre Kosten kommen.

Insgesamt bietet Westfalia ein abwechslungsreiches Angebot für seine aktuell 2199 Mitglieder. Interessierte im Alter ab sechs Monaten kommen dabei auf ihre Kosten. Gut 40 Kurse werden angeboten, dazu der Trainings- und Spielbetrieb in den Mannschaftssportarten. Und auch exotische Angebote haben Platz unter dem Dach des SC Westfalia. Wie etwa die Abteilung Europäischer Schwertkampf. „Die machen den Verein bunter“, sagt Kathrin Halftrick-Hömberg aus dem Sportbüro des Vereins.

Gern nutzt beispielsweise Monika Brokkötter (rundes Bild Mitte) das Angebot. Sie ist Stammgast bei der Intensivgymnastik am Montagabend. „Einmal die Woche bin ich dabei“, sagt die Versicherungskauffrau, „das reicht“. Bisweilen rundet sie ihr Sportprogramm noch durch Yoga ab, fährt ansonsten regelmäßig Fahrrad.

Mit ihrer Leeze ist auch Christel Schünemann (rundes Bild unten) gerne unterwegs – an fünf Tagen in der Woche für mindestens eine Stunde. Und das auch bei eher miesem Wetter, „nur bei Gewitter nicht“, sagt sie. Dabei fährt sie gern „auf netten Strecken in der Gegend, etwa im Nordpark oder an der Aa entlang.“ Im Urlaub ist Schünemann dann per pedes unterwegs. „Da wandere ich viel und gern, besonders auf langen Strecken.“

Vom Wetter lässt sich auch Stephanie Wensing nicht beeindrucken. „Das ist mir völlig egal“, sagt sie. Und wenn es beim Sport regnet, ist ihr gleich, „das gehört dazu“. Nach einem Unfall zum Jahresbeginn ist Stephanie Wensing gerade auf dem Weg zu alter Form. Mit Nordic Walking und Fahrradfahren versucht sie aktuell die Ausdauer aufzubauen, um bald wieder zehn Kilometer laufen zu können.

Richtig austoben können sich Kinder im Stadtteil übrigens auch auf Einladung des Wuddi. Jeden Dienstag von 15 bis 16 Uhr geht es unter Anleitung von Dimitri Sprangel in der Sporthalle der Grundschule West rund. Interessierte können ohne Anmeldung mitmachen.

Das Hallenbad erstrahlt nach Umbau in neuem Glanz und wird nicht nur von Kinderhausern gerne genutzt. Foto: Spliethoff
Das Hallenbad erstrahlt nach Umbau in neuem Glanz und wird nicht nur von Kinderhausern gerne genutzt. Foto: Spliethoff
Der ältere Nachwuchs kommt im Jugendtreff auf seine Kosten. An sechs Tagen in der Woche bieten dort Martin Kleyboldt und seine Team ein abwechslungsreiches Angebot. Bei gutem Wetter geht es oft nach draußen, Basketball oder Fußball spielen. Oder „Smashball“ – ein Spaßsport, bei dem der Ball mit Hand, Kopf und Fuß über das Netz gebracht werden darf. Und wenn es regnet oder Stürmt gibt es in den neuen Räumlichkeiten des Wuddi vielfältige Möglichkeiten der sportlichen Freizeitgestaltung, die gut angenommen werden. Tischtennis etwa steht hoch im Kurs. Und auch Besuche in der Soccer-Halle, die regelmäßig angeboten werden.

Aber auch Couchpotatos kommen im Stadtteil auf ihre Kosten. Wer selbst wenig oder keinen Sport macht, aber mit Freude etwa Fußball schaut, ist samstags im Wuddi genau richtig. „Wir zeigen auf zwei Leinwänden Spiele der Fußball- Bundesliga live“, sagt Leiter Dieter Schmitz (rundes Bild oben). Ab 15.15 Uhr geht es los. Am kommenden Samstag, 25. November, wird neben der Konferenz beispielsweise das Spiel des Tages zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 übertragen. Um 18.15 Uhr beginnt die Übertragung des Abendspiels zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayern München.
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