Sonderveröffentlichung

Cool durch den Sommer
Das Wohlfühlen nicht verschwitzen

Mit einer Klimaanlage behält man stets einen kühlen Kopf

Samstag, 29.06.2019, 06:20 Uhr

Ausgeklügelte Technik auf dem Dach, schickes Innengerät: Angesichts der aktuellen Temperaturen denken viele über den Einbau einer Klimaanlage nach. Fotos: Athoka GmbH
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Athoka
Annegarn
Kliwa - Klima Wartungs- und Montagegesellschaft mbH
Schon am frühen Morgen zeigt das Thermometer 25 Grad. Und tagsüber peilt es die 35-Grad-Marke an. Selbst nachts kühlt es sich kaum noch ab. An einen erholsamen Schlaf ist dann nicht mehr zu denken.

Und auch am Arbeitsplatz fühlt man sich bei solchen Temperaturen alles andere als wohl. Wohl dem, der in solchen Situationen in den Genuss gekühlter Luft aus einer Klimaanlage kommt. Doch was, wenn diese nicht vorhanden ist, man nicht gerade baut und nicht von vornherein an die Klimatisierung gedacht hat?

In solchen Fällen bietet es sich an, über eine Nachrüstung nahzudenken. Denn diese ist in den meisten Fällen problemlos möglich ist. Doch Vorsicht: Wer die Immobilie lediglich gemietet hat, muss den Vermieter vorab um Erlaubnis bitten, denn die moderne Technik verlangt in der Regel einen Mauerdurchbruch.
  
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Grundsätzlich kann man in Sachen Raumklima zwischen unterschiedlichen Systemen wählen: Die in der Anschaffung günstigste Variante ist der mobile Monoblock, der ab rund 500 Euro zu bekommen ist, bei dem sich alle Komponenten der Anlage in einem Gehäuse befinden. Das Gerät wird einfach an die Steckdose angeschlossen, die Abluft muss über einen Schlauch nach außen geleitet werden. „Diese Geräte sind aber relativ laut und nicht gerade energiesparend“, weiß Kälte- und Elektromeister Bernd Annegarn, Inhaber der Annegarn GmbH Kälte-, Klima- und Getränketechnik in Münster.

Technisch komplexer als das mobile Gerät sind die Split-Anlagen, die man in mehrere Gruppen unterteilen kann: Die „Single-Split“ verfügt über je eine Außen- und eine Inneneinheit, bei Multi-Split-Anlagen wird eine Außeneinheit mit mehreren Innengeräten gekoppelt, so dass die Kälte in mehreren Räume verteilt wird. Variante drei sind schließlich die Kompakt- oder Verbundanlagen, die ebenfalls über mehrere Inneneinheiten, aber über leistungsstärkere Außengeräte als eine „Multi-Split“ verfügen.

Wie Stefan Jung, Vertriebsleitung bei der Athoka GmbH in Münster – ein Unternehmen, das sich auf die Installation von Klimaanlagen in privaten und kleinen Gewerbeimmobilien spezialisiert hat – erklärt, stehe am Anfang einer eventuellen Installation einer Klimaanlage zunächst das Kundengespräch. Vor Ort müsse dann mit dem Fachmann in die konkrete Planung eingestiegen werden, an deren Ende dann im Idealfall – wie bei der Athoka GmbH – ein schriftliches Festpreis-Angebot für den Kunden steht.

Was die Ausstattung moderner Anlagen anbelange, sei Vieles machbar – von integrierten Filteranlagen, die effektiv gegen Milben, Pollen oder auch Gerüche über die Anlagen-Steuerung per Smartphone-App bis hin zu nahezu Zugluft-frei arbeitenden Geräten. Die Ausstattung des Klima-Systems orientiere sich an den Wünschen und am Geldbeutel des Kunden.

„Eine moderne Klimaanlage kann inzwischen richtig schick aussehen“, weiß der Fachmann, dass die Branche auch in diesem Bereich die Zeichen der Zeit erkannt hat.

Und nach der Installation? da sollte man die Geräte regelmäßig warten und desinfizieren lassen. (dj)
  

Kontakt herstellen

Wer einen Fachbetrieb in Sachen Raumklima sucht, kann sich bei der Kreishandwerkerschaft an die Innung für Kälte- und Klimatechnik Münster (Tel. 0251/520080) wenden. Dort erhält man die benötigten Informationen. Die Internet-Adresse lautet www.kaelte-klima-muenster.de
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