Sonderveröffentlichung

Neubau-Seniorengerechtes Wohnen in Ahlen
Den Zeitgeist getroffen

Objekt punktet mit Lage, Barrierefreiheit und Energietechnik

Samstag, 31.08.2019, 16:00 Uhr

Das Wohn- und Geschäftshaus an der Kolpingstraße fügt sich optisch gut in die bestehende Bebauung ein, setzt sich aber durch seine technische Ausstattung ab. Fotos: Silke Diecksmeier
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Gemeinnütziger Bauverein eG zu Ahlen
Unternehmensgruppe Stadtwerke Ahlen
EMU Baubüro Weber
Große-Wächter GmbH
Klaus Reckmeyer TGA VDI
Elektro Benning-Bröckelmann
Bolte oHG
Rings GmbH und Co.KG
Renigen mit Hertz
Freitag GmbH
Malermeister Georg Witte
Es ist das dritte Objekt, das der Gemeinnützige Bauverein im Ahlener Zentrum umgesetzt hat. Und es war ebenso begehrt wie die Vorgängerprojekte am Westfalendamm und im Herbrand. Für die 24 Wohnungen an der Kolpingstraße – an der Stelle, an der vor wenigen Jahren noch das Kettelerhaus stand – gab es über 100 Bewerber.
  
Den Zeitgeist getroffen Image 1
Die 24 Wohnungen sind über Laubengänge erschlossen.
Die 24 Wohnungen sind über Laubengänge erschlossen.
Gewundert hat dies Vorstandsmitglied Wilhelm Genau nicht. Mit direkter Innenstadtlage und barrierefreier Gestaltung trifft das Objekt den Zeitgeist. „Es sind vor allem ältere Mieter, die hier wohnen wollen“, sagt er. Sie schätzen die kurzen Wege in die Innenstadt, die Anbindung zum öffentlichen Personennahverkehr, zum Bahnhof, zur Post und auch zum Wochenmarkt.

Seit dem 1. Juli nutzen die Mieter diese Vorzüge. Die Wohnungen, die sich auf drei Etagen verteilen und über Laubengänge erreichbar sind, sind zwischen 39 und 84 Quadratmeter groß. Alle verfügen über einen Balkon mit Süd- oder Westausrichtung. Zudem sind sechs behindertengerecht. Darüber hinaus verfügt das Haus über eine helle Tiefgarage mit 24 Stellplätzen – „ohne Angst-Räume“, wie Genau meint.
  

»Wir arbeiten hier nach dem Mieterstrommodell. Das ist eine Art Pilotprojekt mit den Stadtwerken.«

Wilhelm Genau (Gemeinnütziger Bauverein)

Besonders beeindruckend findet er die technische Ausstattung des Hauses. Die Architektin Agnes Weber, die mit ihrem Büro EMU Baubüro Weber auch die Bauleitung innehatte, hat dies im Passivhausstandard mit einer besonders leistungsfähigen Dämmung geplant.
  
Auch innen wurde Wert auf die Gestaltung gelegt.
Auch innen wurde Wert auf die Gestaltung gelegt.
Das Objekt wartet mit einem tollen Blick über die Dächer der Innenstadt bis zu St. Marien auf.
Das Objekt wartet mit einem tollen Blick über die Dächer der Innenstadt bis zu St. Marien auf.
Eine Solaranlage auf dem Dach erzeugt Warmwasser und hat sogar eine Speicherfunktion. Auch die Photovoltaikanlage für die Stromerzeugung ist mit drei Energiespeichern versehen. „Wir arbeiten hier nach dem Mieterstrommodell. Das ist eine Art Pilotprojekt mit den Stadtwerken“, erläutert Genau. So wird der Großteil des benötigten Stroms selbst erzeugt. Den zusätzlichen Bedarf bezieht der Bauverein über die Stadtwerke.

Neben den Wohneinheiten verfügt das Objekt auch über zwei Gewerbeflächen. In eine von ihnen zieht Anfang des kommenden Jahres eine Arztpraxis. Die zweite, die eine Fläche von 150 Quadratmetern umfasst, ist noch nicht vermietet. „Wir sind an etwas Solidem und Langfristigem interessiert“, lässt Genau wissen. (sdi)
  
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