Sonderveröffentlichung

Bauen + Wohnen Ahlen
Der Blickfang eines jeden Hauses

Schutz vor Wind und Wetter

Samstag, 15.06.2019, 15:54 Uhr

Rot, Schwarz oder gar Blau – das Dach kann unterschiedlich gestaltet werden, dient es nicht nur als Schutz, sondern auch als Blickfang des Hauses. Foto: Christin Klose
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Das Dach ist der Blickfang eines jeden Hauses und trägt zum äußeren Eindruck bei. Es übernimmt verschiedene Aufgaben, schützt das Haus vor Wind und Wetter und leistet einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz.

Daneben machen sich Bauherren beispielsweise Gedanken über die farbliche Gestaltung oder die Sanierung des Daches bei Altbauten.

Vorschriften bei der farblichen Gestaltung: Während manche Bauherren ein dezentes Dach vorziehen, darf es bei anderen durchaus farbenfroh werden. Doch wie farbig darf man sein Dach wirklich gestalten? Grundlage für diese Frage ist der gültige Bebauungsplan. Jede Gemeinde hat Vorschriften für die Bebauung, um die Wohngebiete einheitlich zu gestalten. Das neue Dach muss demnach dem regionaltypischen Charakter folgen. Extravagante Dachformen und selbst Dachfarben sind nicht in jedem Plan vorgesehen. Manchmal wird sogar das Eindeckungsmaterial vorgeschrieben. Hochglänzende Dächer dürfen unter Umständen aufgrund der starken Reflexionen beispielsweise nicht in Flughafennähe umgesetzt werden. Besitzt die Gemeinde keinen Bebauungsplan, sollte man sich an der Bebauung der näheren Umgebung orientieren.

Schneefangsysteme und Dachentwässerung: Nicht nur die Eindeckung spielt bei Neubau oder Sanierung des Dachs eine wichtige Rolle. Das Zubehör darf nicht vergessen werden. Schneefangsysteme halten den Schnee zuverlässig ab und schützen die Bewohner vor Dachlawinen. Bei Steildächern mit einer Neigung von 45 Grad gehören die Schneefanggitter sogar zur Pflicht. Schneestopper verhindern das Zusammenrutschen des Schnees und vermeiden damit eine übermäßige Belastung der Dachkante. Bestenfalls werden die Schneeschutzsysteme bereits beim Bau des Hauses mit eingeplant. Bei älteren Dächern lassen sie sich in der Regel problemlos nachrüsten.

Entwässerung: Dachrinnen und Fallrohre sind wichtig für die Dachentwässerung und unterstützen die langfristige Haltbarkeit des Daches. Regen und Schnee werden gezielt vom Gebäude weggeleitet und schützen das Mauerwerk vor Feuchtigkeitsschäden. Bei der Dachsanierung oder beim Neubau muss immer darauf geachtet werden, dass die Dachentwässerung richtig bemessen und installiert ist. Das Material sollte funktional und langlebig sein. Dachrinnen gibt es in der klassischen halbrunden Form oder in einer Kastenform. (dach.de)
 

Bei Überschwemmung Strom abstellen

Fließt Wasser in den Keller oder in andere Gebäudeteile, muss als erste Maßnahme der Strom abgestellt werden. Denn sind Zählerschrank und elektrische Anlagen überflutet, bestehe Lebensgefahr, erläutert der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Ganz wichtig: Der Keller darf dafür dann nicht mehr betreten werden. Denn ist noch Spannung auf dem Stromnetz und sind Geräte in gefluteten Teilen des Hauses eingeschaltet, kann es zu tödlichen Stromschlägen kommen. Sicherungen und Schutzschalter funktionieren nicht mehr richtig. Daher gilt als erste Maßnahme: Bevor die gefluteten Räume betreten werden, muss die Elektroanlage abgeschaltet werden. Kommen Betroffene nicht an den Hauptverteilerkasten heran, weil dieser etwa im überschwemmten Keller liegt, müssen sie den Energieversorger anrufen.

Vorsicht gilt auch, wenn man in so einem Fall direkt eine Wasserpumpe oder elektrische Luftentfeuchter an die Stromversorgung im Haus anschließen will. (dpa)
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