Sonderveröffentlichung

Schützenfest der Schützenbruderschaft Hubertus Epe 1892 e.V.
Der Countdown läuft unaufhaltsam

Hubertusschützen suchen Nachfolger für König Ludger Röttger

Freitag, 07.06.2019, 11:57 Uhr

Die Hubertusschützen Epe freuen sich schon auf den neuen Thron. Im vergangenen Jahr wurde Ludger Röttger König. Anschließend stellte sich der neue Regent mit seiner Königin Ulrike Bröcker Vorstand und Offizierskorps zum Thronfoto. Foto: Angelika Hoof
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Das Pfingstfest ist nicht nur ein christliches Hochfest. Über die Feiertage findet auch der Jahres-Höhepunkt der Hubertusschützen Epe statt. Das traditionsreiche Schützenfest wird von Samstag (8. Juni) bis Dienstag (11. Juni) ausgerichtet.

Den Auftakt des diesjährigen Schützenfestes bildete vorletzten Mittwoch bereits das traditionelle Schmücken der Vogelstange. Die eigentlichen Festtage finden aber am Pfingstwochenende am Schlamannweg statt.

Sie beginnen am Samstag (8. Juni) mit dem Schmücken des Festzeltes und dem Jungschützenfest. Hierzu treten die Schützen um 16 Uhr bei Schepers Mühle an, um den Jungschützenkönig Hendrik Plietker abzuholen und gemeinsam zum Festplatz zu marschieren, wo der neue Jungschützenkönig im Rahmen des Vogelschießens ermittelt wird. Zeitgleich wird das Zelt durch die Nachbarschaft „De ollen Kottgerhöker“ geschmückt. Nachdem der Jungschützenkönig ermittelt ist, steht der Feier bei Musik und Tanz nichts mehr im Wege. Für die musikalische Unterhaltung sorgt an diesem Abend „DJ Stagelife“.

Antreten zum gemeinsamen Kirchgang heißt es für die Hubertusschützen am Pfingstmontag (10. Juni) um 7.45 Uhr vor der Bernhard-Overberg-Schule. Von dort aus marschieren die Schützenbrüder um 8 Uhr zum Gottesdienst in die St. Agatha Kirche.

Nach der heiligen Messe geht es zum Kriegerehrenmal im Kottiger Hook, um der verstorbenen Vereinsmitglieder sowie den Opfern von Kriegen und Gewaltherrschaft zu gedenken. Ab 10.30 Uhr startet das Frühschoppenkonzert des Spielmannszuges KAB Epe und des Eper Musikvereins im Festzelt am Schlamannweg, zu dem auch alle Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind.

Natürlich findet an diesem Mittag auch wieder die Ehrungen der verdienten Mitglieder und Jubilare statt.

Um 15 Uhr treffen sich die Schützen mit geschmücktem Handstock vor dem Festzelt zum Ausholen von König Ludger Röttger. Vom Bischof-Ketteler-Ring aus startet dann der Umzug durch den Vereinsbezirk. Den Abschluss des Festtages bildet der abendliche Festball zu Ehren von König Ludger Röttger und Königin Ulrike Bröcker, der um 19.30 Uhr beginnt. Für musikalische Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden ist durch die Musikband „Spotlight“ gesorgt.

Am Pfingstdienstag treffen sich die Hubertusschützen um 10.30 Uhr auf dem Schulhof der Bernhard- Overberg-Schule und werden gegen 10.45 Uhr zum Vogelschießen auf dem Festplatz am Schlamannweg marschieren. Mit Übergabe der Königskette und der Krone an den Präsidenten endet die Regentschaft von Ludger Röttger und Ulrike Bröcker. Feuer frei“, ist schließlich ab 12 Uhr angesagt, wenn bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein die Suche nach dem neuen Schützenkönig beginnt. Valentino“ und die Party geht ab heißt es ab 19.30 Uhr beim Krönungsball des neuen Hofstaates. Um 21 Uhr erfolgt die große Polonaise, zu der alle Hubertusschützen, Freunde und Bekannte herzlich eingeladen sind. (aho)

„Hartmut“ dient seit 2017 als Friedensstifter

Werbefigur wird im Wechsel von Jungschützen St. Katharina und Hubertus gebaut
„Hartmut“ wird abwechselnd von den Jungschützen St. Katharina und Hubertus zu den jeweiligen Schützenfesten gebaut. Foto: privat
„Hartmut“ wird abwechselnd von den Jungschützen St. Katharina und Hubertus zu den jeweiligen Schützenfesten gebaut. Foto: privat
Wer ist Hartmut? Eine Antwort auf diese Frage können die Jungschützen von St. Katharina geben, die das 4,5 Meter hohe und etwa 2,2 Meter breite Exemplar pünktlich zum Beginn des Schützenfestes fertig haben werden.

Hartmut war anfangs komplett aus Stroh, mittlerweile aus Holz und wird auch in diesem Jahr wieder unzählige Blicke auf sich ziehen. Der Bau der ersten Strohpuppe ist in das Jahr 2013 zurückzuführen, als die Jungschützen der benachbarten Schützengilde St. Katharina auf diese Weise Werbung für ihr Jubiläum machten.

Nach mehrjährigen Zwistigkeiten zwischen den Jungschützen von Hubertus und Katharina folgte 2017 zum 125-jährigen Jubiläum der Hubertusschützen ein Überraschungsgeschenk der St. Katharina Jungschützen, die „Hartmut“ erschufen und gegenüber dem Schützenplatz am Schlamannweg platzierten.

„Seitdem bauen wir Hartmut immer gegenseitig auf“, erklärt Dominik Klöpper von den Hubertus Jungschützen. Doch auch für die gemütliche Atmosphäre im Festzelt waren die Jungschützen von Hubertus schon aktiv, die die zehn mal zehn Meter lange Sektbar in Eigenarbeit herstellten.

Da durfte auch „Ewald sien Eckken“ nicht fehlen, eine Ecke, die Ewald Tillmann gewidmet ist – als kleines Dankeschön für die Nutzung seiner Schreinerei. (aho)
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