Sonderveröffentlichung

Bestes Handwerk - Schönes Zuhause: Innen perfekt ausgebaut

Die Farben des Frühlings

Es darf wild gemischt werden

Plissees müssen nicht immer weiß sein. Foto: Duette/gib-dir-stoff.de/akz-o

14.03.2020

Endlich wird es morgens wieder früher hell, die Vögel zwitschern um die Wette und die ersten Frühblüher haben längst ihre Köpfe aus der Erde gesteckt. Überall ist zartes Grün zu sehen, dazwischen bunte Tupfer von Krokus, Tulpe, Narzisse & Co in Rosa, Violett, Orange und Gelb, dazu der azurblaue Himmel – das winterliche Schwarz-Weiß-Programm wird wieder auf Farbe gestellt. 

Und sofort stecken wir voller Tatendrang und wollen am liebsten das ganze Haus mit frühlingsfrischen Stoffen dekorieren. Ganz einfach geht das mit Kissen – eine neue Hülle ist schnell genäht, oder aber man greift zu fertigen Kissen. Solange man in einer Farbwelt bleibt, darf wild gemischt werden, zum Beispiel Unis mit Streifen, Karo, opulenten Blütenmotiven oder verspieltem Alloverdessin. Kombinieren Sie unterschiedliche Größen und Formate und Ausführungen mit Kedernaht, Stehsaum, Knöpfen oder romantischem Bändchenverschluss. Zwischen Leinen und Baumwolle kann ein glänzendes Seidenkissen ein toller Blickfang sein.

Bei warmem Wetter lassen wir gerne Fenster oder Terrassentür auf. Duftige Stores mit markanten Strukturen oder Inbetweens mit unterschiedlich transparenten Ausbrennermustern brechen das Licht und zaubern schöne Muster an die Wand. Gelb- und Rosétöne wirken zusätzlich wie ein Farbfilter. Übrigens: Auch Plissees müssen nicht immer nur weiß sein. Viele frische Inspirationen finden Sie auch im Online-Magazin #gibdirstoff unter www.gib-dir-stoff.de.

Ganz leicht zu ändern ist der Look im Schlafzimmer. Da die Schlafstatt doch eine recht große Fläche einnimmt, machen eine neue Tagesdecke oder fröhlichbunte Bettwäsche gleich etwas her. Die legen wir dann zum Lüften ins geöffnete Fenster, dann haben auch die Nachbarn etwas davon. (akz-o)


Trockensträuße wieder in Mode

Deko-Tipp vom Profi

Locker in der Vase arrangiert sind die getrocknete Rispen von Gräsern ein schöner minimalistischer Hingucker Foto: dpa
Locker in der Vase arrangiert sind die getrocknete Rispen von Gräsern ein schöner minimalistischer Hingucker Foto: dpa

Ziergräser sind der neue Dekorationstrend. Man sieht Ideen dafür nicht nur zuhauf in den Kreativ-Netzwerken im Internet, auch die professionellen Wohnstylisten greifen dazu – wie zum Beispiel auf der Messe Ambiente in Frankfurt im Februar in großer Zahl zu sehen war.

In der Natur zeigen die meisten Gräser hierzulande im Herbst ihre großen Rispen in Rot, Gelbbraun, Grüngelb, Dunkelgrün oder gebrochenem Weiß – dann werden die eigentlich unauffälligen Pflanzen zum Hingucker im Garten. Beliebt als Dekoration sind gerade die auffallend fedrigen Rispen – im Handel finden sich künstliche Kopien, aber auch getrocknete Originale.

Die Gräser werden einfach locker in eine Vase gesteckt – wie man es auch mit einem Strauß Wiesenblumen, gepflückt beim Spaziergang, machen würde. Getrocknete Getreideähren, Hortensien- und Lauchkugeln werden kombiniert oder solo in gleicher Weise genutzt. Wem die beige und braun gewordenen Blütenstände nicht gefallen, findet im Handel einige eingefärbte Varianten. Der Trend passt hervorragend zum noch immer angesagten Landhausstil, aber auch in ein moderneres und kühleres Ambiente. (dpa)