Sonderveröffentlichung

Sprechstunde Rücken
Die Kernspinresonanztherapie

Innovativer Ansatz bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates

Dienstag, 12.03.2019, 12:24 Uhr

Die Kernspinresonanztherapie (MBST) ist ein innovatives, nicht invasives und schmerzfreies Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Foto: Albersmeier
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Kontra-Indikationen

Nach 20 Jahren Anwendungszeit sind keine Neben- oder Wechselwirkungen bekannt (genau wie beim MRT, das seit über 30 Jahren breite Anwendung findet). Dennoch sollte MBST nicht angewendet werden bei: Aktiven Implantaten wie Herzschrittmacher mit Defibrillatorfunktion im Anwendungsbereich, Aids und HIV-Infektionen, Schwangerschaft, Leukämie, Krebs oder Tumoren im Behandlungsbereich.
Bei der Kernspinresonanztherapie, auch „Molekulare Biophysikalische Stimulationstherapie“ (MBST) genannt, handelt es sich um ein in Deutschland entwickeltes, nicht invasives Behandlungssystem zur Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparates, das auf dem biophysikalischen Prinzip der Kernspinresonanz basiert – der Technik, die üblicherweise diagnostisch zur Darstellung von Schnittflächenbildern unseres Körpers genutzt wird.

Die Anfänge dieser Therapie reichen ins Jahr 1998 zurück. In Deutschland wurde das Verfahren erstmals 2000 eingesetzt und findet nun zunehmend Verbreitung. Es wurde hinsichtlich seines Wirkansatzes (Gutachten des Physikalischen Institutes der Universität Würzburg, Lehrstuhl für Experimentelle Physik 5) und seiner Effektivität (Gutachten des Ludwig Bolzmann Cluster für Arthritis und Rehabilitation, Wien) eingehend wissenschaftlich untersucht und bestätigt. Seit der Einführung in Deutschland im Jahr 2000 wurden weit über 10 000 protokollierte Patientenfragebögen statistisch ausgewertet. Es wurde bei über 80 Prozent der therapierten Patienten eine signifikante Reduzierung der Schmerzen und dadurch die Wiederaufnahme der alltäglichen Aktivitäten erreicht. Dies belegen mehrere doppelt-blind, placebokontrollierte, klinische Studien, Anwendungsbeobachtungen und Multicenter-Auswertungen der behandelten Ärzte. Mit der MBST-Kernspinresonanztherapie werden nachweislich sehr lang anhaltende Erfolge erzielt.

Zur Vermeidung von Missverständnissen: Es handelt sich nicht um ein weiteres Therapieverfahren, das pulsierende Magnetfelder einsetzt, sondern um eines, bei dem die bislang aus der Diagnostik (MRT) bekannte Kernspinresonanz therapeutisch genutzt wird.

Mit der Kernspinresonanztherapie (MBST) werden die geschädigten Gewebe direkt dadurch behandelt, dass biologische Regenerationsphasen in den geschädigten Zellen angeregt werden. Dies geschieht durch einen gezielten Energietransfer in die Zellen mittels des biophysikalischen Prozesses der Kernspinresonanz. Angesprochen werden dabei die Wasserstoffprotonen im Gewebe. Dabei beruht die Gewebespezifität des Verfahrens auf dem unterschiedlichen Wasserstoffgehalt der verschiedenen Zelltypen des Bewegungssystems. So haben zum Beispiel Knorpelzellen einen höheren Wasserstoffgehalt als Knochenzellen, Muskeln einen höheren als Sehnen. Die Kernspinresonanz der Wasserstoffprotonen führt dazu, dass den Wirkorten der Zellen, die aufgrund ihrer Schädigung einen eingeschränkten Stoffwechsel und damit eine verminderte aktive Energieaufnahmefähigkeit haben, passiv Energie zugeführt wird. Dies geschieht durch einen Wechsel der Feldrichtung der Wasserstoffprotonen mittels des Radiofrequenzsenders im Therapiesystem. Dadurch wird die freiwerdende Energie – abhängig vom Wasserstoffgehalt des jeweiligen Zelltyps – gewebespezifisch mittels Resonanzeffekt abgegeben. Diese in die Gewebezellen eingebrachte Energie bewirkt nachweislich eine Aktivierung der zum Beispiel Knorpel-, Knochen- beziehungsweise Bindegewebszellen und fördert so die Regeneration der betroffenen Strukturen.

Hierzu wird nach genauer Diagnostik die Therapiesequenz spezifisch auf die individuell vorliegende Gewebeschädigung eingestellt. Dadurch können sehr unterschiedliche Schädigungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt werden.

Ziel der Behandlung sind die Vermeidung ansonsten erforderlicher chirurgischer Eingriffe, die Reduktion der Schmerzmitteleinnahme, eine beschleunigte Rehabilitation nach Verletzungen und Operationen am Bewegungsapparat sowie die Verbesserung der Mobilität, der Lebensqualität, inklusive der Belastbarkeit im Alltag und Beruf. Dr. Konrad Albersmeier

Indikationen

Indikationen der Kernspinresonanztherapie: Arthrosen aller Gelenke inklusive der Wirbelsäulengelenke (Facettenarthrose), Spinalkanalstenose, HWS Distorsion, Bandscheibenschäden, Osteoporose, Endoprothesenlockerung (Knie, Hüfte, Wirbelsäule), Knochenödem, Stressfraktur, Knochennekrose, Impingementsyndrom (Schulter und Hüfte), Schmerzen bei Kalkschulter, Chondropathia patellae, Sehnen- und Muskelverletzungen auch mit chronischen Reizzuständen, CRPS (M. Sudeck). Die Behandlung ist bislang noch keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Naturheilpraxis Karin Berger
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