Sonderveröffentlichung

Bestes Handwerk - schönes Zuhause: Ökologisch gut gebaut
Die Sonne heizt mit

Moderne Anlagen verbessern Klimabilanz

Samstag, 10.08.2019, 11:24 Uhr

Erneuerbare Energien sind beim Neubau gängig. Foto: dpa
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Platten Peter
Erneuerbare Energieformen sind im Neubau längst gängig: Solarthermie nutzt Sonnenenergie für die Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung, Geothermie macht Erdwärme für den Wohnraum, Photovoltaik das Sonnenlicht für die Stromversorgung nutzbar. „Die Dachfläche für Solarwärme oder -strom zu nutzen, ist die einfachste Methode, seine Klimabilanz zu verbessern“, erklärt Architekt Sven Haustein (Bausparkasse Schwäbisch Hall). CO²-neutral heizen können Hausbesitzer mit Wärmepumpen, Holz oder Pellets. „Die Festbrennstoffheizung hat höhere Anschaffungskosten, dafür sind Pellets günstiger und preisstabiler als fossile Brennstoffe. Man muss aber auch etwas mehr Wartungsaufwand einplanen“, so Haustein. Dass die Pellets aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen, können Hausbesitzer unter anderem über das PEFC-Siegel prüfen. (dpa)

Väterchen Staat zahlt mit

Fördergeld für Heizungsoptimierung
Für die Optimierung der Heizungsanlage bekommt man unter Umständen Zuschüsse vom Staat. Foto: ZVSHK
Für die Optimierung der Heizungsanlage bekommt man unter Umständen Zuschüsse vom Staat. Foto: ZVSHK
Das Heizsystem zu optimieren oder die alte Umwälzpumpe gegen eine energiesparende Variante auszutauschen, rechnet sich schnell. Dennoch scheuen sich manche Eigenheimbesitzer, in die ökologisch und ökonomisch empfehlenswerten Maßnahmen zu investieren. Was viele nicht wissen: Der Staat beteiligt sich an den Kosten für den hydraulischen Abgleich und für eine neue Heizungspumpe. Voraussetzung für die Förderung ist, dass der Eigentümer sich vor Beginn der Maßnahme online auf der Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.de registriert. Die Maßnahme muss dann durch einen professionellen SHK-Fachbetrieb durchgeführt und mit separater Rechnung belegt werden. Die Förderung beträgt 30 Prozent des Netto-Rechnungsbetrags. Wichtig: Die Maßnahme muss innerhalb eines halben Jahres nach der Registrierung erfolgen, denn nur dann werden die Kosten zurückerstattet. Weitere Infos gibt es unter www.wasserwaermeluft.de im Internet.
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