Sonderveröffentlichung

Dunkel war gestern

Giebel, Gaube und Dachfläche: Fenster lassen sich überall einbauen

Montag, 11.11.2019, 04:14 Uhr

Um besonders viel Tageslicht in das Dachgeschoss zu bringen, entscheiden sich die Bauherren hier für gleich drei Cabrio-Lichtlösungen nebeneinander. Diese lassen sich in einen balkonähnlichen Dachaustritt verwandeln, von dem aus der Ausblick genossen werden kann.           Foto: Velux
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Stavermann
Stadt Münster
Dobermann Baustoffe
Dunkle Dachgeschosse gehören in immer mehr Ein- und Mehrfamilienhäusern der Vergangenheit an. Möglich machen das – neben einer nachgerüsteten Dachdämmung – vor allem moderne Dachfenster. „Dachfenster gibt es heutzutage in allen möglichen Formen und Ausführungen. Wichtig ist dabei: Man sollte den passenden Sonnenschutz nicht vergessen“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange.

»Mal abgesehen von statischen Erwägungen ist im Dach vieles möglich.«

Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade

Drei Stellen kommen für ein Dachfenster in Frage: Der Giebel, die Gaube und das Dach selbst. Im Giebel und der Gaube sitzen zumeist diejenigen Fenster, wie sie auch in der Fassade verbaut werden, es gibt aber auch großflächige Giebelfenster, die die gesamte Wandfläche ausfüllen. Im Dach hingegen heißen diese Fenster „Dachflächenfenster“ und können so groß wie ein normales Fenster sein, aber auch bodentief ausgeführt werden oder über die ganze Dachfläche verlaufen. „Mal abgesehen von statischen Erwägungen ist im Dach vieles möglich. Vom Schwingfenster über das Klapp-Schwingfenster bis hin zu Balkon-, Kniestock-, Cabrio-Dachflächen- und Panoramafenstern reicht das Angebot. Auch umlaufende Schrägelemente oder schöne Gaubenfenster können in Frage kommen und das Obergeschoss in eine wohltuende Lichtoase verwandeln“, so Lange. Nicht vergessen werden sollte dabei allerdings immer der passende Sonnenschutz: In Frage kommen Fenster mit Sonnenschutzverglasung sowie ein außen angebrachter oder ein innen vorm Fenster angebrachter Sonnenschutz, den es in allen möglichen Ausführungen, Formen und Farben gibt.
   
Natürlich sollte auch das Badezimmer unter dem Dach über ein Fenster verfügen. Foto: Velux
Natürlich sollte auch das Badezimmer unter dem Dach über ein Fenster verfügen. Foto: Velux
Der außenliegende Sonnenschutz schützt vor allem vor Hitze beziehungsweise in Form von Rollläden vor Hitze, Helligkeit und auch Schall. Innenliegender Sonnenschutz kann dagegen nur bedingt als Hitzeschutz dienen, sondern funktioniert gut als Verdunkelung, Blend- und Sichtschutz. „Wichtig ist dabei eine einfache Bedienbarkeit sowohl des Dachflächenfensters als auch des Sonnenschutzes. Die Automation hat hier in den vergangenen Jahren riesige Fortschritte gemacht und macht das Öffnen und Schließen der Lichtspender und der Sonnenschutzeinrichtungen zum Kinderspiel.“ Vor Hagel schützt das seit Jahren für Dachfenster obligatorische Verbundsicherheitsglas und die Kälte bleibt in Frühling, Herbst und Winter dank modernster Wärmedämmeigenschaften heutiger Fenster ebenfalls vor der Tür. „So steht einem schönen Frühstück zu zweit oder einem gemütlichen Lesenachmittag im Dachgeschoss auch bei schlechtem und ungemütlichem Wetter nichts mehr im Wege und wenn es dunkel ist, kann man wunderbar die Sterne betrachten“, schließt Lange. (VFF/DS)

Gestein des Jahres 2019

Schiefer erlebt am Bau derzeit seine Renaissance
Schiefer begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Die Künstler der Steinzeit ritzten Personen- und Tierzeichnungen ins sanft schimmernde Gestein, Millionen Schulkinder kritzelten die ersten Buchstaben auf den dunklen Untergrund und an Fassaden und auf Dächern rund um den Erdball schützen Schieferplatten wertvolle Bausubstanz. 2019 kürte der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler Schiefer um Gestein des Jahres.

Die Bandbreite von Schieferprodukten im Alltagsleben ist gewaltig. Sie reicht vom natürlichem Ziersplitt und Stufen für den Garten über dekorative Servierplatten bis zum Bodenbelag und zur Bekleidung von Wänden und Dächern.

Moderne Gewinnungstechniken und hochpräzise Bearbeitungsmethoden haben das 450 Millionen Jahre alte Urgestein aus der historischen Ecke geholt. Kreative Designer gestalten aus neuen Rechteckformaten zeitlos-moderne Gebäude für heute und morgen, auf Nachhaltigkeit bedachte Bauherren wählen wieder bewusst natürliche Materialien für die Ausstattung des Eigenheims. Für den Erfolg des Schiefers sorgen auch neue Befestigungs- und Verlegetechniken, die den Einsatz des hochwertigen Werksteins schneller und preiswerter gestalten.

Ein Schieferdach gilt in zwischen wieder als Investition in die nächste Generation. Nach heftigen Rückschlägen in der Mitte des 20. Jahrhunderts, als preiswerte asbesthaltige Imitate den Naturstein verdrängten, kehrte Schiefer seit Ende der 70er Jahre wieder stärker ins Bewusstsein zurück – und erlebt als modernes Kultprodukt insbesondere in Mitteleuropa eine Renaissance am Bau. (ots)

Überaus robust und zudem absolut lichtecht

Zehn Fakten zu Pflasterklinkern
Nicht umsonst sind sie bei Bauherren und Immobilienbesitzern beliebt – und werden dementsprechend häufig in Garten und Vorgarten eingesetzt. Die Rede ist von Pflasterklinkern. Hier ein paar Fakten, die für die Verwendung dieses Materials sprechen:

► Pflasterklinker werden aus heimischem Ton bei über 1100 Grad bis zur Sinterung gebrannt und erhalten dadurch ihre besondere Festigkeit.
► Die Farbe der Pflasterklinker ist vollkommen natürlich. Sie hängt von den im verwendeten Ton enthaltenen Mineralien und dem eingesetzten Brennverfahren ab.
► Pflasterklinker sind licht- und farbecht und bleichen nicht aus.
► Schmutz, Säure oder Fett können Pflasterklinkern nichts anhaben.
► Pflasterklinker sind langlebig, äußerst widerstandsfähig und belastbar.
► Pflasterklinker halten große Temperaturschwankungen problemlos aus, sind rutschfest und trittsicher.
► Pflasterklinker lassen sich sowohl flach als auch hochkant verlegen und sind in vielen verschiedenen Formaten erhältlich.
► Das Verlegemuster der Pflasterklinker bestimmt das optische Erscheinungsbild und die Stabilität der Fläche.
► Pflasterklinker sind ökologisch und nachhaltig. Sie können wiederverwertet oder recycelt werden, der Ton wird umweltverträglich gewonnen, Tongruben werden rekultiviert.
► Nur Pflasterklinker, die die höchsten Anforderungsklassen der europäischen DIN EN 1344 und der deutschen DIN 18503 erfüllen, erhalten das Qualitätszeichen „Original-Pflasterklinker“. (akz-o/dj)
   

Expertentipp

„Die Mitarbeiter im Fachhandel wissen genau, welche Dachfenster es gibt und ob diese im Einzelfall für das Eigenheim geeignet sind. Also einfach fragen.
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