Sonderveröffentlichung

Bauen + Wohnen Ahlen
Ein Beitrag zum Schutz der Umwelt

Nachhaltig: Eine Dämmung aus Holzfaser

Samstag, 18.05.2019, 07:12 Uhr

Eine Dämmung aus Holzfaser schützt nicht nur vor Hitze, Kälte und Schall. Sie leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Foto: VDH/akz-o
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Eine Dämmung aus Holzfaser schützt nicht nur vor Hitze, Kälte und Schall, sie leistet auch einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz. Zum einen spart sie spürbar Energie ein: Im Winter muss deutlich weniger geheizt werden, im Sommer braucht es keine zusätzliche Abkühlung durch Klimaanlage oder Ventilator. Zum anderen reduzieren Holzfaser-Dämmstoffe das Treibhauspotenzial: Sie werden aus frischem und unbehandeltem Nadelholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt, das überwiegend bei der Waldpflege anfällt. Während Bäume wachsen, befreien sie die Luft von beträchtlichen Mengen CO₂. Den Sauerstoff setzen sie wieder frei, während sie den Kohlenstoff ein Leben lang speichern – auch nach ihrer Verarbeitung. So bindet beispielsweise die zehn Zentimeter dicke Holzfaser-Dämmung auf der Fassade eines typischen Einfamilienhauses von 180 Quadratmetern über 5700 Kilogramm Kohlenstoff – soviel, wie ein Kleinwagen auf einer Strecke von rund 52000 Kilometern ausstößt. Bauherren, die sich für eine Holzfaser-Dämmung entscheiden, setzen sich also aktiv für ein besseres Klima ein.

Ausführlichere Informationen sind über das Internet unter der Adresse www.holzfaser.net zu bekommen.

Solaranlage auf Schäden überprüfen

Vollen Ertrag sichern
Im Frühling sollten Betreiber die Leistung ihrer Solaranlage überprüfen. Denn am meisten Ertrag liefert diese zwischen März und Oktober. Doch Verschmutzungen durch Laub oder Vögel sowie witterungsbedingte Schäden etwa durch Eis, Hagel und Schnee können dazu führen, dass die Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage nach dem Winter nicht mehr die volle Leistung erzielen kann. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg hin.

Ein Check zum Saisonstart lohnt sich besonders: Starke Leistungsabfälle können Eigentümer meist selbst feststellen. Bei ihrer Photovoltaik-Anlage können sie den Stromertrag mit den Daten des Vorjahres vergleichen. Bei der Solarthermie-Anlage ermitteln sie den Ertrag mit Hilfe eines Wärmemengenzählers und gleichen ihn mit früheren Werten ab. Alternativ prüfen sie, ob die Pumpe normal läuft und ob bei Sonnenschein die Leistung, die vom Kollektor zum Speicher führt, wärmer ist als das Rohr, das zwischen Speicher und Dach verläuft.

Bei Auffälligkeiten sollten Eigentümer einen Fachmann beziehungsweise einen Fachbetrieb beauftragen, damit er Schäden behebt und die Anlage reinigt sowie wartet. Die Experten raten davon ab, selbst die Anlage zu reparieren – und beispielsweise dafür auf das Dach zu steigen. (dpa)
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