Sonderveröffentlichung

Eine Schwangerschaft in der Pandemie

Ein echtes Geschenk

Henry ist jetzt vier Monate alt. Der kleine Mann hatte es im November 2020 ganz eilig, auf die Welt zu kommen. Foto: Alexandra Schlüter

27.03.2021

Es war Anfang März 2020. Der erste Lockdown hat gerade begonnen, noch wenig war über das Corona-Virus bekannt, als Tina Spitzer mit ihrem dritten Kind Henry schwanger wurde.

„Wir wollten zwar ein weiteres Kind, aber hätten nicht gedacht, dass es so schnell klappt“, blickt die 39-Jährige Bulderanerin zurück. Ein Geschwisterchen für Pauline (5) und Hannes (2) war unterwegs – und die Zeiten alles andere als beruhigend.

„Am Anfang hatte ich schon Angst, zumal ich noch berufstätig war“, erzählt die Hörakustikerin, „keiner konnte schließlich sagen, welche Auswirkungen das Virus auf Schwangere hat“. Die ersten Sorgen wichen schnell der Vorfreude und Gelassenheit. „Wäre das mein erstes Kind gewesen, hätte ich sicherlich mehr Panik gehabt“, betont sie. Aber ein mulmiges Gefühl blieb während der gesamten Schwangerschaft. Und nicht überall gab es Verständnis. „Es gab schon Kommentare, wie man denn ausgerechnet jetzt schwanger werden kann“, so Tina Spitzer. Diese hat sie aber nicht an sich rankommen lassen. „Jedes Kind ist ein Geschenk.“

Bis zur 27. Woche hat Tina Spitzer gearbeitet, dabei aber natürlich besonders auf Abstand geachtet. Die Schwangerschaft verlief problemlos. „Ich glaube, so gesund war ich bei den Schwangerschaften vorher nicht“, schmunzelt Tina Spitzer. Denn dank der Hygienevorschriften blieben andere Infekte oder Krankheiten aus.


"Wäre das mein erstes Kind gewesen, hätte ich sicherlich mehr Panik gehabt."

Tina Spitzer


Auch die Zeit im Krankenhaus war zwar anders als zuvor, aber grundsätzlich gut. „Obwohl alles steriler war, hab ich mich sehr wohl gefühlt. Alle Schwestern waren sehr nett, mein Mann konnte mich eine Stunde pro Tag besuchen.“ Und auch bei der Geburt wäre Henrys Vater Heiko fast dabei gewesen. Da der kleine Mann es am 4. November des vergangenen Jahres genau um 6.32 Uhr plötzlich ganz eilig hatte, erwischte er ausgerechnet den Moment, als sein Vater kurz zum Auto gegangen war.

Nur zwei Tage musste Tina Spitzer im Krankenhaus bleiben. „Das war gut so, eine längere Zeit wäre sicher für die Psyche belastend gewesen.“ Nicht nur für die frisch gebackene Mutter, auch für Henrys älteren Bruder Hannes. „Mit zwei Jahren hat er natürlich noch gar nicht richtig realisiert, was passiert. Und wir waren vorher auch noch nie so lange getrennt.“

Henry ist jetzt vier Monate alt. Für Pauline, die in diesem Jahr in die Schule kommt, und Hannes ist mittlerweile der Kindergarten-Alltag wieder angebrochen. Für die nächsten Wochen wünscht Tina Spitzer sich, dass wieder mehr Ausflüge mit Oma und Opa möglich sind. „Das fehlt beiden Seiten sehr“, betont sie, „es gibt auch einfach keine Zeit nur für ein Kind mal alleine“.

Zwar finden aktuell keine Babykurse statt, für Tina Spitzer ist das aber nicht ganz so schlimm. „Henry kann sich viel von seinen Geschwistern abgucken.“ Noch warten will die Familie mit der Taufe, der Termin wurde bewusst in den Juni gelegt. „Mir ist es wichtig, dass Henry getauft ist, bevor er mit einem Jahr in den Kindergarten kommt.“ Tina Spitzer hofft, dann im Sommer unter freiem Himmel mit der ganzen Familie und nicht nur mit den Taufpaten feiern zu können. Und im November soll dann eine große Partie steigen. Denn wenn Henry ein Jahr alt wird, wird sein Opa Harald 69. „Dann feiern wir groß den 70. Geburtstag“, freut sich Tina Spitzer. Alexandra Schlüter


Gewinner der Krise

Erfolgsfaktoren wurden untersucht

Mit Energie und neuen Ansätzen versuchen Unternehmen, die Krise zu bewältigen. Doch nicht alle gehen als Gewinner hervor. Welche Erfolgsfaktoren nötig sind, hat Professor Dr. Ralf Ziegenbein vom Institut für Prozessmanagement und Digitale Transformation (IPD) der FH Münster mit seinen Studierenden entschlüsselt. Bei der digitalen Konferenz für Krisengewinner eNDA – das steht für Erfolgs-DNA – stellten sie die Ergebnisse vor.

„Krisengewinner bringen besondere Voraussetzungen mit, die sich von Wettbewerbern unterscheiden, und sie kommen deshalb besonders erfolgreich durch die Krise“, erklärte Ziegenbein. Gemeint ist damit eine Anzahl von Erfolgsfaktoren, die in der Regel in Kombination auftreten. „Wir haben die Unternehmen in der Region befragt und 124 Rückmeldungen erhalten. Davon bezeichnen sich ein Viertel, also 32, als Krisengewinner. Diese haben wir uns genauer angeschaut“, so Ziegenbein. Zu den Erfolgsfaktoren zählen zum Beispiel organisatorische Rahmenbedingungen wie flache Hierarchien, agile Prozesse oder Freiraum für Eigeninitiative. Wichtig seien aber auch viele weitere Aspekte, so Ziegenbein. „Das Management etwa muss einen Rahmen schaffen, in dem es Leitplanken und Freiräume ausgestaltet. Zentral ist außerdem ein Netzwerk, um gemeinsam stark zu sein, und natürlich die Innovationskraft eines Unternehmens.“ Die Erfolgsfaktoren können vier Reifegrade erreichen: gewollt, gekonnt, gemacht und gelebt. Ist der vierte Reifegrad erreicht, ist der Erfolgsfaktor in der eDNA dauerhaft fest verankert und stabilisiert das Gewinnerpotenzial.“ (pm)
     

Täglich eine heiße Mahlzeit – sicher und kontaktlos nach Hause gebracht!

Bild © apetito
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Um sich abwechslungsreich und vielseitig zu ernähren, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine heiße Mahlzeit pro Tag. Eine heiße Mahlzeit schmeckt, steigert das Wohlbefinden und ist vor allem gesund.

Wer in diesen Zeiten jedoch nicht selbst einkaufen gehen möchte oder kann, dem bringt die Landhausküche von apetito ein Mittagessen ins Haus – auf Wunsch an 365 Tagen im Jahr, ohne Vertragsbindung und schon ab einer Portion. Die Menüs sind dank der in den Lieferfahrzeugen integrierten Öfen garantiert heiß, wenn sie beim Kunden ankommen. Die Übergabe erfolgt kontaktlos und unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften.

Der Speiseplan der Landhausküche bietet täglich sechs verschiedene, auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnittene Menüs. „Die DGE empfiehlt täglich eine heiße Mahlzeit, weil bestimmte Nährstoffe erst durch das Kochen der Zutaten für den Körper verwertbar und verträglich sind, zum Beispiel die Stärke in Kartoffeln“, erklärt Dr. Doris Becker, Leiterin der Ernährungswissenschaft und -beratung bei apetito.

Für mehr Informationen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landhausküche telefonisch erreichbar: Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefon-Nummer 0 25 01 - 5 96 96 38