Sonderveröffentlichung

Schützenfest St. Hubertus Sprakel 1719 e.V
Ein Fest folgt dem nächsten

Sprakeler feiern zunächst Schützenfest und dann Jubiläum

Donnerstag, 23.05.2019, 13:05 Uhr

Der Hofstaat rund um den amtierenden König Karsten Bröker bereitet sich auf das Schützenfest am kommenden Samstag vor. Doch das ist nicht die einzige Feierlichkeit, denn der Verein feiert auch sein 300-jähriges Bestehen. Foto: St. Hubertus Sprakel
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Dieses Jahr blicken die St.-Hubertus-Schützen aus Sprakel einem ganz besonderen Event entgegen, denn der Verein feiert 2019 sein 300- jähriges Bestehen.

Zuvor stehen in diesem Jahr aber noch andere Feierlichkeiten an, denn vom 24. bis 26 Mai, Freitag bis Sonntag, feiern die Sprakler ihr Schützenfest mit einem zünftigen Programm und so einigen Neuheiten.

Die wichtigste vorweg: Erstmalig finden alle Veranstaltungen direkt am Festplatz hinter dem Sportplatz statt. „Wir hoffen so, dass sich an diesem Standort auch der ein oder andere Neubürger aus Sprakel zum Schützenfest verirrt“, begründet Schützenkönig Karsten Bröker diese Entscheidung.

Das dreitägige Fest beginnt schon gleich mit einem Highlight für den amtierenden König, denn nach dem Fassanstich, der um 16.30 Uhr im Festzelt erfolgt, treten die Schützen zum Ausholen des Königs an.

Bevor der Schützenkönig beim großen Ball um 20 Uhr noch einmal seine Regentschaft Revue passieren lässt und die schöne Zeit an der Vereinsspitze mit einem rauschenden Fest noch einmal abschließend zelebriert, findet zuvor noch die öffentliche Hubertus-Messe (18.30 Uhr) statt.

Am Samstag müssen die Schützen schon mittags wieder fit sein, denn dann geht es um 13.30 Uhr am Festzelt weiter. Dort treffen sich die Sprakeler dann, um zum Mahnmal zu marschieren und dort gegen 14.30 Uhr den Toten zu gedenken. Um 15 Uhr geht es dann zum Schießen an die Vogel-Stange – dort werden dann Jubelkaiser, König und Jugendkönig ermittelt. Nachdem die Gewinner feststehen findet ein Ausklang am Zelt statt. Am Sonntag gibt es eine große Neuerung, denn dann findet ab 14 Uhr am Festplatz eine offene Vereinsmeisterschaft statt. König Karsten Bröker erklärt die Regeln: „Jede beliebige Gruppierung mit drei Teilnehmern kann sich ‚als Mannschaft‘ anmelden. Die Teilnehmer müssen kein Mitglied im Verein sein und gehen auch nachher keine Verpflichtung ein. Jede Gruppe bekommt eine Startnummer. Wer aus der Gruppe schießt, entscheidet die Runde selbst.“ Die Gewinner-Mannschaft bekommt ein Fass Bier, geben die Veranstalter bekannt. Auch für die Insignien wird es eine kleine Belohnung geben.

„Natürlich nutzen wir den Wettbewerb auch, um Werbung für den Schützenverein zu machen“, erklärt Bröker. „Die Anmeldungen trudeln auch so langsam ein und den ein oder anderen Namen habe ich bislang noch nie gehört – das ist super, denn so können wir das Schützenfest in unserem 300. Vereinsjahr noch Menschen näher bringen, die bislang keinen Bezug zu uns hatten“, sagt er. Dies schlage eine Brücke zwischen der Tradition und der Zukunft des Vereins, der von neuen Enthusiasten lebe. Wie in den Vorjahren wird es Sonntag aber auch wieder Kaffee und Kuchen geben. (acf)

Schönste Erinnerungen

Karsten Bröker ist im 299. Jahr – und somit nur ganz knapp vorm großen Jubiläum – Schützenkönig. Uns berichtet er von den Highlights und wie er zum Titel kam.

Hatten Sie schon länger vor, König zu werden?

Karsten Bröker: Ich habe die letzten Jahre immer bis zum Schluss mitgemacht. Wir haben seit vielen Jahren immer spannende Endausscheidungen gehabt. Ansonsten hätte ich das auch nicht gemacht. Wir mussten nie jemanden bitten.

Was waren die Highlights Ihrer Regentschaft?

Karsten Bröker: Im September haben wir mit einer ordentlichen Abordnung beim Stadtschützenfest in Münster teilgenommen. Das Wetter war super und es hat auch nicht viel zum Stadtschützenkönig gefehlt.

Was möchten Sie Ihrem Nachfolger sagen?

Karsten Bröker: Rechtzeitig die Gäste zum Ball einladen und jeden Termin fit wie ein Turnschuh meistern!
   
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