Sonderveröffentlichung

Familie Trindeitmar-Behr begleitet Trauernde mit viel Herz und Empathie

Ein ganz besonderer Ort der Stille

Bestatter und das „Waldfrieden“-Team geben jeder Beisetzung einen würdigen und feierlichen Rahmen unter freiem Himmel. Foto: RED

9.11.2020

Seit nunmehr fünf Jahren führen Anne Trindeitmar-Behr und Ehemann Holger Behr den Trauerwald „Waldfrieden Horstmar-Alst“. Mit sehr viel Herzblut und Einfühlungsvermögen kümmern sich die Eheleute seither um ihre Kunden.

Als Alternative zur herkömmlichen Bestattung auf dem Friedhof wird der Trauerwald sehr geschätzt und gut angenommen. „Unser Einzugsgebiet ist tatsächlich ganz Deutschland. Viele Kunden kommen aus dem Ruhrgebiet und aus Großstädten“, sagt Holger Behr. Die Idee, sich mit einem Trauerwald selbstständig zu machen, hatte Anne Trindeitmar-Behr nach langjähriger Tätigkeit in einem Bestattungsunternehmen: „Dieses Angebot der Bestattung fehlte hier in der Umgebung.“ Mit der Familie von Westerholt wurde man sich schnell einig und pachtete das Waldstück zwischen Horstmar und Borghorst in der Alst.


»Bei uns steht immer der Mensch im Mittelpunkt.«

Holger Behr


Der Wald wurde sodann „aufgeräumt“, eine Aufgabe, die auch heute noch den Tagesablauf der Behrs ausfüllt: Totholz und Wildwuchs wird aufgesammelt und gehäckselt, damit werden die Wege befestigt: „Alles was der Wald uns gibt, geben wir ihm zurück“, betont Holger Behr. Wir sorgen stetig dafür, dass die Wege gut begehbar sind, auch mit Rollator und Rollstuhl ist ein Besuch hier jederzeit möglich. „Wichtig für die Entscheidung einer Ruhestätte ist ein persönlicher Termin mit uns im Wald. Dann können wir die Menschen kennen lernen. Niemand muss sich sofort entscheiden. Nach unserer Beratung können die Kunden in Ruhe überlegen, ob der ‚Waldfrieden‘ für sie passt oder nicht. Bei uns steht immer der Mensch im Mittelpunkt.“

In welcher Form die Beisetzung im „Waldfrieden“ stattfindet, bleibt den Wünschen des Verstorbenen und dessen Angehörigen weitgehend überlassen. Es können Verstorbene jeglicher Herkunft oder Religionszugehörigkeit beigesetzt werden.

Beisetzungen mit einem Geistlichen oder einem freien Redner sind ebenso möglich wie Beisetzungen ohne Beistand. Eine Namenstafel am Baum macht auf die Grabstätte aufmerksam. „Bei der Organisation und Gestaltung der Beisetzung im Waldfrieden stehen wir den Kunden neben dem Bestatter ihres Vertrauens persönlich zur Seite.“ Dadurch, dass Holger und Anne Behr selber sehr viel Zeit in ihrem Wald verbringen, bauen sie oftmals eine ganz besondere Beziehung zu den Trauernden auf. „Daraus ist auch die Idee zum Trauercafé entstanden. Wir möchten die Menschen abholen und begleiten – ganz unverbindlich. Viele brauchen einfach nur einen kleinen Anlaufpunkt, um wieder Lebensmut zu schöpfen.“

Jeder, der den „Waldfrieden“ kennen lernen und die einzigartige Atmosphäre selber erspüren möchte, ist als Spaziergänger jederzeit herzlich willkommen von jeweils anderthalb Stunden nach Sonnenauf- bis vor Sonnenuntergang. Außerdem werden regelmäßig Waldführungen angeboten, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Egal, ob es letztlich ein Gemeinschafts-, Familien-, Freundschafts- oder Partnerbaum werden soll – eine persönliche und einfühlsame Beratung wird sicher zu einer Entscheidung führen, die für Sterbende, Verstorbene und Hinterbliebene eine tröstende Basis schafft. In Bezug auf Vorsorge sind Anne Trindeitmar-Behr und Holger Behr ebenfalls kompetente, erfahrene und verständnisvolle Ansprechpartner. Auch wenn es vielen Menschen schwer fällt über das Lebensende nachzudenken, ist Vorsorge wichtig. Dies gilt insbesondere dann, wenn bereits konkrete Vorstellungen von der eigenen Beisetzung existieren. Damit diesen Wünschen nach dem Tod entsprochen werden kann, sollte der eigene Wille mit den Angehörigen besprochen werden. „Gerne beraten wir Interessierte bei dieser Entscheidung und stehen ihnen mediativ und unverbindlich in dieser sensiblen Situation zur Seite“, sagt Holger Behr. „Den Menschen Sicherheit, Zufriedenheit Trost und Zuversicht geben – das erfüllt uns in unserer Aufgabe.“

Waldführungen

 
Regelmäßig werden Waldführungen angeboten, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die nächsten Führungen finden morgen (8. November) oder am 13. Dezember um 15 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Natürlich kann auch jederzeit eine unverbindliche persönliche Führung telefonisch vereinbart werden unter Tel. 0 25 58 / 6 05 99 25.


Tierfrieden

Wer einen liebgewonnenen treuen Freund und Begleiter verliert, hat die Aufgabe zu entscheiden ob und wo er beigesetzt werden soll. Familie Behr bietet im benachbarten Waldstück den „Tierfrieden Horstmar-Alst“ – ein Platz in der Natur für einen würdevollen Abschied und einen Ort für die Trauer um das geliebte Haustier. In Zusammenarbeit mit dem niederländischen Familienbetrieb De Breborgh in Bentelo werden Einzeleinäscherungen angeboten. Die Überführung des verstorbenen Haustieres sowie die Rückführung der Asche kann erfolgt nach Rücksprache ebenfalls über De Breborgh erfolgen. Auf Wunsch gibt es die Möglichkeit, sich im Abschiedsraum des Tierkrematoriums in Twente in Ruhe zu verabschieden.