Sonderveröffentlichung

Ein neuer Freund zum Fest?

Tiere unter dem Weihnachtsbaum

Montag, 02.12.2019, 06:00 Uhr

Tiere sollte man nie leichtfertig anschaffen – auch nicht zu Weihnachten. Für Eltern bedeutet ein Haustier grundsätzlich, Verantwortung zu übernehmen. Foto: pixabay.com/Purina/akz-o
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Schüro
Die Augen strahlen, die Wangen werden rot und die Lippen formen sich zum ‚oh‘ und ‚ah‘. Welche Eltern kennen es nicht: Ihr Kind hat ein Hündchen, Kätzchen oder anderes niedliches Haustier entdeckt. 

Die Liebe der Kleinen zu Tieren ist so groß wie ihr Herz und Weihnachten ist eine beliebte Zeit, den Kindern diesen besonderen Wunsch zu erfüllen. Aber bevor sich ein neuer Hausgenosse unter dem Tannenbaum räkelt, sollte unbedingt einiges bedacht werden. Die wichtigsten Fragen lauten: Ist mein Kind reif für ein Haustier? Und bin ich es auch?
Tiere sind kein Spielzeug, daher sollte die Anschaffung gut durchdacht sein. Denn mit der Haltung sind auch viele Pflichten verbunden. Foto: pixabay.com/Purina/akz-o
Tiere sind kein Spielzeug, daher sollte die Anschaffung gut durchdacht sein. Denn mit der Haltung sind auch viele Pflichten verbunden. Foto: pixabay.com/Purina/akz-o
Für Eltern bedeutet ein Haustier grundsätzlich die Verantwortung für ein weiteres Lebewesen, das mit im Haus wohnt. So sehr die Kinder auch versichern, sich ganz allein um den neuen Freund zu kümmern: Tiere sind einfach kein Spielzeug. Sie haben Bedürfnisse, ihr eigenes Wesen und Ideen, brauchen artgerechte Aufmerksamkeit und Betreuung. Weiß man selbst genug über den neuen Hausgenossen, was weiß das Kind? Hat es zum Beispiel schon in der Schule etwas über Haustiere gelernt? Welches Tier passt überhaupt am besten in die Familie? Sind alle einverstanden, hat ein Familienmitglied Allergien? Und gibt es genug Platz sowie Geld für Ernährung, Ausstattung und den Tierarzt?

Tiere sollte man nie leichtfertig anschaffen, denn es ist viel schlimmer für Kinder, ein geliebtes Tier wieder abgeben zu müssen als noch eine Weile auf den neuen Freund zu warten. Um die Kleinen zu großen Experten in Sachen Tierschutz zu machen, betreiben der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) und der Tiernahrungshersteller Purina gemeinsam das Projekt „Liebe fürs Leben“. Der kostenlose Tierschutzunterricht, der bundesweit an Grundschulen durchgeführt wird, soll einen Beitrag leisten zur frühen Sensibilisierung der Kinder im richtigen Umgang mit Haustieren. Dazu gehört auch die Arbeit, die mit den tierischen Freunden verbunden ist, wie Gassi zu gehen, wenn man müde ist, oder die Katzentoilette zu reinigen. (akz-o)
   
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