Sonderveröffentlichung

Bauen und Wohnen
Eine günstige Alternative

Feuer und Flamme bremsen steigende Heizkosten aus

Samstag, 01.12.2018, 08:47 Uhr

Moderne Feuerstätten schaffen eine behagliche Atmosphäre und entlasten die Haushaltskasse. Foto: Union/Wodtke/akz-o
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Steigende Preise für Heizöl sorgen für Zündstoff. Seit Anfang 2016 dreht sich die Preisspirale nach oben. Kostete im Januar 2016 ein Liter Heizöl bundesweit im Durchschnitt nur 39 Cent, sind es jetzt bereits rund 70 Cent. Das ist eine drastische Preissteigerung von 80 Prozent. Führt man sich vor Augen, dass gut drei Viertel des Energieverbrauchs der Privathaushalte alleine zum Heizen dienen, wird das Ausmaß der finanziellen Belastung deutlich. Viele Verbraucher halten daher ihre Zentralheizung auf Sparflamme, um die steigenden Heizkosten einzudämmen.

Wer im Besitz einer modernen Feuerstätte, eines Kohleherdes beziehungsweise Kohleofens ist oder die Anschaffung plant, kann vor allem in der Übergangszeit bares Geld sparen. An kalten Herbstabenden oder milden Wintertagen gezielt genutzt, bleibt die Zentralheizung einfach ausgeschaltet. Denn dann sorgt das flackernde Kaminfeuer für angenehme Temperaturen und schafft ein wohliges Raumklima.

Verbraucher, die die Feuerstätte besonders wirtschaftlich nutzen möchten, kombinieren Brennholz mit Kaminbriketts. Aufgrund ihres hohen Heizwertes sorgen sie für eine intensive, lang andauernde Wärme und halten die Glut über viele Stunden. Mit rund 25 Euro pro 100 Kilogramm sind Briketts eine günstige Alternative: Schon ab einem Heizölpreis von 45 Euro pro 100 Liter ist ihr Einsatz – bei gleicher Heizleistung – günstiger.

Ofenfertiges Scheitholz und Kaminbriketts sind im Brennstoff-Fachhandel erhältlich. Darüber hinaus werden sie in Supermärkten und Discountern, in Verbraucher- und Baumärkten sowie über Genossenschaften angeboten. (akz-o)

Automatisch eisfrei

Wenn im Winter eine steile Einfahrt zur Tiefgarage gefriert oder der Gehweg glatt ist, wird es gefährlich. Doch es gibt Lösungen für das Problem – ein Beispiel sind elektrische Flächenheizsysteme. Sie können Bereiche des Grundstücks frei von Eis und Schnee halten, informiert die Initiative Wärme+ in Berlin. Die Heizmatten kommen nah unter die Oberfläche. Ein integrierter Feuchte- und TemperaturMelder registriert, wenn die Nässe überfriert, und schaltet die Matten ein.

Eine automatische Heizung gibt es aber nicht nur für Wege und Flächen – sondern auch für Dachrinnen. In Regionen mit viel Schnee im Winter könne auch eine sogenannte Schrägdachheizung sinnvoll sein, so die Experten. (dpa)

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