Sonderveröffentlichung

Neueröffnung Geisthövel 2.0
Erlesenes im Glas und auf dem Teller

Ahlens ältestes Innenstadt-Lokal unter neuer Regie

Samstag, 10.11.2018, 11:02 Uhr

Während bis zur Eröffnung an einigen Stellen noch geschraubt und gewienert werden muss, lädt der Restaurantbereich bereits zum Probesitzen ein: Christine Dornseifer, Michaela Bongen, Alexandra Gwosdz und Köchin Fadila „Fady“ Zahirovc-Bajric sowie Kati und Hartmut Rogalla (v.l.) freuen sich schon auf ihre Gäste. Fotos: Christian Wolff
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Geisthövel 2.0 Restaurant und Destille
Elektro Benning Bröckelmann
Raumaustattung Bornemann
Fritz Heitkamm
Bolte oHG
Stockmann & Nagelsdieck Heizungsbau GmbH
Glas Vennemeyer
Northoff
Unternehmensgruppe Stadtwerke Ahlen
Franz Leifeld GmbH
Stegt Druck GmbH
Sicherheitstechnik & Schließtechnik Wiegard
Scholdra GmbH & Co. KG
Von Christian Wolff   

AHLEN. Die goldenen Kronleuchter sind modernen Strahlern gewichen, hier und da setzt ein knallroter Anstrich neue Akzente: Geisthövel geht auch anders. Und doch ist der urtypische Charme von Ahlens ältester Gaststätte geblieben. Soll er auch, wie Kati und Hartmut Rogalla betonen.

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Um die Verknüpfung von Bewährtem mit Neuem auch im Namen zu unterstreichen, eröffnen sie das Traditionslokal am Donnerstag, 15. November, als „Geisthövel 2.0“ – und zwar nicht als reines Speiselokal. „Wir haben jeden Teilbereich mit einem anderen Schwerpunkt versehen“, sagt Hartmut Rogalla.

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Herzstück in dem über 300 Jahre alten Anwesen in der Freiheit bleibt das Restaurant mit kleiner Speisekarte, das sich nicht allein auf westfälische Gerichte spezialisieren will. Auch saisonale, wechselnde Spezialitäten – auf Wunsch glutenfrei – stehen zur Auswahl. Mit Fadila „Fady“ Zahirovc-Bajric hat das neue Betreiberteam eine Köchin gefunden, die über viel Erfahrung verfügt.

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Der Thekenbereich wird künftig in Form eines Bistros locken, wo neben dem „Kühlen Blonden“ oder dem „guten Tropfen“ gerne mal ein „Baguette mit Annett“ verzehrt werden darf. Alkoholfreie Getränke gibt‘s freilich auch.

Der rechte Lokalbereich ist der Destille vorbehalten. Hier laden erlesene Spirituosen zum Probieren ein. „Aus unseren Fünf-Liter-Ballonflaschen lassen sich Whisky, Gin oder Rum nach Belieben abzapfen – auch für Geschenkflaschen“, sagt Hartmut Rogalla. „Da merkt man erst mal, wie facettenreich der Geschmack sein kann.“ Zwischen dunklen Eichenbalken, hellen Ahornregalen und historischen Steinfliesen lassen sich außerdem Geschenkideen umsetzen.

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Unverändert, aber um Originale ergänzt, bleibt das Kaminzimmer. Hier sollen wieder – wie schon vor Jahrzehnten – die Stammtische ihren Platz finden; beispielsweise die Offiziere des Bürgerschützenvereins, die hier schon unter Fritz Geisthövel ihre Heimat hatten. „Wir haben zum Glück die alte Kaminsäge wiedergefunden“, verrät der Hausherr. Dank Stefan Leifeld und seinem Fachbetrieb schwingt nun vor dem Herdfeuer wieder ein Kessel. „Vielleicht laden wir mal Miraculix zu uns ein, damit er einen Zaubertrank darin braut“, flachst Rogalla, um gleich nachzuschieben, dass kulturelle Höhepunkte wie Lesungen oder Musik fest eingeplant sind. „Das Ganze muss natürlich erst langsam wieder wachsen.“

Weinhaus Schulz
Besonderes Augenmerk richten Rogallas auf Hochzeiten. Verbindet man die Bereiche im Erdgeschoss, können Gesellschaften von 25 bis 70 Personen ihren Platz finden. „Wir hoffen, dass wir eine Außenstelle des Standesamts werden können“, erklärt der Architekt. Historisches Umfeld sei gefragt, wie die Trauungen im Dolberger Heimathaus, in der Vorhelmer Mühle oder im Ahlener Heimatmuseum belegen.

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