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Es geht ausschließlich online

Die staatlichen Soforthilfen können nun beantragt werden
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Anfang dieser Woche sollen bereits die ersten Soforthilfe-Zahlungen in Nordrhein-Westfalen an kleinere Betriebe erfolgen. Foto: Meyer

30.03.2020

Damit kleinere Betriebe die anstehenden Zahlungen zum Monatswechsel trotz Corona-Krise überstehen, will das Land die angekündigten Soforthilfen schnellstmöglich auf den Weg bringen. Man wolle das Antragsverfahren „so einfach, schlank und unbürokratisch wie möglich» gestalten, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Das Land NRW stockt die vom Bund beschlossenen Soforthilfen für kleine Betriebe, Solo-Selbstständige und Freiberufler mit einem eigenen Programm auf. Beide Hilfsprogramme müssen über das Land beantragt werden.

Die Anträge können nun in digitaler Form per Online-Formular über die Seite www.wirtschaft.nrw/corona gestellt werden. „Ausgedruckte Anträge nehmen wir nicht an, sie würden das System lahmlegen“, so Pinkwart. Anfang der kommenden Woche sollten dann bereits die ersten Zahlungen erfolgen. Das ist wichtig, da viele Betriebe zum Monatswechsel Mieten und Gehälter zahlen müssen. Am kommenden Mittwoch ist der 1. April. „Wir sollten denen den Vortritt lassen, die jetzt ganz dringend die Hilfe brauchen“, sagte der Minister. Innerhalb kurzer Zeit erwarte das Land eine sechsstellige Anzahl an Anträgen.
   

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Während der Bund Kleinunternehmen bereits direkte Zuschüsse angekündigt hat, stockt das Land NRW dieses Programm noch um weitere Mittel auf. Betriebe mit bis zu fünf Angestellten sollen innerhalb der nächsten drei Monate 9000 Euro beantragen können, Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15000 Euro. Mittelgroße Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern haben Anspruch auf 25000 Euro.

Für die Auszahlung sind die Bezirksregierungen in NRW zuständig – deren Mitarbeiter hätten sich bereiterklärt hatten, auch am Wochenende zu arbeiten, so Pinkwart.

Der nordrhein-westfälische Landtag hatte in der vergangenen Woche ein Hilfspaket in Höhe von 25 Milliarden Euro beschlossen. Mit dem Geld sollen neben den Soforthilfen auch Bürgschaften und Steuerstundungen finanziert werden. (dpa)