Sonderveröffentlichung

Gemeinschaftsschützenfest der St. Antoni- und St. Martini-Bruderschaften Nottuln
„Es soll eine Einheit sein“

Fritz Greve blickt auf sein Jahr als König zurück / Wünsche für das erste gemeinsame Fest

Freitag, 14.06.2019, 09:18 Uhr

Blicken auf ein ereignisreiches Jahr als „König und Königin von Nottuln“ zurück – Anke Etgeton und Fritz Greve. Die beiden Regenten sind Schützenfestfans aus Überzeugung und haben ihren kleinen Enkel bereits in der Martini-Bruderschaft angemeldet. Foto: privat
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Fritz Greve wird in die Annalen der Antoni-Bruderschaft eingehen. Denn er darf sich letzter Regent nennen, der auf einem eigenen Schützenfest ermittelt wurde. Bei strahlendem Königswetter hatte er mit dem 85. Schuss das glückliche Händchen und durfte sich unter dem Jubel zahlreicher Schaulustiger feiern lassen. Unter den Zaungästen natürlich auch wieder die befreundeten Schützenvereine aus Stevern und Schapdetten, die Fritz Greve fast wie einen der Ihren hochleben ließen.

»Uns ist der Breitensport-Charakter extrem wichtig.«

Vereinsvorsitzender Martin Metzner

Zum Abschied hat der scheidende Regent uns einige Fragen beantwortet:

Wie habt Ihr das Regentschaftsjahr empfunden?

Fritz Greve: Es war ein einmaliges und unvergessenes Erlebnis!

Welche Erfahrungen aus der Regentschaft könnt Ihr an mögliche Nachfolger weitergeben?

Fritz Greve: Durch die gute Unterstützung des Vorstandes und der Offiziere wird es einem leicht gemacht. Man wird das ganze Jahr an die Hand genommen und während der Regentschaft begleitet.
  
Ob locker und lässig...
Ob locker und lässig...
Häufig wird gesagt, dass eine Regentschaft eine teure Angelegenheit ist. Stimmt das?

Fritz Greve: Natürlich muss man sich im klaren sein, dass das Amt des Königs mit den verbundenen Ausgaben kein Selbstläufer ist. Man sollte vorher schon überlegen, ob man gewillt ist Geld in dieses Amt zu investieren oder, ob man dafür lieber in den Urlaub fahren will. Wir können nur sagen, dass man auch hier finanzielle Unterstützung erhält und in welchem Ausmaße man die Einladungen gestaltet, ist jedem selber überlassen.

Habt Ihr Wünsche für das erste gemeinsame Schützenfest 2019?

Fritz Greve: Wir wünschen uns ein „gemeinsames“ Schützenfest ohne Clübchenbildung. Es sollte eine Einheit sein, die wir auch nach Außen repräsentieren wollen. Wir sind nicht das Königspaar der „Antoni“, sondern eines der Königspaare der Antoni und der Martini.
  
... oder ordentlich in Reih und Glied. Spaß und Stimmung passen, wenn in Nottuln Schützenfest gefeiert wird. Fotos: Dieter Klein
... oder ordentlich in Reih und Glied. Spaß und Stimmung passen, wenn in Nottuln Schützenfest gefeiert wird. Fotos: Dieter Klein
Würdet Ihr bedenkenlos neue interessierte Nottulnern die Teilnahme am Schützenfest-
wochenende empfehlen?


Fritz Greve: Auf jeden Fall, da kann die Königin aus eigener Erfahrung sprechen: Ich bin auch erst seit drei Jahren dabei und hatte so meine Vorurteile und Bedenken. Obwohl ich schon ewig in Nottulnwohne, habe ich durch die Schützenfeste noch viele neue Leute und einige Leute besser kennen gelernt. Gerade den neu Zugezogenen ist es zu empfehlen das Bürgerfest zu besuchen. Vielleicht bekommt man dann auch noch Lust beim Vogelschießen dabei zu sein – schneller und einfacher kann man in Nottuln keine Kontakte knüpfen.

Übrigens, unseren gerade mal fünf Wochen alten Enkel Luca haben wir auch schon bei der Martini angemeldet. Wir freuen uns auf ein schönes Schützenfestwochenende und sind schon sehr gespannt auf unsere Nachfolger.
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