Sonderveröffentlichung
Elektrotechnikexperte klärt auf

Für den Fall der Fälle gut gesichert

Für den Fall der Fälle gut gesichert

Markus Hövelmann Foto: Hövelmann

Mit Aufhebung der Corona-Beschränkungen ist mit einem erneuten Anstieg der Einbruchszahlen zu rechnen. Die Statistik aus dem Jahr 2021 weist zwar niedrige Fallzahlen auf, diese sind aber hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Menschen viel mehr Zeit zu Hause verbracht haben als üblich. Die meisten Gebäude sind nicht ausreichend gesichert, weshalb sich Eigentümerinnen und Eigentümer von Häusern und Wohnungen und Gewerbebetriebe zunehmend mit Sicherheitsanlagen befassen. Im Gespräch klärt Elektrotechnikermeister Markus Hövelmann über präventive Schutzmaßnahmen auf.

Elektrotechnikexperte klärt auf

Warum sollte man sich eine Einbruch- beziehungsweise Gefahrenmeldeanlage anschaffen?

Markus Hövelmann: Die eigenen vier Wände sollten ein sicherer Ort sein. Hierfür hat jeder andere Ansprüche und Möglichkeiten. Elektrische Gefahrenmeldeanlagen können diesen Gegebenheiten individuell angepasst werden, sodass jedes Zuhause oder Gewerbe passend geschützt wird.

Worauf sollte man achten, wenn man sich für eine solche Gefahrenmeldeanlage interessiert?

Hövelmann: Am wichtigsten sind Vertrauen und Beratung. Die Polizei bietet mit dem Netzwerk „Zuhause sicher“ eine kostenlose Sicherheitsanalyse der Gebäude an. In Kooperation mit Elektrotechnikfachbetrieben wird dann eine Sicherheitsanlage zusammengestellt, die den persönlichen Anforderungen entspricht. Eine fachgerechte Montage durch geschulte und beim Landeskriminalamt registrierte Elektrotechnikerinnen und -techniker ist zwingend erforderlich; nur sie garantiert volle Funktionalität und vermeidet Fehleinstellungen.

So eine individuelle Anlage ist sicher sehr kostspielig, oder?

Hövelmann: Das muss es nicht sein. Die Sicherheitsanlagen werden modular zusammengestellt, sodass sie dem jeweiligen Sicherheitsbeziehungsweise Wohnbedarf entsprechen. Das ist bereits ab 2000 Euro inklusive Montage möglich, und so zumeist deutlich günstiger als der mögliche Schaden durch einen Einbruch.
  

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