Sonderveröffentlichung

Garten im Frühling
Feinschliff für die Königin

Die richtige Rosenpflege im Frühjahr

Samstag, 16.03.2019, 11:39 Uhr

Im Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt, um beherzt zur Schere zu greifen und die Rosen im Garten zu verjüngen, denn ohne Schnitt „vergreisen“ sie und verlieren in nur wenigen Jahren ihre Blühfreude. Foto: Hauert
Anzeige
Baumschule Fels
Igel Gartenkultur
Rieskamp Goedeking
AC Zaunanlagen GmbH
Gartengestaltung und Pflasterarbeiten Beyer
Uwe Retzlaff e.K.
Fa. Becker
Wilhelm Miete Land- und Getränkehandel
Die Sommermonate sind für Rosenliebhaber die schönste Zeit des Gartenjahres, denn dann zeigt sich die „Königin der Blumen“ in ihrer ganzen Pracht. Damit man sich über einen reichen Blütenflor freuen kann, sollte man allerdings im Frühjahr schon aktiv werden. Nun stehen der Rückschnitt und das Düngen an. „Jetzt ist aber auch ein guter Zeitpunkt, neue Rosen zu pflanzen“; erklärt Judith Bircher, Gartenbauingenieurin beim Schweizer Düngerspezialisten Hauert. „Vor allem Wurzelnackte – also solche, die ohne Erdballen gekauft werden – müssen bis spätestens Ende April ihren Platz im Garten gefunden haben. Anders sieht es aus mit Rosen, die in Töpfen angeboten werden. Diese können auch noch später im Jahr eingesetzt werden, selbst dann, wenn sie bereits Blätter und Blüten tragen.“ 

Ob Beet-, Strauch-, Bodendecker- oder Kletterrose - die meisten dieser Ziergehölze benötigen viel Sonne und Luft. Ein Standort an der Südseite des Hauses ist daher ideal. Als Tiefwurzler bevorzugen Rosen einen mittelschweren, sandig-lehmigen Boden mit einem hohen Humusanteil. Der pH-Wert sollte dabei im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen. Wer keinen Garten hat, muss auf die sommerliche Blütenpracht übrigens nicht verzichten. Klein wachsende Beet- oder Zwergrosen entwickeln sich auch in Töpfen und Kübeln auf dem Balkon oder vor dem Hauseingang gut. Vorausgesetzt, die Gefäße sind ausreichend groß und mindestens 50 Zentimeter tief. 

Raiffeisen-Markt Westerkappeln

Sobald nicht mehr mit starken Frösten zu rechnen ist, können Erde, Laub, Rindenmulch oder Tannenzweige, die den Rosen im Garten als Winterschutz gedient haben, entfernt werden. Nun ist auch der richtige Zeitpunkt, um beherzt zur Schere zu greifen und die Ziergehölze zu verjüngen, denn ohne Schnitt „vergreisen“ sie und verlieren in nur wenigen Jahren ihre Blühfreude. „Die Schnitttechnik variiert je nach Rosenklasse“, erläutert Bircher. „Grundsätzlich werden aber alle abgestorbenen und schwachen Triebe entfernt sowie Wildtriebe gekappt, die unterhalb der Veredelungsstellen aus dem Boden schießen.“ „Wichtig ist eine scharfe Schere. So vermeidet man Quetschungen und erhält möglichst glatte Schnittstellen“, sagt Bircher. „Es empfiehlt sich, das Schnittgut anschließend immer von den Beeten zu entfernen. Bleibt es liegen, kann es zur Brutstätte für Krankheiten und Schädlinge werden.“ (dpa)

Bogenhanf braucht keinen grünen Daumen

Bogenhanf ist äußerst pflegeleicht. Foto: dpa/Andrea Warnecke
Bogenhanf ist äußerst pflegeleicht. Foto: dpa/Andrea Warnecke
Ein tropischer Dschungel im Wohnzimmer – was auf Fotos so leicht aussieht, ist meist mit viel Pflanzenpflege verbunden. Der Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) macht es einem aber leichter. Die hochwachsende Sukkulente aus Afrika ist besonders hart im Nehmen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Selbst bei wenig Licht und Wasser zaubert sie noch schmuckes Grün ins Wohnzimmer.

Am besten wächst der Bogenhanf in einem flachen, aber breiten Topf. Denn er bildet dicke Rhizome, die sich flach unter der Erdoberfläche ausbreiten. Beult sich der Topf oder schauen die Rhizome aus der Erde heraus, rät der BDG zu einem größeren Pflanzgefäß. Die besten Monate zum Umtopfen sind März und April.

Eine Drainageschicht aus Tongranulat schützt die Pflanze vor zu viel Nässe. Die mag der Bogenhanf nämlich nicht. Im Zweifel die Gießkanne daher lieber sparsam einsetzen, denn Trockenperioden steckt die Tropenpflanze problemlos weg. (dpa)

Datenschutz