Sonderveröffentlichung

Rund 100 000 Gäste werden erwartet

Zahlen und Fakten zum Fettmarkt

Donnerstag, 17.10.2019, 05:34 Uhr

Wo früher „fettes Vieh“, Gemüse und Wollwaren im Mittelpunkt standen, glänzt der heutige Fettmarkt mit Landwirtschaftstechnik, Kleintier-, Vieh- und Krammarkt. Dieser alte Markt aus fürstbischöflicher Zeit steht ganz im Zeichen der jahrhundertealten Tradition des Handelns vor dem Winter. Foto: Bulla
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Der Fettmarkt erstreckt sich über ein weitläufiges Areal. Allein das Kirmesgelände umfasst 10 000 Quadratmeter. Am Fettmarktmittwoch kommen mit Landmaschinen-, Vieh- und Krammarkt sowie Reitturnier nochmals 15 000 Quadratmeter hinzu, die Fläche des Altstadttrödels noch nicht eingerechnet. Der Besucher muss unglaubliche dreieinhalb Kilometer aufgebaute Wegefläche abgehen, um alle Attraktionen zu erleben.

Wer die Kostümführung „Der dunklen Gestalt hinterher“ am Hansetag verpasst hat, bekommt am Fettmarkt-Sonntag um 11 und 13 Uhr erneut die Chance, sich das Historienspektakel anzusehen. Treff- und Ausgangspunkt ist das Historische Rathaus. Ein theatralischer Rundgang mit kleinen Spielszenen schließt sich an. Für die Teilnahme wird kein Eintritt erhoben.

Besonders schön lässt sich die „Stadt des Pferdes“ vom Kutschbock aus erkunden. Auch dazu bietet der verkaufsoffene Sonntag von 13 bis 18 Uhr Gelegenheit.

Neben dem Lohwallgelände können die Besucher – es werden an den fünf Veranstaltungstagen mehr als 100 000 erwartet – über die Teufelsbrücke bis zum Wilhelmsplatz an den unterschiedlichsten Ständen entlangschlendern. Auf dem Kirmesplatz am Lohwall präsentieren sich 14 Fahrgeschäfte. Selbstverständlich ist das heimliche Wahrzeichen des Fettmarktes wie in den Vorjahren auch wieder mit dabei: das 30 Meter hohe Riesenrad „Star of Berlin“, bietet einen wunderbaren Blick über ganz Warendorf und entzückt die Besucher alljährlich in den Abendstunden mit seiner bunten Beleuchtung. Der beliebte Musikexpress darf natürlich auch nicht fehlen.

Die jüngeren Besucher kommen auch ganz auf ihre Kosten. Es sind vier Kinderkarussells, eine Ponybahn und ein Trampolin aufgebaut. Unter den Karussells sind aber auch einige Neuheiten, so etwa „The Beast“, ein Hochfahrgeschäft der Superlative. Die Fahrgäste haben hier die Wahl zwischen einer familientauglichen 120-Grad-SchaukelTour oder einer spektakulären 360-Grad-Überkopf fahrt. Das ist einzigartig in Deutschland.

Sky Dance ist ebenfalls zum ersten Mal in Warendorf dabei. Das Fahrgeschäft wiegt 120 Tonnen, und wird zum Transport auf fünf LKW‘s gepackt. Der Aufbau dauert ganze zwei Tage. Benötigt wird eine Stellfläche im Durchmesser von 20 Metern. Insgesamt ist „Sky-Dance“ 55 Meter hoch und verfügt über eine Flughöhe von 43 Metern sowie über eine Kapazität für 24 Personen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt 35 verschiedenste Imbissgeschäfte und sieben Bierausschankwagen. Insgesamt sind rund 200 Schausteller und Beschicker vor Ort. Beim Krammarkt haben sich etwa 80 Beschicker angemeldet, ebenso viele wie beim Landmaschinenmarkt. Der Viehmarkt wartet mit zirka 30 Beschickern auf und beim Altstadttrödel säumen etwa 600 Trödler die Straßen Warendorfs.

Noch eine Zahl beeindruckt: Der Stromverbrauch liegt bei rund 60 000 Kilowatt. Zum Vergleich: Dies entspricht dem Jahresbedarf von 403 Haushalten.

Es stehen etwa 2000 Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsgelände zur Verfügung. Fahrräder können an der Brücke Zwischen den Emsbrücken, direkt am Kirmesgelände im gekennzeichneten Bereich abgestellt werden.

An den Veranstaltungstagen befinden sich als Anlaufstation für Besucher und Schausteller im Bereich der „Teufelsbrücke“ die Marktaufsicht (Marktbüro), die mobile Polizeiwache und das DRK. Hinweisschilder sind in ausreichendem Maße aufgestellt. Uniformierte und zivile Fußstreifen der Polizei (mit Hund) und der Ordnungsbehörde sorgen für die Sicherheit während der Veranstaltung.
   

Kirmeszeiten

Samstag von 15 bis 23 Uhr, Sonntag von 12 bis 23 Uhr, Montag von 15 bis 23 Uhr, Dienstag von 15 bis 23 Uhr und Mittwoch von 9 bis 23 Uhr.
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