Sonderveröffentlichung

Sprechstunde - Haut
Flüssigkeit und Vitamine

So bleibt die Haut im Sommer schön

Dienstag, 30.04.2019, 15:28 Uhr

Den Körper mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, ist für die Haut wichtig. Sonnenschutz aus der Tube ersetzen Möhren und Co. aber nicht. Foto: dpa
Die schlechte Nachricht zuerst: Sonnenschutz kann man sich nicht „anessen“. Weder Karotten noch Tomaten ersetzen die Sonnencreme. Eine ausgewogene Ernährung kann aber durchaus dazu beitragen, dass die Haut den Sommer besser übersteht. 

Ebenso wie andere Organe ist auch die Haut auf eine Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen angewiesen. Mit Hilfe von Vitamin A zum Beispiel werden neue Zellen gebildet. Das ist vor allem dann wichtig, wenn die Haut geschädigt wurde – etwa durch einen Sonnenbrand, erklärt Diätassistentin Margret Morlo. Vitamin A kommt zum Beispiel in Milchprodukten, Möhren und Fisch vor. Gelegentlich könne man auch lesen, dass Vitamin A einen milden Sonnenschutzfaktor von zwei bis drei aufbaut, sagt Stefan Kabisch, Studienarzt am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke. Aber: „Die dafür nötigen Beta-Carotin-Dosen liegen so hoch, dass man täglich kilogrammweise Möhren essen müsste. Bei Rauchern bleibt der Effekt komplett aus.“ Neben Vitamin A trägt dazu auch Vitamin C zur Gesundheit bei. Sie helfen der Haut, Feuchtigkeit zu regulieren. Dafür sind Zitrusfrüchte, Paprika, aber auch Kartoffeln gute Lieferanten. Und auch Vitamin E und B-Vitamine spielen eine wichtige Rolle bei der Hauterneuerung. Wer sich hautgesund ernähren will, sollte eines nicht vergessen: Genügend Flüssigkeit gehört unbedingt dazu. Die bekommt das größte Sinnesorgan am besten aus Mineral- und Leitungswasser, ungesüßten Kräuter- oder Früchtetees. Flüssigkeit dient der Aufpolsterung und verleiht der Haut mehr Spannkraft. (dpa)

PraxisKlinik  Dr. med. Anita Rütter

Was ist gut für Haut und Umwelt?

Die schöne klara Kosmetikkabine ist neben der klara apotheke und klaras podologie direkt in der Eingangshalle des St. Franziskus Hospitals zu finden. Kosmetikerin Maria Sperber behandelt Sie hier von Kopf bis Fuß: Gesichts,- Hand-, Körper- und Fußbehandlungen gehören zum Wohlfühlprogramm in der schönen klara. Von 30- bis 90-minütigen Anwendungen ist für jeden Zeitplan etwas dabei. Besonderheiten sind die hautglättenden Fruchtsäurebehandlungen (bei Akne, Narben, Falten) und die wohltuenden Körper-Aromawickel mit Primavera-Ölen.

Besonders ist seit 2018 auch der Einsatz ausschließlich Mikroplastik-freier Kosmetikprodukte. In der schönen klara kommen Produkte der Marken Dermasence, Dr. Hauschka, Marías (eine Bio-Naturkosmetik aus Österreich), Primavera und Allpresan für die Füße auf Ihre Haut.

Mikroplastik* ist ein Sammelbegriff für Kunststoffe. Sie finden sich in Kosmetikprodukten (Duschgelen, Shampoos, Cremes, Lotionen), damit diese sich „besser“ anfühlen, „weicher, geschmeidiger, cremiger“ sind. Eine eigene, pflegende Wirkung auf die Haut haben sie nicht.

Der Mikroplastik-Kreislauf: Mikroplastik gelangt in unser Abwasser, Kläranlagen filtern diese Mikroteilchen nicht heraus und so gelangen sie in Flüsse und Meere. Die Bewohner unter Wasser fressen diese Teilchen und über die Nahrungskette gelangt das Mikroplastik in unseren Körper. Ob Mikroplastik uns Menschen schadet, wissen Forscher noch nicht.

Wir helfen mit Kosmetik ohne Mikroplastik und Bio-Naturkosmetikmarken uns und unsere Umwelt sauberer zu halten. Machen Sie mit. Überzeugen Sie sich von der Qualität dieser Kosmetikprodukte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Dr. Katja Pannewig

Mikroplastik* (Auswahl)

Polyethylen (PE)
Polypropylen (PP)
Acrylates Copolymer (AC)
Aycrylates Crosspolymer (ACS)
Polyacrylat (PA)

Das Studienzentrum für innovative Dermatologie

Das ZiD ist das größte Studienzentrum am Universitätsklinikum Münster. Aktuell laufen dort rund 60 verschiedene Studien. Etwa zwei Drittel betreffen die Hautkrankheiten Psoriasis und Neurodermitis. Beide verlaufen in Schüben und gelten bisher als nicht heilbar. Ihre Symptome und das Hautbild aber sind medikamentös oft gut und dauerhaft kontrollierbar. Die meisten Studienteilnehmer rekrutiert das ZiD über seine Ambulanzen. Teilnahmevoraussetzung ist unter anderem, dass die Patienten eine gesicherte Diagnose haben. Oft sollten auch ein bis zwei herkömmliche Therapien vorangegangen sein. Wobei das ZiD laut Dr. Nina Magnolo Hand in Hand mit niedergelassenen Ärzten arbeitet, die „uns gerne auch ihre Patienten schicken können“. Eine Bedingung zur Teilnahme an einer Studie ist unter anderem, dass die Patienten die meist strengen Aufnahmekriterien erfüllen und sich während der Studie regelmäßig im ZiD vorstellen. Ausführlichere Informationen sind unter '0251/8357291 oder 0251/ 8356558 sowie per E-Mail an die Adresse zid@ukmuenster.de zu bekommen.
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