Sonderveröffentlichung

Fortuna Walstedde bietet Jung und Alt eine sportliche Heimat

Eine starke Gemeinschaft

Das Team des Bestattungshauses Schulte um Geschäftsführer Martin Schulte (6.v.l.). Fotos (2): Bestattungshaus Schulte

14.11.2020

Der 23. September 1953 ist ein geschichtsträchtiges Datum in Walstedde – zumindest, wenn es um die Vereinswelt geht. Denn damals wurde im Lokal Hankmann der Sportverein DJK Fortuna Walstedde gegründet. 67 Jahre später ist aus dem kleinen Club ein stattlicher Großverein mit mehr als 1000 Mitgliedern geworden – Tendenz steigend.

Neben einer breiten sportlichen Palette von Fußball über Tischtennis, Boule und Tennis bis hin zum Rad- und Breitensport gehören auch Geselligkeit und das generationsübergreifende Miteinander zum Vereinsleben dazu. Die Walstedder Fortuna ist aus dem Lambertusdorf also schon lange nicht mehr wegzudenken.

„Die Fortuna zeichnet für mich vor allem eine unwahrscheinlich starke Gemeinschaft aus“, beschreibt Kassierer Tobias Ophaus seine sportliche Heimat, in der jeder das passende Angebot für sich findet. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Jugendarbeit. „Wir fühlen uns als Verein dazu verpflichtet, dass wir vor allem jungen Menschen einen Rahmen bieten wollen, in dem sie sich sportlich betätigen können“, berichtet er. „Ebenso wollen wir den Kindern und Jugendlichen ganz bestimmte Werte und Normen mit auf ihren Weg geben, die vor allem durch den Mannschaftssport vermittelt werden können.“


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"Die Fortuna zeichnet für mich vor allem eine unwahrscheinlich starke Gemeinschaft aus."

Kassierer Tobias Ophaus
   
         


Auf der anderen Seite gebe es natürlich auch zahlreiche Seniorensport-Gruppen, in denen sich die Mitglieder – teilweise sind diese schon weit über 80 Jahre alt – fit halten. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und Übungsleiter sei das nicht möglich. „Wenn es die nicht geben würde, würde unser Verein in dieser Form nicht existieren“, ist sich Ophaus sicher. Zudem seien viele Dinge auch aus Eigeninitiative vieler Fortunen entstanden. Als Beispiele nennt der Kassierer etwa die Mädchen-Mannschaft im Fußball, die extrem erfolgreich sei, oder die Schaffung eines gemütlichen Aufenthaltsraumes für die Jugendlichen im Verein. „Daniel Budde und Martin Mittelberg sorgen gerade außerdem für eine kreative Umgestaltung des Weihnachtsbaumverkaufs, der Corona-bedingt in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden kann“, erzählt Ophaus. Das sei für ihn einmal mehr ein Beweis dafür, wie viel Kreativität, Herzblut und Leidenschaft in den Reihen der Mitglieder steckten.

Apropos Herzblut: Das bewiesen die Fortunen auch, als es um die Realisierung eines der größten Projekte der vergangenen Jahre ging. Denn beim Bau des langersehnten Kunstrasenplatzes im Jahr 2017 brachte sich der Verein – beteiligt waren alle Abteilungen und auch viele Helfer aus dem gesamten Dorf – selbst maßgeblich ein.


"Das Kita-Projekt ist eine sehr spannende und reizvolle Aufgabe."

Kassierer Tobias Ophaus


Nach dessen Fertigstellung ruhten sich die Verantwortlichen aber nicht lange aus. Im Gegenteil: Mit der Sport-Kita „Hoppeditz“, deren gemeinsamer Träger die Fortunen sowie die Ameker Elterninitiative St. Georg sind, geht der Verein derzeit gleich das nächste Großprojekt an. „Das Kita-Projekt ist eine sehr spannende und reizvolle Aufgabe, die in den nächsten Jahren sicherlich viel von uns als Verein verlangt, aber gleichzeitig auch einen enormen Einfluss auf das gesamte Dorfleben haben kann und wird“, erläutert Ophaus. Zudem seien in naher Zukunft bauliche Veränderungen am Sportplatz und eine Verbesserung der abteilungsübergreifenden Kommunikation geplant. (sibe)

www.fortuna-walstedde.de

Die Fortuna im Corona-Jahr

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Auch, wenn während der Corona-Pandemie der Trainings- und Spielbetrieb bei Fortuna Walstedde teilweise unterbrochen werden musste, ist bei dem Sportverein 2020 viel passiert. Zu Beginn des Jahres wählte die Breitensportabteilung erstmals seit vielen Jahren einen eigenen Abteilungsvorstand. Die Fußballer taten es ihnen Ende August gleich. „Das ist für uns ein großer Meilenstein, dass wir seit diesem Jahr den gesamten Verein in Abteilungen mit jeweils eigenen Vorständen gegliedert haben“, sagt Kassierer Tobias Ophaus. „Dafür an dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an alle, die bei der Entstehung mitgewirkt haben oder nun einen Posten bekleiden.“ Zudem haben die Fortunen seit Juli mit Alexandra Rohling eine eigene Inklusionsbeauftragte und sind als einer von acht Vereinen im Kreis Warendorf als Integrationsstützpunkt anerkannt. Ebenso hat der Verein aus dem Lambertusdorf seit August einen eigenen Fanshop. Derzeit werden außerdem die Umkleidekabinen am Sportplatz umfangreich saniert. In den Reihen des Vorstands hat sich auch etwas getan. Der langjährige Vorsitzende Clemens Kuhn verkündete Ende September aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt. Seitdem leiten Olaf Lenz und Tobias Ophaus kommissarisch den Verein. Ebenfalls wurde während des Lockdowns im Frühjahr weiter gesportelt – und zwar virtuell: Die Fortunen riefen nämlich zur „Fortuna bleibt fit“-Challenge auf – und stießen damit bei ihren Mitgliedern auf offene Ohren. Ebenfalls digital wurde Ende August der 20. „Wälster Lauf“ von einem neuen Organisationsteam durchgeführt. Auch da war die Resonanz mit 142 Teilnehmern ein Erfolg. (sibe)