Sonderveröffentlichung

Für wen eignet sich die Pflegefach-Ausbildung?

Ausbildungsordnung neu geregelt

Donnerstag, 06.02.2020, 15:03 Uhr

Wer künftig die neue Ausbildung zur Pflegefachfrau absolviert, kommt mit Älteren genauso in Kontakt wie mit Kindern oder Babys.+ Foto: dpa/Oliver Berg
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Seit Anfang Januar 2020 gibt es die neue Ausbildungsordnung für Pflegeberufe. Die bisherigen Ausbildungsberufe werden in der Berufsausbildung zum Pflegefachmann beziehungsweise zur Pflegefachfrau zusammengefasst. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit auf ihrem Portal „Planet-Beruf“ hin. Bisher hatten sich Azubis von Anfang an zwischen Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege entscheiden müssen.

Die Ausbildung findet in der Berufsfachschule sowie in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen statt. Dort lernen die angehenden Pflegefachkräfte, was im Umgang mit Patienten jeden Alters wichtig ist. Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte also viel Einfühlungsvermögen und Verantwortungsgefühl mitbringen. Daneben ist unter anderem körperliche Belastbarkeit wichtig, wenn zum Beispiel ein Patient umgebettet werden muss.

Außerdem ist ein mittlerer Schulabschluss nötig, der nach der zehnten Klasse erreicht wird. Wer einen Hauptschulabschluss hat, muss zunächst eine andere Berufsausbildung abschließen, etwa zum Pflegehelfer.

Azubis bekommen während ihrer Lehrzeit vom Ausbildungsbetrieb eine Vergütung. In Einrichtungen des öffentlichen Dienstes liegt sie bei rund 1140 im ersten Lehrjahr und steigt dann stufenweise auf rund 1300 Euro brutto monatlich an. Neu ist, dass auch an privaten Berufsfachschulen kein Schulgeld mehr gezahlt werden muss. (dpa)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert zur neuen Ausbildung auf der Webseite pflegeausbildung.net.

Fragen mit Freunden durchgehen

Vor der Berufsberatung
Wie geht‘s weiter nach der Schule? Foto: dpa/Zacharie Scheuer
Wie geht‘s weiter nach der Schule? Foto: dpa/Zacharie Scheuer
Die Berufsberatung der Arbeitsagentur unterstützt Schulabsolventen bei Fragen zur Jobwahl. Wer einen Termin vereinbart hat, kann sich schon mal vorbereiten. Dann kommen Jugendliche meist schneller zu Ergebnissen, heißt es auf dem Portal „abi.de“.

Zur Vorbereitung empfiehlt es sich, wichtige Fragen mit Freunden oder Familie durchzugehen. Zum Beispiel, ob man bei der Berufswahl eher Wert auf Sicherheit oder Selbstverwirklichung legt. Womöglich ist es Schülern auch am wichtigsten, später sehr viel Geld zu verdienen.

Die grundsätzliche Entscheidung zwischen einer Ausbildung oder einem Studium kann man ebenso bereits mit Freunden oder Eltern und Geschwistern diskutieren. Ein weiteres Thema könnte die Ortswahl sein und ob ein Umzug für die weitere Ausbildung infrage kommt.

Je genauer die Vorstellungen von der beruflichen Zukunft sind, desto weiter kommen Schüler im Gespräch mit dem Berater. (dpa)

Meldepflicht für Arbeitskräfte

Für Einsätze ab dem 1. März 2020 muss die Entsendung von Arbeitskräften in die Niederlande vorab gemeldet werden. Dies gilt – unabhängig von Staatsangehörigkeiten – für Arbeitgeber und deren zu entsendende Mitarbeiter, aber auch für Selbstständige in bestimmten Bereichen, zum Beispiel in der Baubranche. Die Meldung hat online zu erfolgen und kann seit dem 1. Februar über die entsprechende Webseite www.postedworkers.nl vorgenommen werden. Nähere Infos: https://deutsch.postedworkers.nl.
 
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