Sonderveröffentlichung

Spendenbereitschaft hat in der Pandemie nicht nachgelassen

Geld bleibt in Region

Besonders in der Veranstaltungsbranche sind seit Corona neue Ideen gefragt. Foto: LaViesta

27.03.2021

In Krisenzeiten lässt die Spendenbereitschaft der Deutschen nicht nach. Diese Ergebnisse einer Studie kann Gisela Schumacher, Geschäftsführer des Bunten Kreises Münsterland, nur bestätigen. „Viele unserer Spender möchten gerne, dass ihr Geld direkt in die Region fließt“, nennt Gisela Schumacher einen der Gründe, warum der Bunte Kreis nach wie vor auf wohltätige Einnahmen hoffen kann. Regionaler Bezug ist den Menschen wichtig, das hat sich auch in der Pandemie nicht geändert.

Orthopädische Privatpraxis Dr. med. Hannes Müller-Ehrenberg

Für den Bunten Kreis ist dieser Trend genauso erfreulich wie nicht selbstverständlich. Denn in Zeiten vor Corona waren die Spenden häufig an Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen geknüpft, die so jetzt nicht mehr möglich sind. Wie der jährliche Spendenlauf, der aber im vergangenen Jahr nicht gänzlich ausfallen musste.


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"Ich freue mich darauf, mich ohne Masken zu treffen, einen netten Einkaufsbummel zu machen und den Abend in einem Restaurant ausklingen zu lassen."

Michael Radau, Vizepräsident des Handelsverbandes Deutschland


„Wir zum Münsterländer Lebenslauf aufgerufen. Viele Menschen sind bis zum Ende der Sommerferien gelaufen“, freut sich Gisela Schumacher über private Initiativen. Und tatsächlich konnte so eine annähernd gleiche Spendensummer wie in den Vorjahren erlaufen werden.


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"Ich freue mich auf mehr Spontaneität."

Monika Böse, Fachbereichsleiterin Gemeinde Havixbeck
       


Natürlich blicken auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bunten Kreises leicht sorgenvoll in die Zukunft. „Wir denken natürlich darüber nach, wie sich das alles weiter entwickelt“, so Gisela Schumacher. Aber auch der Mut und die Entschlossenheit, mit der Arbeit weiterzumachen. „Wir sehen, dass viele Menschen gerade Institutionen aus dem Gesundheitswesen jetzt gerne unterstützen“, so Gisela Schumacher. Alexandra Schlüter