Sonderveröffentlichung

Einzug in die Wohngruppen steht bevor

Gemeinschaft wird groß geschrieben

Im Gebäude 2 der Ludgeri-Höfe sind die beiden Wohngruppen untergebracht. In den warmen Monaten wird der Innenhof unter anderem mit Boulebahn, Sinnesgarten, Grillplatz und Hochbeeten für Abwechslung und Treffen einladen. Fotos: Ralf Steinhorst

9.11.2020

Nachdem bereits fast alle Wohnungen im Caritas-Seniorenquartier Ludgeri-Höfe an der St.-Ludgeri-Kirche bezogen sind, kommt nun auch Leben in den Bereich der beiden Wohngruppen. Sie sind ein idealer Wohnort für Menschen, die einer 24-Stunden-Betreuung bedürfen.

Der Wohnungsbereich der Ludgeri-Höfe ist fast ausgebucht, lediglich ein Apartment kann dort noch vermietet werden. Quartiersmanagerin Sabine Holzkamp verzeichnete hier eine sehr große Nachfrage. In einem weiteren Schritt sollen nun die beiden Wohngruppen im Gebäude 2 des Quartiers belebt werden. Jeweils zwölf Senioren können dort wohnen, die ersten von ihnen ziehen im November dort ein. Die Gemeinschaftsräume der Wohngruppen sind schon möbliert, zur individuellen Gestaltung können die Bewohner dann aber auch Persönliches mit einbringen.

Auffällig sind die großzügigen Küchenbereiche mit ihren Kochinseln, die ein gemeinschaftliches und damit kommunikatives Kochen ermöglichen. Überhaupt wird Gemeinschaft groß geschrieben, die Bewohner werden vom Personal in die Erstellung der Pläne für Mahlzeiten, Einkaufsgänge, Tagesprogramme und Ausflüge mit einbezogen. Gerade bei Ausflügen erhoffen sich die Mitarbeiter die Unterstützung von Angehörigen und Ehrenamtlichen.

Das Farbkonzept für die Wohngruppen hat eine Schweizer Farbberaterin ausgearbeitet. So sind die Decken im leichten Blau wie der Himmel und die Fußböden in einem dunklen Braun gehalten wie die Erde. „Die Bewohner sollen sich geerdet und wohl fühlen“, erklärt Sabine Holzkamp.

Geplant sind Generationenbegegnungen mit Kindern der benachbarten Caritas-Großpflegeeinrichtung und dem Familienzentrum St. Ludgeri. Im Innenhofbereich der Einrichtung werden eine Boulebahn, ein Grillplatz, ein Sinnesgarten und Hochbeete angelegt, die ein Treffpunkt für alle Bewohner des Seniorenquartiers und auch des Stadtteils werden können.

Die Wohngruppen sind für Bewohner gedacht, die älter als 60 Jahre alt sind. Sie sollen einen ärztlich bestätigten Bedarf einer 24-Stunden-Betreuung und mindestens den Pflegegrad 2 vorweisen können. Auch ein Wohnberechtigungsschein sollte vorhanden sein. Für Interessenten steht zum individuellen Kennenlernen der Wohngemeinschaften Elke Müller-Doden, Leiterin der Wohngemeinschaften, für Besichtigungen gerne zur Verfügung. Diese bietet sie nach Absprache auch an Wochenenden an. Elke Müller-Doden ist unter Telefon 01 51/ 40 80 67 76 oder E-Mail e.mueller-doden@caritas-ahlen.de erreichbar.

Eingerichtet ist auch der Quartierstreff im Gebäude 1, der eine sinnvolle Ergänzung zum Saal der Gemeinde St. Ludgeri sein wird. Die Räumlichkeit ist als Treffpunkt der Bewohner der Ludgeri-Höfe und des Stadtteils gedacht. Zudem sollen dort verschiedene Beratungsangebote der Caritas oder auch anderer Einrichtungen zur Verfügung stehen. Von Ralf Steinhorst