Sonderveröffentlichung

34. Borghorster Schweinemarkt
Gewaltige Bandbreite

Frei: Kult Open-Air auf dem Platz „Auf dem Schilde“

Samstag, 31.08.2019, 15:43 Uhr

Die Band „Impediment“ ist der Topact beim Frei:Kult-Open-Air am Freitagabend. Foto: Axel Roll
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Die Bandbreite an Musik, die am Freitagabend (30. August) beim Frei:Kult-Open-Air auf dem Schilde auf die Bühne kommt, ist gewaltig: Rock, Punk, Jazz, Alternative und HipHop. Ob das vom Publikum gut angenommen wird, darauf sind die Veranstalter selbst gespannt.

„Das ist das erste Mal, dass wir uns auf so einem Terrain bewegen“, gibt Thomas Blanke von der Musikfabrik Steinfurt zu. Im Vorfeld hätte er sich selbst die Frage gestellt: Passt eine Bigband überhaupt in so ein Umfeld aus Rock und HipHop?

»Wir sind gespannt, wie wir vom Publikum angenommen werden.«

Thomas Blanke

„Wir sind gespannt, wie wir vom Publikum angenommen werden“, lässt Blanke es mit den Organisatoren Tobias Jürgens und Fabian Walke vom OT-Heim drauf ankommen. Vielleicht gehen ja auch alle an den Bierstand, während wir spielen ...“

Zum ersten Mal seit drei Jahren gibt es das Open-Air am Vorabend des Schweinemarkts wieder. Vier Bands sind es diesmal, die ab 18 Uhr den „Roten Platz“ rocken, bei freiem Eintritt übrigens. „See the Sign“ aus Ochtrup gibt es seit rund zwei Jahren, die vier Musiker bezeichnen ihre Stilrichtung selbst als Alternative Rock mit Einflüssen von Funk und Indie.

»Wir spielen zwar auch ältere Stücke von Ray Charles und Stevie Wonder – die aber richtig Power haben.«

Thomas Blanke

Aus Gronau kommt der HipHopper Dennis Buss. „Der ist in der Szene schon ziemlich bekannt“, sagt Tobias Jürgens über den Gronauer, der schon gemeinsam mit Udo Lindenberg auf der Bühne stand. Als dritte Formation steht die 18-köpfige Bigband der Musikfabrik auf der Bühne. „Wir versprechen uns davon, ein breiteres Publikum zu erreichen“, erklärt Jürgens die Wahl der Veranstalter. Und Thomas Blanke verspricht, Vollgas zu geben: „Wir spielen zwar auch ältere Stücke von Ray Charles und Stevie Wonder – die aber richtig Power haben.“

Die folgende Band ist ein echtes Kontrastprogramm: „Hal Johnson“ aus Emsdetten gehören schon fast zu den Klassikern der Punkrock-Szene. Ihr Ziel ist es bei jedem Konzert, die Menge vor der Bühne richtig abfeiern zu lassen.

Als Hauptact stehen die Lokalmatadoren von „Impediment“ auf der Bühne. Seit 2013 spielt die Band Songs, die mit harten Riffs ordentlich nach vorne gehen, aber auch Balladen, die gefühlvoll-melancholisch das Publikum fesseln.

Damit sind Dennis Dwersteg, Patrick Muhr, Mario Hölscher, Max Roll und Jonas Timmerhues längst nicht mehr nur in Steinfurt keine Unbekannten mehr.

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Heimathaus ist auf einen Ansturm vorbereitet

Blicke in die „gute alte Zeit“ bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen

Die Borghorster-Warps-Spinnerei gehört zur Borghorster Textilgeschichte und ist Thema im neu erschienenen Buch von Hans Jürgen Warnecke.
Die Borghorster-Warps-Spinnerei gehört zur Borghorster Textilgeschichte und ist Thema im neu erschienenen Buch von Hans Jürgen Warnecke.
Das Heimathaus mit dem „Café HH“ erwartet zum Borghorster Schweinemarkt wieder viele Besucher.

Die Frauen des Heimatvereins sind auf einen Ansturm vorbereitet und haben vorsorglich reichlich Apfel- und Pflaumenkuchen sowie Rosinenbrot selbst gebacken.

Das Heimathaus öffnet am Samstag und Sonntag von jeweils 14 bis 17.30 Uhr seine Pforten. Dabei beeindrucken neue Gardinen und geben allen Räumen ein schickes Outfit. Bei gutem Wetter werden Tische vor dem Heimathaus aufgestellt. Im volkskundlichen Museum des Heimathauses wird für jeden Besucher wie immer die „gute alte Zeit“ lebendig.

Die „guten alten“ Zeiten der Borghorster Textilindustrie gibt es nun auch in Buchform. Der im März verstorbene Historiker Hans Jürgen Warnecke hat Borghorsts textile Vergangenheit auf mehr als 400 Seiten spannend mit vielen Fotos aufgezeichnet.

Zum Preis von 28 Euro können Besucher das Buch im Heimathaus an diesem Wochenende erwerben. Im Anschluss kann jeder den liebevoll servierten Kaffee und den selbstgebackenen Kuchen der Heimatvereinsfrauen genießen.
  
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