Sonderveröffentlichung

Rund jeder Vierte fährt mit Beleuchtungsmängeln

Gut sehen und gesehen werden

Es werde Licht: Bei manchem Auto bleibt das ein frommer Wunsch, denn in einer aktuellen Untersuchung wurden bei rund jedem vierten geprüften Pkw jetzt Mängel an der Lichtanlage festgestellt. Foto: dpa

21.11.2020

Gut jedes vierte Auto (28,7 Prozent) fährt mit Mängeln an der Beleuchtung auf den Straßen. Das zeigt eine Statistik der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) im Rahmen der Aktion Licht-Test 2020. Damit liegt die Quote in etwa auf Vorjahresniveau (28,8 Prozent). Defekte Hauptscheinwerfer haben die Nase vorn: Rund jedes fünfte Auto (19,8 Prozent) zeigt sich hier mit Mängeln. Den Gegenverkehr blendet fast jeder Zehnte (neun Prozent) mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern. Für zu wenig Weitsicht dagegen sorgen 8,4 Prozent der untersuchten Autos mit zu niedrig eingestellten Frontleuchten. Dass einer der zwei Scheinwerfer gar nicht mehr funktionierte, wurde beim Licht-Test 2020 bei 3,2 Prozent der Autos festgestellt. Im Vergleich zu 2019 schlechter geworden ist der Zustand der nach hinten gerichteten Beleuchtung: Jedes zehnte Auto zeigt hier Mängel, im Vorjahr war das erst bei 7,9 Prozent der Fall. Die Statistik von DVW und ZDK basiert nach Angaben der Beteiligten auf mehr als 100000 ausgewerteten Mängelberichten der Kfz-Betriebe. Dort waren im Oktober beim Licht-Test 2020 fast fünf Millionen Autos auf Mängel bei der Beleuchtung untersucht worden. (dpa)

RDKS-System regelmäßig kontrollieren

Wer bei einem Auto mit Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) die Räder wechselt, muss danach dessen korrekte Funktion im Blick behalten, so der Tüv Süd. Direkte RDKS-Systeme überwachen mit Sensoren Druck und Temperatur direkt im jeweiligen Reifen und melden die Werte an ein Steuergerät. Von Fall zu Fall können eine Wartung der Sensoren und gegebenenfalls neue Verschleißteile wie etwa Ventilkappen nötig werden. Auch eine spezielle Anlernprozedur kann fällig sein. Zudem könnten Sensoren l die vorausgesagte Lebensdauer der eingebauten Batterien von circa fünf Jahren überschritten haben. So kann es auch nötig werden, die Sensoren komplett auszutauschen. Was deren Batterien noch taugen, überprüfe eine Fachwerkstatt. Das indirekte RDKS nutzt die Rad-Drehzahlsensoren von Fahrhilfen wie ABS und ESP. Hier muss das System nach dem Räderwechsel mit dem korrekten Reifendruck justiert werden. Wie das funktioniert, steht im Bordbuch. (dpa)